GTA 6: Für GTA Online muss sich Rockstar neue Dinge einfallen lassen!
Kolumne
Das Warten auf den zweiten Trailer zu GTA 6 hat begonnen. Doch was wird eigentlich aus GTA Online? Redakteur Michi hat einige Ideen zum Mehrspieler-Modus.
Der Countdown läuft: Im Herbst 2025 soll nach jahrelangem Warten GTA 6 erscheinen. Die Vorfreude steigt bei mir immer weiter, denn den Mädels und Jungs von Rockstar vertraue ich blind. Ich bin mir sehr sicher, dass auch das kommende Projekt wie schon GTA 5 und Red Dead Redemption 2 komplett abliefern wird.
Passend zum aktuellen Bottom-Dollar-Bounties-Update von GTA Online habe ich mich daher vor kurzem erneut in den Flieger nach Los Santos gesetzt und nachgesehen, was sich dort in den letzten Monaten verändert hat. Irgendwie muss es schließlich auch im Mehrspieler-Part von GTA 6 weitergehen. Dabei bin ich auf ein paar Probleme gestoßen, aber es könnte für Rockstar auch eine Chance sein, die Reihe tatsächlich noch beliebter zu machen.
Auf Kopfgeldjagd
Die neue Erweiterung Bottom Dollar Bounties dreht sich um ein Kautionsbüro. Was auf den ersten Blick nicht gerade spannend klingt, ergibt für mich in GTA Online sehr viel Sinn. Mein Ziel ist hier nämlich ab sofort, Verbrecher hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Nicht nur vorgefertigte Missionen stoßen durch das Update neu hinzu, sondern auch die Möglichkeit, im freien Modus auf Kopfgeldjagd zu gehen. Das könnte von Rockstar ein erster, größerer Versuch sein, eine Art Rollenspiel in den Online-Bereich zu integrieren.
Genau solche Dinge haben mir in den letzten Jahren gefehlt. Zwar kann ich mit Feuerwehrautos durch Los Santos düsen, ein wenig mit der Wasserdüse herumspielen und Passanten wegspülen, aber wie ein richtiger Feuerwehrmann fühle ich mich dabei nicht.
Was mich eben zu meinem Punkt bringt: In GTA 6 Online möchte ich Jobs übernehmen und die Straßen von Vice City sicherer oder eben unsicherer machen. Meine Arbeit muss nicht einmal etwas mit Verbrechen zu tun haben, ich kann mir auch gut vorstellen, mit Freunden für die Müllabfuhr zu arbeiten.
Quelle: Rockstar Games
Als Barkeeper nachts per Minispiel ein paar Cocktails mixen oder VIPs durch die Gegend chauffieren - die GTA-Reihe bietet jede Menge Möglichkeiten, Jobs auszuüben. In einem Ranglistensystem steige ich dabei auf und kann befördert werden.
Andere Spieler können mich einstellen oder ich rekrutiere sie ab einem bestimmten Level. Das fördert nicht nur das Zusammenspiel, sondern bringt auch mehr freundliche Interaktionen in das Spiel. Wer darauf keine Lust hat, kann sich auf Extra-Servern austoben wie eben bisher. Das sollte nicht allzu schwierig umzusetzen sein.
Lernen durch Scheitern
Schon in Rockstars letztem Spiel Red Dead Redemption 2 haben die Entwickler im Online-Modus versucht, Rollen zu integrieren. Doch das Update kam zu spät nach Release, um viele bereits abgewanderte Spieler zurückzuholen.
Allgemein sollte die britisch-amerikanische Spieleschmiede aus den Fehlern von Red Dead Online lernen. Zum Start hatte das Gesamtpaket im Multiplayer schließlich deutlich zu wenig Umfang. Ihr wisst ja mittlerweile, Red Dead 2 ist mein absolutes Lieblingsspiel, falls nicht, dann wisst ihr es jetzt, aber die Mehrspielererfahrung hatte ich mir damals anders vorgestellt.
