Die Steuerung von Kirby Air Riders wirkt auf den ersten Blick simpel, entpuppt sich aber schnell als überraschend ungewöhnlich.
Das Problem ist allerdings, dass diese beiden Eingabemöglichkeiten gleichzeitig für mehrere Aktionen zuständig sind. Bremsen, Driften, Boost aufladen, Gegner einsaugen, Spezial-Power einsetzen. Das alles läuft über den B-Knopf.
Quelle: PC Games
Gerade in engen Streckenpassagen kann es schon mal ziemlich chaotisch werden, sodass man leicht den Überblick verliert.
Mit dem Analogstick lenkt ihr eure Air Machine, könnt aber gleichzeitig auch noch durch schnelles Hin- und Herbewegen einen Wirbelangriff auslösen, um Gegner zu attackieren. Gut funktionieren will das allerdings leider nicht immer. Ihr könnt zwar in den Einstellungen anpassen, wie empfindlich der Stick für die Wirbelattacke reagieren soll, aber aufpassen müsst ihr trotzdem, sonst verliert ihr schnell die Kontrolle über euer Fahrzeug.
Da empfehlen wir euch schon fast die Bewegungssteuerung für den Angriff. Ihr könnt nämlich auch einstellen, dass die Wirbelaktion durch Schütteln eures Controllers ausgelöst werden soll. Dann ist es etwas einfacher, während des Wirbelns noch euren Rider zu steuern.
Zumindest beschleunigen braucht ihr nicht, denn eure Air Machine fährt von ganz allein. Jeder Charakter verfügt außerdem über eine Spezialleiste. Ist sie voll, könnt ihr mit dem Y-Button noch einen mächtigen Angriff ausführen.
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Verursacht ihr Schaden an Gegnern oder nehmt ihr selbst welchen, füllt sich eure Spezialleiste. Ist sie voll könnt ihr einen mächtigen Spezialangriff auslösen.
Im Vergleich zu klassischen Racern setzt Kirby Air Riders bei der Steuerung andere Prioritäten. Hier geht es weniger um präzise Linienführung und mehr um Angriffe, Positionierung und das richtige Timing, zum Beispiel für perfekt aufgeladene Boosts. Alle Aktionen entscheidet ihr mitten im Getümmel, was definitiv seine Zeit braucht, bis das alles verinnerlicht ist. Es wird sicher nicht jeder mit der Steuerung und der Art des Spiels warm werden. Wenn ihr euch aber darauf einlasst und etwas übt, könnt ihr schon euren Spaß mit Air Riders haben.
Abenteuer auf Rädern: Der Story-Modus
Neben den bereits erwähnten Modi bietet Air Riders auch noch eine Art Story-Mode: den Road Trip. Der schickt euch mit einem Rider eurer Wahl auf eine lange, geradlinige Reise, die in einzelne Etappen unterteilt ist. Jede dieser Stationen führt euch zu einer neuen Herausforderung, und je nachdem, welche Entscheidungen ihr trefft, verläuft eure Reise etwas anders. Spielerisch bleibt der Modus zwar recht simpel, funktioniert aber als charmantes Gerüst für alles, was Kirby Air Riders sonst zu bieten hat.
Quelle: PC Games
In Road Trip habt ihr auf den Etappen immer die Wahl zwischen drei Herausforderungen.
Im Kern kombiniert Road Trip nämlich sämtliche Rennmodi, Arenawettkämpfe und Minispiele zu kleinen Challenges, die ihr auf dem Weg meistern müsst, hübsch verpackt in einer verspielten Road-Trip-Präsentation. Meist habt ihr die Wahl zwischen drei möglichen Herausforderungen. Gewinnt ihr, erhaltet ihr Stat-Boni, Münzen und sammelt gleichzeitig Erfahrungspunkte für euren Rider. Steigt ihr im Level auf, verbessern sich eure Werte dauerhaft, was euch Vorteile für die kommenden Etappen verschafft.
Zwischendurch trefft ihr auf Raststätten und Shops, in denen ihr kurz verschnaufen oder eure Boni gezielt ausbauen könnt. Am Ende jeder Etappe wartet schließlich ein Boss. Den müsst ihr entweder in einem direkten Kampf besiegen - was überraschend cool inszeniert ist - oder innerhalb einer Challenge schlagen. Dort besitzt er dann einen besonderen Vorteil.
