Left 4 Dead im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Wir waren unterwegs als Mitglied in einer Vierer-Formationen der letzten Überlebenden nach einer Infektion ...

Technisch weit entfernt vom Zombie

Left 4 Dead Left 4 Dead Obwohl Left 4 Dead keine Perle unter den Shootern ist und auch keine Grafikpreise einheimsen wird können - zu groß st hier die Konkurrenz - besticht der Titel durch eine ansehnliche Optik. Diese zeichnet sich meist durch eine relativ dunkel gehaltene Umgebung aus, was der Atmosphäre natürlich äußerst zuträglich ist. Gelungen ist den erfahrenen Mannen von Valve das Spiel mit Licht und Schatten, so hat ein jeder Überlebenden-Charakter eine Taschenlampe an seine Waffe montiert, die Aufmerksamkeit der Infizierten auf sich lenken können. Ob man nun lieber sieht ob ein Zombie auf einen zurennt oder ob man nicht besser versucht sich zu verstecken bleibt so jedem selbst überlassen. In unseren Test stellte sich ersteres als einfacher heraus, zumal die meisten Zombies schnell umfallen. Auf allzu viel Detailgenauigkeit und Hochglanzeffekte muss man zwar verzichten, dafür ist das Spiel aber auch mit etwas betagteren Rechnern noch flüssig zu spielen. Zu großartigen Framerate-Einbrüchen oder Lags kam es glücklicherweise auch im Online-Spiel nicht.

Left 4 Dead Left 4 Dead Während die Grafik zwar ansehnlich ist, aber nicht vom Hocker reißt, weiß die Vertonung des First Person Shooters wahrlich zu überzeugen. Von überall her hört man gespenstisches Wimmern, Brüllen oder Rascheln. Witches, ganz besonders hartnäckige Gegner die zwar ungefährlich aussehen durch Mutationen aber sehr widerstandsfähig sind, und Hunter machen zudem mit ganz eigenen Soundfiles auf sich aufmerksam, weshalb man auch die Umgebungsgeräusche beachten sollte. Wenn man mal nicht gerade durch die Häuserschluchten oder Flure verlassener Krankenhäuser schleicht wird es akustisch jedoch recht monoton, so hört man während den Angriffswellen meist nur eins: permanente Schussgeräusche. Spätestens nach einer Stunde kann man diese dann auch schon nicht mehr hören, zu monoton und spielfüllend sind doch diese Momente, in denen man neben Explosionen nichts anderes mehr hört.

Left 4 Dead Left 4 Dead Mühe bei der KI hat man sich anscheinend nicht viel machen müssen, sind doch Zombies im Allgemeinen recht dümmlich. Meist rennen sie in Horden zusammengefasst auf uns zu und sterben, einer nach dem anderen. Einzig die "speziellen" und etwas widerstandsfähigeren Gegner, die man auch selbst im Versus-Modus spielen kann, agieren klug und gehen auch mal in Deckung. Sie sind es auch, die als einzige dem Spieler Fallen stellen können. Die Intelligenz der künstlichen Mitspieler weiß hingegen teils gut zu gefallen. Die Kameraden geben einerseits Hinweise wo es lang geht und folgen andererseits auch gehorsam und schützen uns mit massig Bleigeschützen. Einzig die Wegfindung hapert an manchen Stellen, sodass einer der Vier mal an der Tür oder einer Treppe vorbei geht und plötzlich allein mit Gegner konfrontiert sein könnte. Da der Titel an sich keinen hohen Wiederspielwert hat, da einfach eine Story fehlt, hat Valve den sogenannten "AI Director" (zu Deutsch: KI Regisseur) erarbeitet, der Monsterhorden zufällig verteilt und im "richtigen" Moment losschickt. So wird sichergestellt, das kein Level dem anderen gleicht und man immer aufs Neue Strategien erarbeiten muss.

Meinung

Wertung zu Left 4 Dead (PC)

Wertung:

8.3 /10
Pro & Contra
Toller Koop-Partgenialer Modus als Zombie gegen Überlebende (mit Haken)schöne UmsetzungSound weiß zu überzeugenviele Monster!
Keinen Anspruch an Story und Handlungstiefekaum Singleplayer-ContentVersus-Modus nicht ausbalanciertGameplay verliert schnell an Langzeitspaß
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