Humankind in der Vorschau: Frischer Wind für das historische Rundenstrategie-Genre

Special Matthias Dammes
Humankind in der Vorschau: Frischer Wind für das historische Rundenstrategie-Genre
Quelle: Sega

Das Genre der historischen Rundenstrategie wird seit Jahrzehnten nahezu konkurrenzlos von Civilization beherrscht. Mit Humankind schicken sich die Entwickler von Amplitude Studios nun an für frischen Wind zu sorgen. Dass sie dafür sehr interessante Ideen auf Lager haben, konnten wir bei einem Anspielevent erleben, wo wir das Spiel erstmals zwei Stunden lang selbst spielen konnten.

Als sich im Januar 2011 die Amplitude Studios in Paris gründeten, hatte das Team von Anfang an einen Traum: Irgendwann ein komplexes Strategiespiel zu entwickeln, das sich mit der ganzen Menschheitsgeschichte befasst. Damals wussten die Entwickler aber, dass sie für ihr Traumprojekt noch nicht bereit waren. Die Erfahrung im Genre und die Entwicklung von benötigten Spielsystemen mussten sich die Macher erst aneignen. Dazu entwickelten sie die Spiele der Endless-Reihe die mit Endless Space und Endless Legend jeweils Science-Fiction- und Fantasy-Szenarien abdeckten.

Nach der Veröffentlichung von Endless Space 2 im Jahre 2017 fühlte man sich im Studio, das inzwischen zu Sega gehört, endlich bereit, mit dem Herzensprojekt zu beginnen. Seitdem arbeitet das Team nun also an Humankind (jetzt kaufen 31,63 € ), einem rundenbasierten 4X-Strategiespiel, das mit seiner Reise durch die Menschheitsgeschichte stark an Civilization erinnert. Dass die Macher von Amplitude aber jede Menge eigener Ideen haben und sich das Spielprinzip doch an vielen Stellen vom großen Vorbild unterscheidet, konnten wir kürzlich bei einem Anspielevent selbst erleben. Gute zwei Stunden konnten wir mit einer frühen Version verbringen und erste Einblicke in diverse Spielelemente erhalten.

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Jäger und Sammler

Unsere Demo und auch das spätere fertige Spiel starten in der sogenannten Ära 0, der Jungsteinzeit. In dieser Phase steuern wir unser noch nicht näher definiertes Volk als nomadischen Stamm durch die Welt. Das Spiel beginnt mit einem nomadischen Stamm, der zunächst über die Karte zieht und Wissen sowie Nahrung sammelt. Quelle: Sega Das Spiel beginnt mit einem nomadischen Stamm, der zunächst über die Karte zieht und Wissen sowie Nahrung sammelt. Dabei werden wir bereits mit der Mechanik vertraut gemacht, dass eine auf der Karte dargestellte Armee jeweils aus bis zu vier individuellen Einheiten bestehen kann. So besteht unser Stamm zunächst aus zwei Jagdgruppen. Durch das Sammeln von Nahrung, können wir uns weiter verstärken und somit die Überlebensfähigkeit unseres kleinen Völkchens sichern.

Die Jagd ist auch einer der Wege, um uns dem ersten Ära-Aufstieg anzunähern. Alternativ finden wir beim Erkunden der Karte sogenannte Kuriositäten, die das Wissen unseres Stammes erweitern. Unsere Anspieldemo war allerdings darauf ausgelegt, dass wir innerhalb von zwei bis drei Zügen locker die Anforderungen für den Fortschritt zum nächsten Zeitalter erreicht hatten. Im fertigen Spiel wird man wohl zumindest einige Runden mehr in der Jungsteinzeit verbringen. Den Entwicklern ging es aber vor allem darum, uns zu zeigen, was beim Aufstieg in die Antike passiert. Sobald wir diesen auslösen, geht es nämlich erstmals an die Wahl unserer Kultur.

Buntes Kulturgemisch

Insgesamt sechs Mal steht im Verlauf einer Humankind-Partie der Aufstieg in eine neue Ära an. Dabei wählt der Spieler jedes Mal eine neue, zum Zeitalter passende Kultur aus zehn verschiedenen aus. Jede Kultur verfolgt eine bestimmte Ideologie, hat eine einzigartige Einheit und ein besonderes Gebäude. Die Kombination dieser speziellen Eigenschaften aller Kulturen, die wir über die Dauer eines Spiels hinweg wählen, ergeben am Ende immer wieder einzigartig zusammengestellte Zivilisationen. So wie auch unsere heutigen realen Nationen meist ein Resultat verschiedenster Einflüsse sind.

