LEGO Harry Potter Collection im Test: Wie viel Magie steckt noch in den kleinen Steinchen?

Test Aaron Schneider Michael Grünwald
LEGO Harry Potter Collection im Test: Wie viel Magie steckt noch in den kleinen Steinchen?
Quelle: Warner Bros. Games

Die LEGO Harry Potter Collection bringt uns nach fast zehn Jahren zurück in die magische Klötzchen-Schule und liefert dabei ein aufpoliertes Gesamtpaket der Lego-Klassiker.

Wer nach wie vor in Hogwarts Legacy sein Unwesen treibt oder nach Quidditch Champions immer noch nicht genug von der Welt der Zauberei hat, kann sich jetzt auf eine neu aufgelegte Gesamtausgabe der Klemmbaustein-Adaption des Magie-Klassikers freuen.

Nachdem die LEGO Harry Potter Collection (jetzt kaufen 40,41 € ) bereits 2016 auf Playstation 4 und 2018 auf Xbox One sowie Switch erschien, kommt das Spiel nun endlich auf PC, PS 5 und der Xbox Series raus. Die Entwickler Studios TT Games und Double Eleven haben für die Collection die Spiele nicht einfach nur zusammengeworfen, sondern auch die Grafik überarbeitet und verbessert. Ist dabei der Charme der Originalspiele verloren gegangen oder schafft es die Sammlung uns genauso wie früher zu verzaubern?

Sieben Jahre lang die Schulbank drücken

In der LEGO Harry Potter Collection wird uns die Möglichkeit geboten, in die beliebte Geschichte rund um Hogwarts und den Jungen, der überlebt hat, einzutauchen. Dabei erleben wir eine größtenteils detailgetreue Wiedererzählung der Bücher und Filme in Lego-Form.

Zusammen mit Harry, Ron, Hermine und Co. verbringen wir die sieben Jahre an der magischen Schule und begleiten unsere Protagonisten dabei durch die ganze Geschichte in der Reihenfolge der Vorlagen.

Ein Bankett in der Großen Halle. Quelle: Warner Bros. Games Die Spiele orientieren sich stark an den Originalen, sodass sie eine weitgehend unverfälschte Erfahrung von Harrys Story liefern. Wer also die Bücher und Filme so detailliert und originalgetreu wie möglich wieder erleben und nachspielen möchte, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Die LEGO Harry Potter Collection liefert so auch eine extrem starke Videospieladaption für Fans, denen das Klemmbaustein-Design kein Dorn im Auge ist.

Wie es für Lego-Spiele aber üblich ist, bringen die Entwickler noch ihre ganz eigenen Elemente mit in das Spiel. Dies geschieht in Form des für TT Games üblichen und speziellen Humors. Noch unterstützt durch die Tatsache, dass die Charaktere in den älteren Lego-Titeln nicht sprechen, sondern ausschließlich über Laute und Gemurmel miteinander kommunizieren, verleiht der Humor der Collection seinen ganz eigenen Charme, ohne dass dabei die Essenz der Originalgeschichte verloren geht.

Puzzlespaß für Groß und Klein

Wer schon einmal einen Lego-Titel gespielt hat, wird eine grobe Vorstellung davon haben, was hier zu erwarten ist. Die beiden Lego-Harry-Potter-Teile sind nun schon über zehn Jahre alt. Sie erschienen in der Hoch-Zeit der Lego-Spiele und liefern daher eine zum Großteil noch unveränderte Variante der Lego-Formel im Hogwarts-Universum.

Voldemort benutzt einen Zauberspruch. Quelle: Warner Bros. Games Das Spiel bietet uns die Möglichkeit, die verschiedenen Storylevels in der Reihenfolge der Harry-Potter-Bücher zu bewältigen. Außerhalb der Levels haben wir außerdem die Option, unsere Hub-Welten wie Hogwarts oder die Winkelgasse zu erkunden.

Sowohl in den Levels als auch in den Hub-Welten können wir verschiedenste Rätsel lösen und an kleinen Challenges teilnehmen. So schalten wir etliche Elemente wie zum Beispiel neue zum Kauf verfügbare Charaktere, goldene Steine oder auch neue Zaubersprüche für unsere Spielfiguren frei.

Das ist wichtig, da wir die unterschiedlichen Zaubersprüche benötigen, um wieder neue Aufgaben zu meistern. So bringen auch viele der verfügbaren Charaktere ihre ganz eigenen Fähigkeiten mit. Über die Option Storymissionen zu wiederholen, können wir unsere neuen Figuren nutzen, um alle Geheimnisse zu lüften.

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