... ist das wahrscheinlich abwechslungsreichste und mit den meisten Rätseln gespickte LEGO-Spiel bisher.
Vor einigen Wochen erschien bereits Lego Star Wars 3 und nun steht schon Lego Pirates of the Caribbean auf der Matte, TT Games muss im Schichtbetrieb an seinen Spielen arbeiten. Das hat jedoch auch zur Folge, dass ich eigentlich den Text zu Lego Star Wars 3 nehmen, Obi-Wan durch Jack Sparrow ersetzen könnte und schon wäre der Test zu Lego Pirates of the Caribbean fertig.
Und täglich grüßt das Klötzchenspiel
Lego Pirates of the Caribbean
Wer sich vor ca. sechs Wochen Lego Star Wars 3 gekauft hat, der wird bemerken, dass sich am Gameplay in Lego Pirates of the Caribbean fast nichts geändert hat. Statt dem Laserschwert packen wir halt den Säbel aus und gehen auf die Feinde los. Alle wichtigen Charaktere und Schlüsselszenen der vier Filme sind an Bord. Pro Hollywood-Streifen gilt es fünf Level zu absolvieren, in denen man ordentlich Lego-Steine sammelt, gegen Feinde kämpft und Rätsel löst. Die Puzzles überwiegen in diesem Ableger deutlich. Dabei müssen allerdings hauptsächlich Teile für verschiedene Apparaturen gesammelt werden. Auf dem Bildschirm wird uns mit einem Pfeil dann angezeigt, wohin wir mit dem Teil sollen. Einige kreativere Kopfnüsse, bei denen man ein wenig überlegen muss, sind allerdings auch vorhanden.
Lego Pirates of the Caribbean
Ansonsten wird wie immer auf viel Teamarbeit gesetzt, da die einzelnen Figuren über individuelle Fähigkeiten verfügen. Der eine Klötzchen-Mann kann Gegenstände reparieren, der andere kann Dinge mit viel Feuerkraft zerstören. Captain Jack darf mit seinem Kompass wiederum versteckte Schätze finden, während weibliche Charaktere höher springen, um den männlichen Kollegen an anderer Stelle den Weg zu öffnen. Normalerweise steuert die KI die Mitstreiter, wahlweise darf ein zweiter Spieler (leider nur offline) jederzeit einsteigen. Entfernen sich die Teilnehmer zu weit voneinander, wird der Splitscreen aktiviert.
Stimmungsvolles Abenteuer
Lego Pirates of the Caribbean
Insgesamt ist Lego Pirates of the Caribbean ein sehr stimmungsvolles Abenteuer, das den Tod der Spielfigur zwar nicht unbedingt hart bestraft, dennoch können die diversen Bossfights nicht allein durch Muskelkraft absolviert werden. Immer wieder gilt es, einen Weg zu finden, der auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Da die über 70 Charaktere erst nach und nach freigeschaltet werden, können Level wiederholt werden, um wirkliche alle Geheimnisse zu entdecken und alle Sammelgegenstände zu finden.
Lego Pirates of the Caribbean
Obwohl sich am Gameplay im Vergleich zu den Vorgängern kaum etwas getan hat, gibt es eigentlich recht viel Abwechslung, weil die Level immer wieder überraschen können. Man ist zum Beispiel in Tortuga, Port Royal oder auf der der Flying Dutchman unterwegs. Neuerdings darf man dicke Kanonen benutzen und sie auf ein angreifendes Schiff feuern oder sogar tauchen. Bei der Auswahl der Spielfiguren lässt sich nun ein Charakter-Rad aufrufen, auf dem alle wählbaren Kollegen angezeigt werden. Die Steuerung ist simpel gehalten und funktioniert tadellos. Die Spielzeit ist mit mindestens 15 Stunden angenehm lang, wobei sich Level gerne wiederholen lassen.