Jede Kultur verfügt über einen einzigartigen Bonus, eine spezielle Stadterweiterung und eine besondere Einheit. Quelle: Sega Jede Kultur verfügt über einen einzigartigen Bonus, eine spezielle Stadterweiterung und eine besondere Einheit. Unsere Anspieldemo war für den Aufstieg in die Antike jedoch auf vier Völker begrenzt. Die Babylonier, deren gesellschaftlicher Fokus die Wissenschaft ist, wodurch sie ihre Städte zum Beispiel in einen Wissenschaftsmodus versetzen können, der alle Überschüsse zur Stärkung der Forschung verwendet. Die Ägypter, bei denen sich alles um das Bauen dreht. Sie verfügen daher zum Beispiel über eine Reduzierung der Baukosten beim Bau von Wundern. Bei den Harappa, oder auch Indus, dreht sich alles um Nahrung und Wachstum. Sie sind zum Beispiel darauf spezialisiert, Kanal-Netzwerke für gesteigerte Nahrungsversorgung zu errichten. Als letztes stand uns zudem die mykenische Kultur zur Verfügung, bei denen es vor allem um die kriegerische Auseinandersetzung geht, was sich unter anderem in gesteigertem Erfahrungsgewinn für Krieger ausdrückt.

Wir entscheiden uns zunächst für die Ägypter und genießen eine kurze Zwischensequenz, die den Aufbruch in eine neue Zeit verdeutlicht. Unsere nomadische Stammesgruppe verwandelt sich in ägyptische Jäger und unsere erste Aufgabe ist es nun, einen geeigneten Standort für unsere erste Stadt zu finden. Dabei gibt es verschiedene Aspekte zu beachten. So liefert jedes Hexfeld einen bestimmten Ertrag an Nahrung, Produktion, Gold und Wissenschaft - ähnlich wie es auch in Civilization der Fall ist. Zudem spielt auch die Geographie eine Rolle, zum Beispiel unter strategischen Gesichtspunkten.

Anders als bei der Konkurrenz fällt allerdings die Aufteilung der Spielwelt in vorgegebene Territorien aus. Während in Civilization die Reichsgrenzen von den Städten ausgehen und sich mit der Zeit erweitern, orientieren sich die Grenzen in Humankind stets an den Territorien. Sobald wir unsere erste Stadt gründen, gehört das Gebiet, in dem sie liegt, automatisch vollständig zu unserer Zivilisation. Um unser Herrschaftsgebiet zu erweitern, errichten wir in benachbarten Territorien Außenposten. Diese machen unseren Anspruch auf das Gebiet deutlich und können genutzt werden, um die Ressourcen des Gebietes abzubauen. Die Außenposten können wir dann entweder einer nahegelegenen Stadt angliedern, damit diese von den Rohstoffen des Gebiets profitiert, oder wir bauen den Außenposten irgendwann zu einer eigenen Stadt aus. Bei Bau vom Stadterweiterungen werden Ertragsinformationen zu umliegenden Feldern eingeblendet. Quelle: Sega Bei Bau vom Stadterweiterungen werden Ertragsinformationen zu umliegenden Feldern eingeblendet.

Stadtentwicklung

Nachdem wir unsere Hauptstadt gegründet haben, stehen uns zum Ausbau der Siedlung verschiedene Optionen zur Verfügung. Neben Einheiten und Wundern unterteilen sich die städtischen Bauprojekte vor allem in zwei Kategorien, Infrastruktur und Erweiterungen. Bei der Infrastruktur handelt es sich um einzigartige Verbesserungen für die Stadt, die bestimmte Boni bieten und auf der Karte nicht direkt sichtbar sind. Erweiterungen dagegen vergrößern die Fläche der Stadt, indem wir spezialisierte Distrikte auf dazu passenden Hexfeldern in unserem Territorium errichten.

Hier ist eine Stadt zu sehen, die bereits eine landwirtschaftliche (vorne) und eine industrielle (hinten) Erweiterung hat. Quelle: Sega Hier ist eine Stadt zu sehen, die bereits eine landwirtschaftliche (vorne) und eine industrielle (hinten) Erweiterung hat. Bei der Infrastruktur stehen uns zunächst Gerbergestelle, Mühlsteine und Töpferwerkstätten zur Auswahl, mit denen wir den Geld-, Nahrungs- beziehungsweise Produktionszuwachs erhöhen. Erweiterungen können wir zunächst in Form von speziellen Distrikten zur Erschließung von Farm- und Industrieland sowie dem Abbau spezieller Ressourcen wie Pferde und Garn errichten. Außerdem steht uns als Ägypter das besondere Gebäude der Pyramiden zur Verfügung, das die Industrie stärkt und zusätzlichen Einfluss für angrenzende Handelsbezirke erzeugt. Die Errichtung kostet wie gewohnt einige Runden an Zeit oder kann mit Geldmitteln beschleunigt werden. Am Bau von Wundern und sogenannten Reichsprojekten können sich sogar mehrere Städte gleichzeitig beteiligen.

