Gaming-Notebooks: Technik, GPU-Leistung und 20 Beispielmodelle in der Kaufberatung
Special
Wir geben euch eine Kaufberatung rund um Gaming-Notebooks inklusive 20 Beispielmodellen und Tipps zur Leistung von mobilen Grafikkarten und mehr.
Nach Halloween steht als nächstes US-Fest schon bald Thanksgiving an. Zwar spielt Thanksgiving, das stets am vierten November-Donnerstag stattfindende US-amerikanische Erntedankfest, bei uns in Deutschland per se noch keine besondere Rolle. Allerdings läuten die US-Händler traditionell am nächsten Tag mit dem Black Friday den Start der Vorweihnachtszeit mit vielen Angeboten ein, und der Black Friday ist ja bekanntermaßen schon längst auch in Deutschland angekommen.
Daher wollen wir euch schon heute eine Kaufberatung zu spielefähigen Laptops geben, damit ihr wisst, nach welchen Kriterien ihr rund um den Black Friday, aber natürlich auch generell Ausschau halten solltet.
Wir haben aus dem riesigen Angebot an Notebooks zudem 20 Modelle unter 2000 Euro als Beispiele für euch herausgesucht, die freilich nur Repräsentanten für viele weitere Modelle sind. Denn es sind aktuell über 800 Laptops ab 15 Zoll als lieferbar gelistet, die wir als spielefähig einordnen wollen.
Quelle: Lenovo
Lenovo LOQ 15i Reihe
Erschlagende Modellvielfalt
Ein Grund für das riesige Angebot an Laptops ist, dass die großen Hersteller mehrere Modellreihen anbieten, die sich meist vor allem qualitativ an verschiedene Zielgruppen richten. Pro Modellreihe gibt es wiederum zahlreiche Ausstattungsvarianten, was die CPU, Grafikkarte, RAM, SSD, das Display, eine inkludierte Windowslizenz und die ein oder andere weitere Kleinigkeit angeht.
Vom Acer Nitro 5 AN717 mit 17,3-Zoll-Display gibt es beispielsweise über lieferbare 50 Varianten, davon 14 mit der Laptopversion der Nvidia GeForce RTX 4060. Es gibt zum Teil sogar Notebooks aus derselben Modellreihe mit dem Anschein nach völlig identischer Ausstattung, die trotzdem eine leicht abweichende Modellnummer haben.
Oder umgekehrt, wie bei Lenovo: Eine scheinbar eindeutige Modellnummer wie LOQ 15ARP9 umfasst mehrere Varianten, sodass man auf die 10-stellige Hersteller-Bestellnummer achten muss. Wenn ihr also eine Empfehlung zu einem bestimmten Modell erhaltet, dann sucht auch nach anderen Varianten mit ähnlichen Namen.
Wie beim Acer Nitro 5 deutet der Name oftmals auf die Displaygröße hin: AN515 betrifft 15,6-Zoll-Varianten, AN517 17,3-Zoll-Modelle. Einige Notebooks sind bei identischen Eckdaten (CPU, GPU, RAM, SSD, Displayauflösung) zudem deutlich teurer als andere - dies kann unter anderem an der Qualität des Gehäuses oder Displays oder auch einer relativ guten und daher leisen Kühlung liegen.
Displaygrößen
Wegen der Grafikkarten-Power für Gaming und der damit verbundenen Wärmeentwicklung haben nur etwa 10 Prozent der Gaming-Notebooks ein Display mit einer kleineren Diagonale als 15 Zoll und sind dabei dann relativ teuer. Mit einer Nvidia GeForce RTX 4060 findet ihr beispielsweise derzeit etwa 320 lieferbare Notebook-Modelle, davon sind immerhin etwa 35 kleiner als 15 Zoll, die meisten bieten dabei eine Diagonale von 14,0 oder 14,5 Zoll.
Sie sind aber mit Preisen ab 1300 Euro deutlich teurer als Modelle im 15-Zoll-Bereich, die es wiederum ab 850 Euro gibt. Dabei sind entweder 15,6 Zoll (Full-HD oder WQHD, Seitenverhältnis 16:9) oder 16 Zoll (1920x1200 oder 2560x1600 Pixel, 16:10) üblich. Danach folgen ab 17 Zoll vor allem 17,3 Zoll-Notebooks bei einem Seitenverhältnis von 16:9 ab 1000 Euro und auch noch Notebooks mit noch größeren Displays, die aber eher als Workstations gedacht und mit Preisen ab 1500 Euro recht hochpreisig sind.
Natürlich gibt es unter den 15,6 Zoll-Modellen mit einer GeForce RTX 4060 ebenfalls enorm teure Varianten - aber ihr seht, dass die Display-Größe prinzipiell den Einstiegspreis stark beeinflusst. Wir empfehlen euch in Sachen Preis-Leistung ein 15,6 Zoll oder 16-Zoll-Modell. 17,3 Zoll sind aber durchaus sinnvoll, da ihr beim Spielen mehr Bildfläche habt. Deutlich schwerer als die 15er-Größen sind die 17,3 Zoll-Laptops schon lange nicht mehr.
