"Wollen die Zeit der Spieler respektieren" - Guild Wars 3 verzichtet auf kontroverses Feature
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Wie ArenaNet erklärte, verzichtet das Studio bei Guild Wars 3 auf ein recht kontroverses MMO-Feature.
Wenn es eine Sache gibt, die Spieler an Guild Wars 2 besonders zu schätzen wissen, dann ist das wohl das fehlende Abo-Modell. Während man in World of Warcraft oder Final Fantasy 14 monatlich zahlen muss, um sich überhaupt einzuloggen, kann man Guild Wars 2 einmal kaufen und dann spielen, wann auch immer man möchte.
Wie ArenaNet bereits erklärte, soll auch Guild Wars 3 ein "Buy-to-Play"-Modell verwenden und völlig ohne Abo-Kosten daherkommen - und wie wir jetzt durch ein Interview mit IGN wissen, verzichten die Entwickler ebenfalls auf ein anderes weitverbreitetes Feature.
Kein Abo, kein Battle Pass: ArenaNet spricht über Monetarisierung von Guild Wars 3
Moderne Online-Spiele kommen nämlich oft mit einem Battle Pass daher. Hier kann man sich in einem bestimmten Zeitraum exklusive Belohnungen sichern, die danach meist nicht mehr erhältlich sind. Unter anderem verwendet auch World of Warcraft ein solches System mit dem Handelsposten. Der ist für Spieler völlig kostenlos und daher auch ziemlich beliebt, doch ArenaNet hat sich einen Namen damit gemacht, auf die Konventionen der Industrie quasi zu pfeifen.
So soll es in Guild Wars 3 ebenfalls keinerlei Battle Pass-Systeme geben, wie Studio-Head Colin Johanson gegenüber IGN erklärte:
"Ich glaube, das Abo-Modell hat sich mittlerweile zu Battle-Passes weiterentwickelt - im Grunde handelt es sich dabei um eine Art verstecktes Abo, das mit anderen Elementen verpackt ist.
Wir haben uns selbst die Frage gestellt: Können wir ein Spiel wie dieses entwickeln, für das keine Abo-Gebühren anfallen? Und in dem auch keine Battle-Pass-Gebühren versteckt sind, denn wir glauben, dass die Spieler davon ebenfalls genug haben."
Genau wie der Vorgänger soll Guild Wars 3 keine Abo-Gebühren, keinen Battle Pass und auch keinen ewigen Loot-Grind bieten:
"Es wird ein Spiel sein, das man kaufen und so viel oder so wenig spielen kann, wie man möchte. Wir werden die Zeit unserer Spieler respektieren, und wenn es ihnen gefällt, werden sie in Zukunft weitere Inhalte bei uns erwerben können. Aber wir werden ihre Zeit nicht als Geisel nehmen, und wir möchten, dass sie auch andere Spiele spielen können."
Guild Wars 3 verfolgt also eine ähnliche Philosophie wie Guild Wars 2 (jetzt kaufen ). Hat man sich dort vor zehn Jahren die beste Ausrüstung geholt, ist die auch im Jahre 2026 noch genauso gut wie damals. Ob ArenaNet das tatsächlich schaffen wird, sei jedoch dahingestellt.
Zwar darf man aufgrund der Vergangenheit des Studios durchaus optimistisch sein, viele moderne Spiele sprechen jedoch davon, dass sie die "Zeit der Spieler respektieren wollen", was bei den meisten jedoch nicht sonderlich gut funktioniert. Bis wir mehr Informationen zum Spiel erhalten, können wir aber natürlich nur spekulieren, was ArenaNet hier genau vorhat.
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