Noch etwas unübersichtlich wirkt in dieser frühen Version das gesamte Stadtinterface. Besonders die Übersichtsanzeige, in der wir den Ertrag der vier Grundressourcen (Nahrung, Industrie, Wissen, Geld) sowie der Stabilität und der Verteilung der Einwohner ablesen können, war nicht sehr intuitiv zu verstehen. Die Entwickler versicherten jedoch, dass viele der Spielelemente noch nicht fertig sind und sich da noch einiges ändern wird.

Wissenschaft und Gesellschaft

Mit der Niederlassung in unserer ersten Stadt beginnen wir auch die Erforschung neuer Technologien. Das funktioniert ähnlich wie beim großen Vorbild Civilization. Das im Reich produzierte Wissen fließt in ausgewählte Forschungsprojekte. Mit diesen schalten wir neue Gebäude, Zugang zu neuen Ressourcen, neue Einheiten und neue Mechaniken frei. Die verschiedenen Forschungsoptionen folgen dabei einem üblichen Technologiebaum. So müssen wir zunächst die Domestizierung entwickeln, bevor wir die Reiterei erforschen können.

Wehrpflichtige oder doch lieber professionelle Soldaten. Diese gesellschaftliche Entscheidung bringt unterschiedliche Boni mit sich. Quelle: Sega Wehrpflichtige oder doch lieber professionelle Soldaten. Diese gesellschaftliche Entscheidung bringt unterschiedliche Boni mit sich. Neben der Wissenschaft gibt es auch in Humankind ein System von gesellschaftlichen Errungenschaften sogenannte Civics, die wiederum aber ganz anders funktionieren als in Civ 6. Das System ist eng mit dem Wert der Stabilität verknüpft. Je niedriger die Stabilität im Reich, umso höher die Chancen für eine Revolution. Im Gegenzug steigt die Chance einen Civic-Punkt zu verdienen, je höher die Stabilität ist. Verschiedene Faktoren fließen in die Stabilität eines Reiches ein. So muss man zum Beispiel auf eine gesunde Wachstumsgeschwindigkeit achten. Dehnt sich das Reich zu schnell aus, kann das zu Instabilität führen.

Mit den Civic-Punkten, die sich ein stabiles Imperium verdient, legen wir fest, wie unsere Gesellschaft beschaffen sein soll. Sobald bestimmte Voraussetzungen geschaffen sind, werden dazu passende gesellschaftliche Entscheidungen an uns herangetragen. So kommt es nach der Ausbildung einer gewissen Zahl von militärischen Einheiten zu der Frage, wie die Armee in unserer Zivilisation aussehen soll. Setzen wir auf zwangsverpflichtete Kämpfer, was uns Produktionskosten spart, oder setzen wir auf professionelle Soldaten, deren Kampfstärke höher ist? Jede dieser Entscheidungen kostet jeweils einen Civic-Point. Je besser die Stabilität im Reich, um so häufiger haben wir also die Gelegenheit, unseren Staat bis ins kleinste Detail zu definieren. Wer als erstes ein Naturwunder entdeckt, verdient sich Ruf für sein Reich. Hier sind uns leider die Ägypter zuvor gekommen. Quelle: Sega Wer als erstes ein Naturwunder entdeckt, verdient sich Ruf für sein Reich. Hier sind uns leider die Ägypter zuvor gekommen.

Sterne für die Zukunft

Nun da wir also unsere erste Stadt errichtet und mit der Forschung begonnen haben, können wir uns den Zielen zum Aufstieg in die nächste Ära widmen. Das geschieht nämlich nicht automatisch, nachdem wir im Forschungsbaum entsprechend weit vorgedrungen sind. Was stattdessen zu tun ist, darüber gibt die Imperiumsübersicht Auskunft. Hier werden nicht nur Informationen zu den Besonderheiten unserer aktuellen Kultur aufgezählt. Wir bekommen auch einen Überblick über die sogenannten Ära-Sterne, die wir verdienen können
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Die Imperiumsübersicht liefert einen Überblick über die zu verdienenden Ära-Stars und den Fortschritt zum nächsten Zeitalter. Quelle: Sega Die Imperiumsübersicht liefert einen Überblick über die zu verdienenden Ära-Stars und den Fortschritt zum nächsten Zeitalter. Insgesamt lassen sich 21 Sterne in sieben Kategorien sammeln. Dazu müssen wir eine bestimmte Zahl an Geld verdienen, Stadtdistrikte bauen, Forschungen abschließen oder feindliche Einheiten vernichten. Sobald wir sieben dieser Sterne erreicht haben, können wir in die nächste Ära vordringen. Müssen wir aber nicht. Die Entscheidung über den Aufstieg liegt beim Spieler. Das wichtigste bei dieser Überlegung ist der sogenannte Ruhm, der im Zentrum allen Strebens in Humankind liegt. Am Ende wird jede Zivilisation nämlich über die Menge des Ruhms bewertet, die sie im Verlauf der Zeitalter gesammelt hat.

