Ham-Ha! Also bevor ich mit euch mega-Q blahblah tuntun, nehm ich euch kurz hamlupf um euch mal ein bisschen hif-hif in die Welt von Hamtaro und seinen Hamigos zu tuntun. Aber nicht Oh-seufz sein, der Ham-Chat ist zwar etwas Huch-ja, aber immer noch bestest und echt Knutschi.
So, oder ähnlich könnte man sich als echter Hamtaro-Zocker schon bald anhören, denn in "Hamtaro: Ham Ham Herzschmerz" geht es in erster Linie um das Lernen von Ham-Chat, der ganz speziellen Hamstersprache. Da Hamtaro, der kleine knuffige Hamster aus der gleichnamigen Fernsehserie, zu Beginn des Spiels sein Ham-Chat Wörterbuch durch einen Unfall unleserlich macht, muss man die insgesamt 86 Wörter im Laufe des Spiels neu erlernen. Doch das ist eigentlich nur Nebensache, viel größeres erwartet den kleinen Nager: Ein böser Typ namens Fratzi ist dabei alle verliebten Hamsterpaare zu trennen, in dem er hinterhältige Intrigen schmiedet. Hamtaro und seine Freundin Bijou machen sich natürlich sofort auf den Weg um die getrennten Liebespaare wieder zu einen und dem Bösewicht das Handwerk zu legen.
Das Spiel ist eigentlich an ganz klassisches Adventure: Die Befehle, welche man an diversen Objekten und Hamstern ausführen kann sind die speziellen Ham-Chat Worte, die eben erst mal gefunden werden müssen. Die anderen Hamster sind recht redselig und bringen uns bei fast jedem Gespräch neue Worte bei, dadurch erweitert sich der Aktionsumfang unseres kleinen Hamsters stetig und vorher unerreichbare Gebiete werden somit zugänglich. Hier und da gibt es auch mal ein kleines Puzzle zu lösen, bei dem zuvor gefundene Gegenstände eingesetzt werden müssen. Um noch mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, haben die Entwickler ein paar Minigames eingebaut, ein Fotostudio in dem man sich verkleiden und fotografieren kann und sogar eine Bühne auf der Hamstertänze nach eigener Choreographie aufgeführt werden können. Diese Hamstertänze kann man sogar per GBA-Link mit Freunden tauschen und regelrechte Ham-Jam Wettbewerbe veranstalten.
Die Grafik ist, was das Design der Hintergründe anbelangt, eher mäßig bis unterdurchschnittlich. Die kleinen Hamster allerdings hat man mit auffällig vielen und vor allem liebevollen Animationen versehen, dadurch wird man schnell für die ansonsten eher triste Optik entschädigt. Musikalisch ist das Spiel ebenfalls relativ jung geblieben und beschert dem Spieler Happy-Dudel-Sound, der ganz gut ins Ohr geht, mehr aber auch nicht.
