Rund um Grand Theft Auto 6 und seinen ersten Trailer spielt auch Twitter eine interessante Rolle. Zu verdanken ist dies nicht nur Elon Musk, sondern auch den Aussagen des CEOs der Plattform.
Eines muss man Elon Musk ja lassen: Er versteht es, sich in einer unfassbar schnelllebigen Zeit regelmäßig in die Schlagzeilen zu katapultieren. Hinzu kommt neben stetiger medialer Aufmerksamkeit auch ein großer Personenkult rund um den 52-jährigen CEO von Tesla. So hatte er erst neulich mit seinem "go f*ck yourself" an Disney oder Apple gerichtet sein rebellisches Bild in der Öffentlichkeit weiter verfestigt.
Doch Musk als Selbstinszenator steht immer wieder im Kontrast zu den Interessen seiner eigenen Social-Media-Plattform. Twitter, X oder wie auch immer man die Seite derzeit nennen möchte, hat sich in den letzten zwölf Monaten schließlich nicht mit Ruhm bekleckert. Auch wir haben die eine oder andere Geschichte dazu bereits aufgegriffen.
GTA 6 nicht auf X (ehemals Twitter)?
Neulich war man dank des ersten Trailers zu Grand Theft Auto 6 in eine kleine Bredouille geraten. Der Trailer, der kurz vor dem eigentlichen Release geleakt worden war, erschien erstmals offiziell bei Youtube. Den Leak hatte es zwar auf X gegeben, doch kurze Zeit später verschwand das Video wieder von der Seite.
Linda Yaccarino, ihres Zeichens CEO von X, bat Rockstar öffentlich darum, den Trailer für ihr neues Open-World-Abenteuer auch auf der eigenen Social-Media-Plattform zu posten.
Zuvor hatte Yaccarino immer wieder angemerkt, wie viele Views Posts zum Spiel auf X erhalten hatten. Inzwischen ist der Trailer zwar auch auf der Plattform zu sehen, doch Musk dürfte diesem Unterfangen nicht gerade geholfen haben.
Ein Mitarbeiter von X hatte erwähnt, dass er bis dato kein GTA gespielt habe. "[Ich] hab es ausprobiert, aber hatte keinen Spaß daran, kriminell zu handeln", so die Antwort des Tesla-CEOs. "In GTA 5 musst du in der Eröffnungs-Szene Polizisten erschießen. Das konnte ich einfach nicht machen."
Zugegeben, dass ein politisch konservativ ausgerichteter Milliardär nicht allzu viel Spaß an Schießereien mit einer virtuellen Polizei haben dürfte, klingt nicht besonders überraschend. Strategisch stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, genau das zeitgleich mit den eben geschilderten Posts von Yaccarino zu äußern.
Natürlich ist es genau dieser Anschein an Authentizität, die "Ich gebe keinen feuchten Dreck"-Attitüde des Investors, welche seinen Personenkult mitunter definiert. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, inwiefern das brennende Kartenhaus X aufgrund genau dieser Eigenschaften früher oder später in sich zusammenfällt.
Weitere Neuigkeiten rund um GTA 6
Selbstverständlich haben wir den ersten Trailer von GTA 6 bereits ausführlich aufgearbeitet. Einen riesigen Rekord konnte Rockstar bereits jetzt mit der Veröffentlichung einstellen. Auch den Preis des neuen Teils der Reihe haben wir bereits thematisiert. Hinzu kommt die Wut des Teams bezüglich des eben genannten vorzeitigen Leaks.
Quellen: Mashable, Twitter (Elon Musk)
