Kaufberatung Gaming-Notebook: Vielfalt, GPU-Leistung und Marktübersicht Blackwell-Notebooks

Special Antonio Funes
Kaufberatung Gaming-Notebook: Vielfalt, GPU-Leistung und Marktübersicht Blackwell-Notebooks
Quelle: Asus

Wir beraten euch beim Kauf von Gaming-Notebooks unter anderem zum Thema mobilen Grafikkarten und mit einer Übersicht zu Notebooks mit RTX 5000-GPUs.

In unserer Notebook-Kaufberatung gehen wir auf einige allgemeine Aspekte ein, beschäftigen uns aber natürlich auch mit der Gaming-Leistung. Nachdem Nvidia mittlerweile vier Blackwell-Grafikkarten der neuen RTX 5000er-Generation veröffentlicht hat, gibt es immer mehr Notebooks mit mobilen Varianten der neuen GPUs - hierzu bieten wir euch daher zudem später noch eine spezielle Marktübersicht.

Allerdings ist die GeForce RTX 5060 Ti, die es für den Desktopbereich nun seit einigen Wochen im Handel gibt, bei Laptops noch außen vor, ebenso die GeForce RTX 5070. Ab Lager lieferbar sind aktuell etwa ein Dutzend Notebooks mit der GeForce RTX 5070 Ti, knapp 30 mit der GeForce RTX 5080 und mehr als 10 mit der GeForce RTX 5090.

Preislich los geht es erst ab etwa 2100 Euro, sodass Gaming-Notebooks mit Blackwell-Grafikkarten nur etwas für echte Gaming-Fans sind, die unbedingt ein mobiles oder kompaktes Gerät suchen. Wie ihr die mobilen Versionen der GPU einstufen könnt, erfahrt ihr später im Artikel.

Modellvielfalt bei Laptops

Die Modellvielfalt ist bei den mit RTX 5000 ausgestatteten Laptops bisher noch ausbaufähig - ganz anders sieht es bei Notebooks mit der RTX 4000er-Serie aus. So gibt es beispielsweise mit einer mobilen GeForce RTX 4060 und 4070 aktuell jeweils mehr als 200 Laptopmodelle im Handel.

Diese Vielfalt hat nichts mit einer hohen Zahl an Anbietern zu tun. Vielmehr bieten eine Handvoll der bekannten Hersteller jeweils viele Modellvarianten mit identischer Grafiklösung an. Bei Notebooks mit einer GeForce RTX 4070 gibt es von HP satte 80 Modelle, es folgen Asus mit 45 und MSI mit 28 Modellen.

Von Acer und Lenovo findet ihr etwa 13 bis 14 Varianten im Handel, zwischen 5 und 10 kommen von Gigabyte, Medion und Razer. Dass Firmen wie HP oder Asus so viele verschiedene Modelle anbieten, hat zum einen mit ihren verschiedenen grundsätzlichen Modellreihen zu tun. Es gibt bei HP beispielsweise die Reihen Omen und Victus und pro Reihe dann viele Ausstattungsvarianten.

Bei Asus wiederum gibt es die Reihen TUF Gaming mit A- und F-Modellen, die ROG Strix- und ROG Zephyrus-Notebooks sowie Pro Art-Laptops für eher professionelle Anwender. Die Modelle aus der jeweils gleichen Reihe ähneln sich beim Design, der Kühlung und der Gehäusequalität.

Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 Quelle: Lenovo Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 Innerhalb einer Reihe kann es ja nach genauer Ausstattung dann wiederum mehrere Dutzend Varianten geben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen basieren auf vielen Faktoren, die alle miteinander kombiniert werden können, zum Beispiel Grafikkarte, CPU, RAM-Ausstattung, SSD-Größe und Display-Auflösung.

Nehmen wir als Beispiel eine Notebook-Reihe eines Herstellers, bei der das Gehäuse und das Mainboard stets identisch sind und die eine Nvidia GeForce RTX 4060 bietet. Der Hersteller nutzt für seine Varianten Kombinationen aus drei verschiedenen CPUs, 16 oder 32 GB RAM, 1000 oder 2000 GB SSD und zwei verschiedenen Auflösungen, zudem gibt es Modelle mit oder ohne Windows inklusive.

Allein dies würde schon für 48 mögliche Modellvarianten sorgen. Gäbe es wahlweise auch noch eine GeForce RTX 4050 oder 4070, käme man auf 144 Varianten. Aus diesem Grunde solltet ihr euch, wenn ihr beispielsweise auf Test-Artikel trefft, unbedingt danach umsehen, ob es von dem getesteten Notebook auch noch leicht abweichende Varianten gibt.

Wichtig für die Gaming-Leistung ist vor allem die GPU sowie eine nicht zu schwache CPU und 16 GB RAM als Minimum - wenn also ein Notebook-Modell mit einer GeForce RTX 4070, einem Core i5-12700H und 16 GB RAM beim Preis-Leistungs-Verhältnis in einem Test gut abschnitt, dann seht nach, ob es dieses Modell nicht vielleicht mit einer etwas anderen CPU ein wenig günstiger gibt, oder vielleicht mit 32 GB statt 16 GB RAM für einen geringen Aufpreis. Achtet zudem vor allem bei Preis-Leistungs-Noten darauf, wie der Preis zum Testzeitpunkt war.

  1. Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung und Modellvielfalt
  2. Seite 2 Gaming-Notebooks: Leistung von mobilen Grafikkarten
  3. Seite 3 Gaming-Notebooks: CPUs, Kauftipps und Marktübersicht Blackwell-Laptops
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