Auf der Tokyo Game Show 2025 soll eine neue Gaming-Maus vorgestellt werden, die gänzlich ohne Kabel und auch ohne Batterie oder Akku funktioniert. Wie ist das möglich?
Eine Gaming-Maus ganz ohne Kabel oder interne Stromversorgung? Klingt schon etwas kurios, findet ihr nicht? Doch soll diese Maus mit der Bezeichnung Mirai Create Super EMR Mouse tatsächlich auf der Tokyo Game Show 2025 vorgestellt werden. Wir erklären euch hier, wie dieses Gerät funktioniert.
Die Maus nutzt hochmoderne Technik
Sowohl für die Abtastung als auch für die Stromversorgung soll die Mirai Create Super EMR Mouse sogenannte elektromagnetische Resonanztechnologie nutzen. Hierdurch könnt ihr diese Gaming-Maus komplett ohne Kabel oder Batterie nutzen. Laut Hersteller bietet das Gerät eine Abfragerate von 1.000 Hz und eine Auflösung von 0,01 mm. Dieses als "weltweit erste echte 8K-Ultrabreitband-Gaming-Maus" bezeichnete Gerät soll angeblich weniger anfällig für Störungen sein, wie geläufige Eingabegeräte.
Diese hochmoderne Resonanztechnologie ermöglicht in der Theorie sogar zusätzliche Tracking-Achsen für Drehung und Neigung. So könntet ihr mit der Maus beispielsweise auch das Um-die-Ecke-Neigen in einem Ego-Shooter abbilden. Es gibt allerdings noch keinen Hinweis darauf, dass die Mirai Create Super EMR Maus diese Funktion auch wirklich bieten wird. Zudem müssten die Spiele dieses Tracking speziell unterstützen.
So funktioniert die Mirai Create Super EMR Maus
Grundlegend erfolgt die Stromversorgung der Maus über das spezielle Pad, das eine Reihe von Resonanzkreisen enthält, die sich aus einem Kondensator und einer Induktionsspule zusammensetzen. Wird in der Induktionsspule Ladung induziert, schwingt der Kreis mit einer bestimmten Frequenz. Diese Frequenz kann dann über die sogenannte Gegeninduktion mit einer Spule in der Maus verbunden werden. Hier ist übrigens ein unabhängiger Test von dieser Maus:
Die Stärke des Resonanzsignals gibt hierbei den Abstand zwischen den Spulen an. Die auf diesem Weg gemessene Entfernung ist nicht richtungsabhängig, doch durch die Anordnung zweier Spulenreihen im Pad (eine für die X- und eine für die Y-Achse), lässt sich ein sehr feines Tracking erreichen. Und da in jedem Resonanzpaar grundsätzlich nur eine Spule mit Strom versorgt werden muss, kann dies immer die Spule im Pad sein und nicht die in der Maus. Klingt zugegeben alles sehr technisch, doch irgendwie auch vielversprechend, oder was meint ihr? Nach der Tokyo Game Show 2025 wissen wir hoffentlich mehr über diese Gaming-Maus!
Quelle: pcgamer.com
