Zukunft für Gran Turismo - Polyphony Digital schraubt am Rendering-System
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Polyphony Digital präsentiert mit "NeuralPVS" ihr KI-basiertes Rendering für die Zukunft von Gran Turismo. Das soll den Berechnungsbedarf entlasten und Ressourcen für andere Bereiche freischaufeln.
Das Entwicklerstudio Polyphony Digital arbeitet an einer grundlegenden Änderung der Grafik-Engine für die Gran-Turismo-Serie. Dabei möchte das Studio verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzen, um die Effizienz beim Rendering zu steigern. Wann die neue Technologie bei Gran Turismo Einzug hält, ist unbekannt. Es wurde bisher weder ein konkreter Veröffentlichungstermin für ein neues Hauptspiel noch ein umfangreiches Technik-Update für Gran Turismo 7 angekündigt.
Was ändert sich in Zukunft bei Gran Turismo?
Im Zentrum dieser Entwicklung steht eine Technologie namens NeuralPVS (das steht für Neural Potentially Visible Set), mit der die Entwickler das klassische Sichtbarkeitsmanagement in 3D-Umgebungen revolutionieren möchten. Hierbei sollen neuronale Netze darüber bestimmen, welche Szenen als Nächstes gezeichnet werden müssen. Damit sollen Ladezeiten minimiert und Grafiken in Echtzeit fotorealistisch gestaltet werden können. Als Inspiration diente Polyphony Digital dabei die NeRF-Technologie, die neuronale Netze zur Darstellung von 3D-Szenen nutzt.
Für Gran Turismo 7 (jetzt kaufen ) wurde das sogenannte "Occlusion Culling" genutzt, um nur die Objekte berechnen zu müssen, die tatsächlich sichtbar sind. Das stieß jedoch bei komplexeren Umgebungen gern an seine Leistungsgrenze und sorgte für abrupte Übergänge zwischen zwei Zonen oder erforderte großen manuellen Optimierungsaufwand, da jede Zone individuell eingestellt werden muss.
NeuralPVS nutzt laut der Entwickler hingegen ein neuronales Netzwerk, das darauf trainiert wurde, mit hoher Präzision vorherzusagen, welche Geometrie von einem bestimmten Standpunkt aus sichtbar ist. Dafür soll jede Strecke in mehrere Regionen eingeteilt werden, die dann alle ein eigenes neuronales Netzwerk erhalten.
Durch den neuen KI-Ansatz soll die GPU-Last laut Aussage der Entwickler gesenkt werden können, da unnötige Berechnungen verdeckter und nicht sichtbarer Objekte praktisch vollständig entfallen. Die benötigte Datenmenge soll signifikant geringer sein. Dies ermöglicht es den Entwicklern, frei gewordene Ressourcen in andere Bereiche zu stecken, etwa höhere Auflösung, stabilere Bildrate oder komplexere Lichteffekte wie Raytracing.
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Quelle: via GT Planet
