Lara Croft and the Temple of Osiris: Lara Croft und der Tempel des Osiris in der Vorschau
Special
Kurz vor der Gamescom konnte Gamezone die Messe-Version von Square Enix' Lara Croft und der Tempel des Osiris anspielen. Die Fortsetzung des Koop-Abenteuers Guardian of Light erscheint dieses Jahr für Xbox One, Playstation 4 und PC.
Nachdem Crystal Dynamics gleich zwei Tomb Raider Spiele rausbrachte, war die Verwirrung groß: Lara Croft and the Guardian of Light war auf der einen Seite ein eher unterhaltsames Download-Spiel, Tomb Raider hingegen eine epische, ernsthafte Vollproduktion. Doch wie unterscheidet man die Zweigleisigkeit nun? Ganz einfach: Die eher einfachen Rätselspielereien, die an das Gameplay von früher erinnern, erscheinen von nun an unter der Marke Lara Croft. Sie trägt das klassische Outfit, hat zwei Knarren dabei, rätselt nun aber aus der Iso-Perspektive. Rise of the Tomb Raider hingegen wird zum AAA-Blockbuster mit Kinofeeling.
Quelle: Square Enix
Die vier Helden: Carter, Lara, Horus und Isis.
Kurz vor der Gamescom konnte Gamezone erstmals Hand anlegen an Lara Croft und der Tempel des Osiris. Das Actionspiel ist wie sein Vorgänger Guardian of Light auf Koop ausgelegt. Beim Anspielen entscheiden wir uns für Lara und die Göttin Isis. Daneben gibt es zwei weitere Charaktere: Den Gott Horus und Laras menschlichen Rivalen Carter Bell, der ebenso Schatzjäger ist.
Je nachdem wie viele Spieler ins Spiel einsteigen, skaliert die Spielwelt mit. Schalterrätsel fügen bei drei Spielern dann drei Schalter ein, bei zwei entsprechend weniger. Es gibt auch Gegenstände, die nur bestimmte Charaktere benutzen können. Die Götter haben beispielsweise einen Zauberstab, mit dem sie Plattformen durch Magie anheben können. Die Archäologen können dafür Feuer machen. Spielt man alleine, sollen die Fähigkeiten, zumindest die spielrelevanten, auch auf die nichtgöttlichen Charaktere verteilt werden. Dann hätte zum Beispiel auch Lara einen Zauberstab in der Hand.
Das Gameplay ist dennoch stark aufs Zusammenspiel der Koop-Partner ausgelegt. Bis zu vier Spieler können gleichzeitig und im "Drop in/Drop out"-Modus zusammenspielen. Das heißt: man kann jederzeit einen Controller anschließen und einsteigen und auch einfach mitten im Spiel aussteigen. Die Rätsel sind eher einfacher Natur. Göttin Isis kann beispielsweise einen Schild um sich herum aufbauen. Dahinter kann sich Lara verstecken, wenn Pfeile entgegenkommen. Oder aber draufspringen, um hochgelegene Punkte zu erreichen. Klettert Lara nach oben, kann sie ihre Freunde mit einem Seilhaken aufgabeln und hochziehen.
Quelle: Square Enix
Die Iso-Perspektive täuscht Retro-Look vor - doch die Technik ist topmodern.
Etwas kompetitiver wird es bei anderen Seil-Tricks. Wenn Lara ihren Haken in einer gegenüberliegenden Wand festhakt, können die anderen Charaktere darauf balancieren. Wer in solchen Momenten nicht zumindest daran denkt, das Seil fallen zu lassen, während der andere Spieler über einer tödlichen Speerfalle schwebt, hat vermutlich noch nie ein Koopspiel richtig gespielt. Denn auch wenn man zusammenspielt: Jeder will sein eigenes Konto vollmachen und besser sein als der oder die Mitspieler. Das unterstreicht auch das Inventar. Jede Figur kann vier Waffen mit sich rumtragen, Ringe und ein Amulett. Ringe und Amulette liegen jeweils nur in einfacher Ausführung rum – wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Dafür helfen letztere übergreifend dem ganzen Team. Sie buffen sozusagen alle Spieler – das ist wichtig, wenn man doch mal richtig als Team agiert.
Grafisch macht die Lara-Croft-Reihe einen kleinen Schritt nach vorn. Die Next-Gen sieht man dem Actionspiel im Vergleich mit Guardian of Light deutlich an. Nur die Perspektive lässt das Geschehen noch etwas altbacken aussehen: Iso-Sicht ist ganz allgemein nichts, was man mit modernem Gameplay verbindet. Gefallen hat uns dafür das dynamische Lichtsystem. Wer zum Beispiel Feuerkugeln auf dem Boden hin und herschiebt, verändert dadurch den Lichtschein im Level.
Meinung
Quelle: Square Enix
Dieser Riesenkäfer will nicht, dass wir auf seiner Mistkugel stehen.
