Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance im Gamezone-Test - Ein wunderbarer Vorgeschmack auf das Ende der Saga

Test Melanie Greier

Vor ein paar Wochen haben wir euch das neue Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance bereits in der Preview vorgestellt. Nun ist es vor ein paar Tagen endlich auf dem deutschen Markt erschienen. Zehn Jahre nach Veröffentlichung des ersten Kingdom Hearts Teiles für die PS2 schenken uns die Spieleentwickler von Square Enix und Disney den nun mittlerweile siebten Ableger der Reihe für den Nintendo 3DS.

Die Meister des Schlüsselschwertes

Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (3) Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (3) Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance knüpft an die Ereignisse des Vorgängertitels Kingdom Hearts Re:Coded an und bereitet uns auf den langersehnten dritten Teil der Saga vor. Gequält von der Frage, was die Essenz des menschlichen Herzens beinhaltet und wie diese gestärkt beziehungsweise geschwächt werden kann, glaubt Schlüsselschwertmeister und Bösewicht Xehanort die Antwort darauf im Schlüsselschwertkrieg zu finden. Xehanort, der seinen Meistertitel ablegt, möchte so das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit stören. Dies darf natürlich nicht geschehen, also werden unsere beiden wohlbekannten Helden Sora und Riku auf eine Meisterprüfung geschickt, um sich gegen den Feind zu wappnen. Sie müssen beweisen, ob sie das Zeug zu wahren Meistern des Schlüsselschwertes haben. Dies beinhaltet das Vergessen des kompletten Vorwissens über den Umgang mit dem Schlüsselschwert und dem erneuten Beginn des Trainings. Auf der bisherigen Reise haben unsere Helden bereits viele Welten aus der Dunkelheit zurückgebracht, doch gibt es welche die nie zurückgekehrt sind und immer noch schlafen. Sora und Riku werden nun durch sieben schlafende Welten geschickt, die sie durch Aufsperren eines Schlüsselloches aus dem Dornröschenschlaf erwecken müssen und als Bonus mit neuen Kräften und neuen Schlüsselschwertern ausgestattet werden.

Zu Beginn befinden wir uns mit unseren zwei Helden auf einem Floß nahe der Insel des Schicksals und werden von einer Phantom-Ursula (bekannt aus Arielle) in das Kampfsystem eingeführt. Unwissentlich wird nach diesem Kampf das erste schlafende Schlüsselloch geöffnet: Die Reise beginnt für Sora und Riku in die bereits bekannte Stadt Traverse.

So viel Neues

In diesem Teil der Kingdom Hearts-Serie verabschieden wir uns vom Gummi-Boot als Fortbewegungsmittel und tauchen nun wortwörtlich in einem kleinen Minispiel in die verschiedenen Welten ein. Im sogenannten Tauchmodus gilt es mit hoher Geschwindigkeit Gegner auszuschalten und Preise sowie Erfahrungspunkte einzusammeln. Bei jedem Tauchgang bekommt man ein anderes Ziel vorgesetzt, sei es einen bestimmten Feind auszuschalten oder eine gewisse Anzahl an Punkten zu ergattern. Hat man dies erfolgreich geschafft, erscheint ein Zielring der uns in die nächste Welt befördert.

Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (7) Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (7) In Traverse angekommen, werden unsere beiden Hauptcharaktere voneinander getrennt. Dies ist auch der Modus, in dem das Spiel beschritten wird. Sind Sora und Riku auf eine Art und Weise gleichzeitig in einer Welt, müsst ihr die Abenteuer mit den beiden dennoch jeweils allein beschreiten. Durch sogenannte "Stürze" könnt ihr gewollt oder auch ungewollt zwischen den beiden switchen. Auf dem oberen Bildschirm auf der rechten unteren Seite habt ihr eine Sturzleiste die euch anzeigt, wie viel Zeit ihr noch bis zum nächsten Sturz und dem damit einhergehenden Charakterwechsel habt. Der Vorteil daran ist, dass ihr in jeder Welt zwei verschiedene Geschichten miterleben dürft, der Nachteil an der Sache ist, dass ihr oftmals die Stürze nicht kontrollieren könnt und womöglich mitten im Kampf den Spieler wechseln müsst. Verhindern könnt ihr dies über den eigenhändigen Befehl zum Sturz, entweder im Pause-Menü oder bei einem Speicherpunkt.

Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (9) Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (9) Sora trifft in Traverse (mit neuer Klamotte) auf Neku Sakuraba bekannt aus "The world ends with you". Auch dieser führt uns in einige Neuerungen des Games ein. Weicht das Kampfgeschehen an sich kaum von den Vorgängertiteln ab, gibt es dennoch ein paar neue Gimmicks. In Echtzeit wird dem Gegner per Schlüsselschwert, Zauber oder speziellen Fähigkeiten der Garaus gemacht. Sehr empfehlenswert und oft äußerst Hilfreich im Kampf ist die neue Aktion namens Freier Fluss. Mit diesem Befehl könnt ihr eure Umgebung voll ausnutzen und per Tastendruck auf eine Mauer oder eine Stange zugleiten und so mit Höchstgeschwindigkeit von A nach B springen und weitere Kunststückchen aufführen. Dies wird euch sehr oft beim Erreichen von Schatzkisten und im Kampf helfen, denn ihr könnt nicht nur mit der Umgebung agieren sondern auch mit euren Gegnern. Befindet ihr euch im Freien Fluss könnt ihr mächtige Angriffe ausführen oder auch Feinde wegschleudern (und seit meist dabei selbst unverwundbar). Des Weiteren bekommt ihr ebenfalls eine Einführung in den sogenannten Realitätswandel. Nähert man sich gewissen Objekten oder erfüllt bestimmte Voraussetzungen während eines Kampfes, verfärbt sich der Cursor des Anvisierens pink und man kann bestimmte Aktionen ausführen. In jeder Welt sehen diese jedoch anders aus.

  1. Seite 1 Die Meister des Schlüsselschwertes
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