LEGO Voyagers im Test: Dinner for one? Eher kleines Häppchen für Zwei!

Test Marian Waworka Michael Grünwald
LEGO Voyagers im Test: Dinner for one? Eher kleines Häppchen für Zwei!
Quelle: Annapurna Interactive

Das kleine Team mit der Lego-Lizenz Light Brick Studio bringt nach LEGO Builder's Journey ihr zweites Atmosphäre-Puzzle-Spiel auf den Markt - diesmal auch für zwei Spieler.

Nachdem das erste Spiel des Entwicklers noch von LEGO Games selbst herausgebracht wurde, wanderte Light Brick Studio mit dem neuen Werk stattdessen zu Annapurna Interactive ab. Passend für die Bibliothek des Publishers, in die sich Werke wie Stray und Outer Wilds einreihen. In LEGO Voyagers folgen wir zwei kleinen Steinchen auf ihrer Reise durch farbenfrohe Welten.

Wir haben das Spiel für euch zu zweit im Koop-Modus auf dem PC getestet. Das ist sowohl lokal als auch online möglich. Ein ausgewählter Partner kann über Steam oder Epic eingeladen werden und direkt mit euch ins Spiel starten.

Es ist gut, dass nur eine Person das Spiel auch besitzen muss, da es ausschließlich zu zweit spielbar ist. Der oder die andere kann im Anschluss zum Beispiel per Shopseite auf Steam über den LEGO Voyagers (jetzt kaufen 14,62 € ) Friend's Pass dazukommen.

Der Zauber von Lego Voyagers

Am stärksten punktet LEGO Voyagers in Sachen Aufmachung. Der Grafikstil orientiert sich, anders als in vielen anderen Legospielen, eher an der Box voller Klemmbausteine, die noch aus Kindheitstagen im Keller steht. Moderne, sehr spezifische Teile wurden bewusst weggelassen und stattdessen durch das allbekannte Arsenal ersetzt.

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Der ganze Maßstab ist insgesamt etwas kleiner gehalten. Als 1x1-Stein sind wir im LEGO-Verhältnis schon Winzlinge, aber auch Flora und Fauna um uns herum besitzen wenige Details. Die Perspektive sorgt dafür, dass wir ein wenig Fantasie benötigen, um die minimalistischen Konstrukte ihrem realen Pendant zuzuordnen.

Damit wir uns nicht mit der plumpen LEGO-Grafik begnügen müssen, erzeugen Schatteneffekte, Lichtquellen und animiertes Wasser einen sehr ansehnlichen Stil. Dadurch wirken auch die bunten Farben nicht zu grell und angenehm für die Augen.

Krabben, Vögel und Schmetterlinge finden wir ebenfalls immer wieder in der Spielwelt. die Umsetzung passt zum Spielen und ist extrem niedlich. Quelle: PC Games Krabben, Vögel und Schmetterlinge finden wir ebenfalls immer wieder in der Spielwelt. die Umsetzung passt zum Spielen und ist extrem niedlich.

Paradies oder doch Dystopie?

In diesem Stil dürfen wir eine Welt über bewaldeten Inseln bis hin zu dystopischen Städteruinen durchwandern. Nur anhand der Objekte im Hintergrund können wir spekulieren, welche Geschichte die Levels verbergen.

Wir wissen nur so viel, dass der rote und der blaue Stein in zwei Häuschen wohnen und auf ihrer Insel Spielsachen, Liegestühle und Feuerstellen gebaut haben. Am Anfang des Spiels beobachten die beiden außerdem eine Rakete, welche erst am Horizont abhebt, und im Anschluss knapp neben unserem Domizil abstürzt.

Wir versuchen mit unseren Spielfiguren, der Herkunft des Flugkörpers auf die Spur zu kommen. Unterwegs hüpfen wir sogar über die abgestürzte Rakete und sehen, welchen Schaden sie hinterlassen hat. Quelle: PC Games Wir versuchen mit unseren Spielfiguren, der Herkunft des Flugkörpers auf die Spur zu kommen. Unterwegs hüpfen wir sogar über die abgestürzte Rakete und sehen, welchen Schaden sie hinterlassen hat.

Auch das Sounddesign punktet!

Begleitet wird unsere Reise von sehr schöner Musik, die sich auch nicht zu sehr in den Vordergrund drängelt. Stattdessen bleibt sie entspannt als Spielbegleitung und weiß auch, wann sie ein- oder aussetzen sollte.

Auch ein knuffiges Sounddesign hat uns verzaubert. Puffpilze, quietschende Mäuse und vor allem das Gebabbel der beiden Hauptfiguren reicht oft schon aus, um uns zum Lachen zu bringen. In der nächsten Seite gehen wir auf die Rätsel, das Gameplay und den Umfang des Spiels ein, was uns leider nicht so gut gefallen hat.

  1. Seite 1 Story, Stil und Sounddesign
  2. Seite 2 Rätselspaß, Spieldauer, Fazit und Wertung
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