Es kann also von Vorteil sein, mit dem Ära-Aufstieg noch zu warten und zunächst weitere Ära-Sterne zu verdienen, die gleichzeitig auch den Ruhm unseres Reiches steigern. Dabei gilt es aber wiederum zu bedenken, dass bei einem späteren Aufstieg von den zehn zur Auswahl stehenden Kulturen vielleicht nicht mehr die von uns Gewünschte übriggeblieben ist. Jede Kultur kann nämlich nur von einer Zivilisation gewählt werden. Hat ein Gegner bereits die Römer ausgewählt, stehen diese keinem anderen Spieler mehr zur Auswahl.
Neben den Ära-Sternen gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, um Ruhm für die eigene Zivilisation zu verdienen. Dazu gehört die Errichtung von Weltwundern sowie bestimmte Weltereignisse. Letztere fordern dem Spieler gelegentlich Entscheidungen zu bestimmten Aspekten ab. So standen wir zum Beispiel vor der Wahl, ob in unseren Tempeln Frauen, Männer oder beide Geschlechter als Priester tätig sein sollen. Ein weiterer Weg zu Ruhm sind die sogenannten Deeds. Dabei handelt es sich um einmalige Errungenschaften, wie die erstmalige Entdeckung eines Naturwunders oder die Erforschung einer bestimmten Technologie.

Capture the Flag

Auf welche Weise wir ins nächste Zeitalter gelangen und unseren Ruf verdienen, soll laut Entwicklern auch Auswirkungen darauf haben, als was für eine Zivilisation wir in die Geschichte eingehen. Ob wir als martialische Macht die Welt mit Krieg überzogen oder uns ganz dem wissenschaftlichen Fortschritt verschrieben haben, liegt an uns. In der kurzen Anspieldemo wurden die Unterschiede in der Wahrnehmung unserer Zivilisation aber noch nicht wirklich deutlich. Ausprobiert haben wir auf jeden Fall alle möglichen Verhaltensweisen. Dazu gehört natürlich auch der Kampf gegen Feinde, der hier ein wenig anders funktioniert, als man das aus Civilization gewohnt ist.

Wie bereits erwähnt, kann eine auf einem Hexfeld dargestellte Armee aus mehreren Einheiten bestehen. Sobald wir mit unserer Armee einen Angriff starten, wird ein bestimmter Bereich der Karte als das Kampfgebiet ausgewiesen. Die Größe ist davon abhängig, wie viele Einheiten auf beiden Seiten am Kampf beteiligt sind. Bevor der Kampf startet, können wir die Platzierung unserer einzelnen Einheiten auf der uns zugewiesenen Seite des Schlachtfelds verändern. Dabei gilt es unter anderem, die Eigenheiten des Geländes zu berücksichtigen. So profitieren Fernkämpfer zum Beispiel von erhöhten Positionen.

Danach beginnt die eigentliche Kampfphase. In dieser geht es nicht nur darum, alle feindlichen Einheiten zu vernichten. Der Kampf kann ebenfalls gewonnen werden, wenn wir bis zum Ablauf eines Rundentimers eine Flaggenposition des Gegners einnehmen. Gelingt uns das oder die Vernichtung aller Feinde nicht bis zum Ende des Rundenlimits, gilt die Schlacht für uns als verloren. Überlebende Einheiten des Verlierers treten daraufhin die Flucht an. In einen solchen Kampf können auch mehrere Armeen verwickelt sein, es kann Verstärkung hinzustoßen und die Auseinandersetzung kann sich über mehrere Spielrunden hinziehen. Das versprechen uns zumindest die Entwickler. In der Demo kam es höchstens zu kleineren Scharmützeln.

Hier kratzte die Version also nur an der Oberfläche, was auf viele Spielelemente von Humankind zutrifft. So haben wir auch eine kurze Andeutung eines Religionssystems gesehen, das aber noch keine wirklichen Funktionen hatte. Wenig verwunderlich für so eine frühe Version lief auch nicht alles frei von Bugs. So konnten wir zum Beispiel ab der zweiten Partie keine Territoriumsgrenzen mehr sehen, was die Planung ein wenig schwierig gestaltete. Noch haben die Entwickler von Amplitude aber genügend Zeit. In diesem Jahr soll das Spiel nämlich nicht mehr erscheinen. Ohne es genauer einzugrenzen, peilen die Macher derzeit einen Release 2021 an.

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