Nach dem Fitness-Training geht es nun ins Tanzstudio. Kann Mel B, bei der starken Konkurrenz auch mithalten?
Herablassende Kommentare gefällig?
Lets Dance with Mel B.
Dies führt unweigerlich zu mehr als nur negative Wertungen, obwohl die Auffassungsgabe von Kinect prinzipiell gar nicht so schlecht ausfällt. Let's Dance with Mel B unterscheidet sehr wohl, ob man sich nur auf der Stelle ein wenig bewegt oder sämtliche Moves auch wirklich nachahmt. Es mangelt nur ein wenig an Präzision und es entsteht schlicht eine Verzögerung, bis wir als Spieler kapieren, was Sache ist und ansprechend dann auch reagieren. Sprich man muss einen Tick schneller arbeiten, um gute Wertungen, hohe Punktzahlen und eine positive Endwertungen zu ergattern, welche letztendlich schön fein säuberlich in Highscore-Listen hinterlegt werden.
Lets Dance with Mel B.
Als währen schlechten Resultate, meist im Bereich von B-F liegend anstatt lobenswerte A+ kassierend, allein nicht schon genug, um mies gelaunt den nächsten Song anzugehen, kommt zu allem Überfluss noch eine Mel B daher, die in jeglicher Hinsicht versucht uns zu verärgern. Bisweilen verplappert sie sich auch noch selbst und lobt die geschossenen Bilder, während dann plötzlich bei der Endauswertung über einen hergezogen wird. Aufs Gemüt schlagen letztendlich ihre Kommentare bei schlechteren Darbietungen. Mit Kommentaren wie "Du hast nicht einen Funken Talent gezeigt!" oder "Beim letzten Foto werde ich Augenkrank!" oder "Das war wirklich, wirklich in jeder Hinsicht absolut mies!" macht sie dem Herrn Bohlen auf jeden Fall alle Ehre. So kann man aber mit seiner Kundschaft nicht umspringen und versaut vor allen Anfängern sichtlich jeden Spielspaß. Konstruktiv ist ja vollkommen in Ordnung, aber diese üble negative Kritik am Spieler hätte man sich wahrlich sparen können! Da fällt ja schon kaum mehr ins Gewicht, dass die deutsche Sprachausgabe alles andere als Lippensynchron wirkt.
Hits für die ganze Familie
Lets Dance with Mel B.
Spielerisch kann natürlich jeder einzelne Song für sich getanzt werden. Ärgerlich nur die Tatsache, dass nach Rückkehr in die Songliste die Auswahl wieder auf den allerersten Song zurückgesetzt wurde. Somit wühlt man sich immer und immer wieder von Anfang an durch die komplette Auswahl, welche zugegebenermaßen nicht sonderlich umfangreich ist. Neben der Möglichkeit einer kurzen oder langen Fassung des Musikstücks können wagemutige Spieler ihr Talent im Showdown präsentieren. Hier darf die Energieanzeige eines Songs nicht unterhalb einer gegebene Markierung fallen, andernfalls verliert man einen der wenigen Versuche. Ziel ist es, möglichst viele Songs mit den vorhandenen Versuchen hintereinander zu meistern, wobei jede neue Stufe ein deutlich höheres Niveau an den Tag legt. Weniger herausfordernd, dafür lustiger geht es in geselliger Runde zu. Im Partymodus für bis zu acht Teilnehmer kann jeder für sich neue Rekorde aufstellen oder es treten zwei Teams gegeneinander an. Per Zufall werden dann zwei Kontrahenten auserkoren, die um einen wichtigen Siegespunkt kämpfen. Alle anderen müssen derweil zuschauen, haben aber sicherlich genauso viel Spaß dabei!
Wirklich erschlagend ist die komplette Songliste mit nur 28 unterschiedlichen Titel leider nicht, dafür darf diese aber als abwechslungsreich und stimmig bezeichnet werden. Klassiker, 80'er Jahre Hits und moderne Club & Pop Songs wechseln sich ab und ergeben eine geradezu kunterbunte Mischung. Ob nun Lady Gaga oder David Guetta, die Crème de la Crème des modernen musikalischen Unterhaltung wird ebenso geboten wie auch Partyhits von Gloria Gaynor. Auch das ehemalige Spice Girl wird mit ihrem ersten Smash-Hit Wannabe geehrt. Zu all den bekannten Sachen kommen noch einige Urban und Latin Hits, die gekonnt das Repertoire aufmischen. Was alles vorzufinden ist, findet ihr in der Liste und über Geschmack lässt sich bekanntlich gerne streiten.
