Gran Turismo 7 in der Vorschau: Nicht einfach nur eine weitere Racing-Simulation
Special
Mit über einem Jahr Verspätung ist es am 04. März 2022 endlich soweit: Gran Turismo 7 erscheint für die PS5 und die PS4. Wir durften uns vorab neues Material der Rennspiel-Simulation anschauen und an einer Fragerunde mit dem Schöpfer der Reihe Kazunori Yamauchi teilnehmen. Unseren ersten Eindruck erfahrt ihr in dieser Vorschau.
Verschiebungen gehören zur Gran-Turismo-Reihe wie der riesige Ingame-Fuhrpark. Eigentlich sollte Gran Turismo 7 ein Launch-Titel der PlayStation 5 werden, doch schon recht früh stand für das Entwicklerteam von Polyphony Digital fest, dieser Termin wird nicht einzuhalten sein.
Bis zum aktuellen Releasedatum ist es jetzt jedoch nicht mehr lange hin. Schon am 04. März 2022 soll die Racing-Simulation exklusiv für die Sony-Konsolen erscheinen.
Während eines etwa zweistündigen Preview-Events hatten wir die Möglichkeit, uns einen ersten Eindruck zu Umfang und Gameplay zu machen, dem Gran-Turismo-Schöpfer Fragen zu stellen und die Grafikpracht des Rennspiels zu genießen.
Nur selbst ins Lenkrad greifen durften wir leider noch nicht. Wir möchten euch dennoch gerne erzählen, wie wir die Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe kurz vor dem Release einschätzen.
In diesem Artikel
Ein großes Comeback
Quelle: Polyphony Digital
Wir können nicht nur online gegen menschliche Spieler antreten, sondern auch im Koop-Splitscreen-Modus.
Der World-Modus von Gran Turismo kommt im neuen Teil der Reihe zurück. Das bedeutet: Gran Turismo 7 (jetzt kaufen ) erhält im Gegensatz zum direkten Vorgänger GT Sport wieder eine Kampagne. Wir können uns also erneut durch Lizenz-Prüfungen quälen, Fahrzeuge kaufen, tunen und sammeln und uns durch verschiedenste Rennserien einen Weg nach oben kämpfen.
Die Entwickler nennen Gran Turismo 7 "The Car Life Simulator". In einer riesigen Sandbox lassen sich neben dem Rennfahren gegen die KI oder online gegen menschliche Gegner noch viele weitere Dinge anstellen. Uns steht unter anderem das GT7-Cafe zur Verfügung, in dem wir Autos sammeln und mehr über die Kultur hinter den Marken kennenlernen.
Im Showcase teilen wir unsere Lackierungen, Fotos, Wiederholungen und vieles mehr mit anderen Hobby-Rennfahrern der Community. Mit der Musik-Rally steht uns außerdem ein Spielmodus zur Verfügung, in dem wir ein entspanntes Tempo anschlagen und chillig zum Klang der Musik unsere Runden drehen. Beim Passieren von Checkpoints füllen wir unsere Beat-Punkte immer wieder auf, um weiter die schicke Umgebung im Auto unserer Wahl genießen zu können.
Laut Gran-Turismo-Schöpfer Kazunori Yamauchi soll GT7 das 25-jährige Jubiläum der Reihe repräsentieren. Das Ziel während der Entwicklung sei es gewesen, ein Spiel für die große Masse zu entwickeln. Egal ob Hardcore-Fan oder Neu-Einsteiger, jeder soll mit der Simulation seinen Spaß finden.
Riesiger Fuhrpark
Quelle: Polyphony Digital
Auch die "Kleinen" haben ihre Daseinsberechtigung: GT-typisch fangen wir unsere Reise mit seriennahen Fahrzeugen an.
Das gilt auch für die Hauptcharaktere des Spiels. Serientypisch bekommen wir nämlich wieder eine gewaltige Auswahl an realen Fahrzeugen geboten. Mit über 400 Autos aus Europa, Asien und den Vereinigten Staaten brettern wir über die Pisten der Welt. Um diese Karren zu erwerben, wenden wir uns an drei verschiedene Händler.
Zu Beginn des Spiels, wenn der Rubel noch nicht im Überfluss läuft, ist der bekannte Gebrauchtwagenhändler unsere Anlaufstelle Nummer eins. Diese Fahrzeuge sind zwar nicht taufrisch, doch deutlich günstiger als ein Neuwagen. Den bekommen wir dagegen in der Marken-Zentrale. Dort stehen Autos zum Verkauf, die vom Jahr 2001 an in Produktion gingen.
Zu guter Letzt gibt es noch den Händler, über den wir historisch signifikante und legendäre Wagen erwerben. Diese Gefährte sind mitunter über 100 Jahre alt oder Gewinner eines bekannten Rennens. Vom schnuckeligen VW Käfer über den Klassiker Ferrari Testarossa bis hin zu Prototypen, die im wahren Leben die 24-Stunden-Wettbewerbe in Le Mans oder Daytona beherrschen, ist für alle Auto-Verrückten etwas dabei.
Quelle: Sony
Der Klassiker: In GT7 können wir das 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit den echten Fahrzeugen nachspielen.
Auch zwei Features früherer Gran-Turismo-Spiele kehren im siebten Teil wieder zurück. Zwischen den Rennen können wir unser Auto waschen und einen Ölwechsel durchführen. Solche Kleinigkeiten sind für Fans der Reihe definitiv ein nettes Schmankerl.
Nach wie vor verzichten, müssen wir dagegen auf ein Schadensmodell. Das ist natürlich sehr schade, da es einer Rennspiel-Simulation eher unwürdig ist. Die Schuld dabei trägt aber nicht der Entwickler oder Publisher, sondern vielmehr die Autoindustrie. Schließlich möchten die meisten Hersteller ihre Vehikel nicht in einem beschädigten Zustand über den virtuellen Asphalt brettern sehen und blockieren seit Jahren eine gute Umsetzung. Die Immersion beeinträchtigt diese Tatsache natürlich ordentlich.
Strecken rund um den Globus
Neben der großen Anzahl an Fahrzeugen gibt es ebenfalls wieder eine große Auswahl an Rennstrecken. Über 34 Orte und über 90 Layouts stehen uns zum Release zur Verfügung. Gran-Turismo-typisch zählen dazu sowohl echte Locations wie Interlagos, Spa oder Daytona als auch erfundene Kurse wie der High Speed Ring oder der Trial Mountain Circuit.
Insgesamt sollen wir an über 400 Events teilnehmen können. Dabei sind verschiedene Cups nicht wie in den Vorgängern an bestimmte Strecken gebunden, sondern auf allen verfügbar. Für noch mehr Abwechslung sorgen weitere Spielmodi wie Zeitfahren, Rallye- und Drift-Wettbewerbe, Custom-Rennen oder die Circuit Experience, bei dir wir die Kurse erlernen.
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