Killzone 3 ist eine nahezu perfekt inszenierte Action-Orgie mit Referenz-Optik, die ruhig etwas länger hätte ausfallen dürfen.
Der Mehrspieler-Modus
Killzone 3
Aufgrund der Tatsache, dass uns die Langzeitpraxis fehlt, können wir euch nicht genau sagen, wie sich der Multiplayer-Part auf Dauer schlagen wird, doch bisher macht er einen sehr guten Eindruck. Die vorhandenen Karten scheinen gut ausbalanciert und abwechslungsreich zu sein, während die fünf Klassen, Ingenieur, Saboteur, Kundschafter, Taktiker und Sanitäter, alle über verschiedene Fähigkeiten verfügen. Heildronen, Wachroboter, Geschütztürme, Tarnfähigkeiten, Wiederbelebungen oder Peilsender, sind einige der Fähigkeiten, die ordentlich viel Abwechslung ins Match bringen. Man sammelt Erfahrungspunkte und schaltet damit Ränge und Fähigkeiten nach und nach frei, was die Motivation dauerhaft auf hohem Niveau halten sollte. Erfolgreiche Aktionen, seien es Heilaktionen, Frags, das Aufbauen eines Geschützes oder Killserien, schreiben uns Punkte auf das Konto gut, die folglich in der weiteren Online-Karriere behilflich sind.
Killzone 3
Wer online nicht unterwegs ist, kann in die Bot-Zone und gegen die KI antreten. Es stehen die eigentlichen Online-Spielmodi wie Warzone (mit wechselnden und dynamischen Einsatzzielen) oder das Team-Deathmatch ebenfalls zu Verfügung. Interessant ist der neue Einsatz-Modus. Hier müssen ebenfalls drei Einsatzziele erreicht werden. Dabei gibt es eine verteidigende und eine angreifende Mannschaft, die Story-gebundene Objekte angreifen oder eben beschützen muss. Da auf jeder Karte eine neue, kleine Geschichte erzählt wird, gibt es auch Zwischensequenzen zu sehen, welche die erfolgreichsten Spieler zeigen. Die Ingame-Videos wiederholen sich zwar schnell, doch dieser Modus hat uns dennoch extrem gut gefallen. In diesen Einsätzen steckt ungemein viel Potential. Ein Koop-Modus ist übrigens ebenfalls an Bord. Leider lässt sich die Kampagne nur im Splitscreen angehen, der doch etwas zu unübersichtlich ausfällt.
