Back to the 80s! Nach den Partyklassikern widmet man sich bei Lips nun einem Jahrzehnt, das für viele prägend war.
Back to the 80s!
Lips: I Love The 80s
Zuletzt durften Lips-Fans zu kultigen Partyklassikern feiern und nun geht es zurück in ein ganz besonderes Jahrzehnt: Die 80er-Jahre! All diejenigen, die der Meinung sind, dass heute sowieso nur noch Einheitsbrei in den Radios läuft, werden ganz besonders über dieses Lips-Update erfreut sein, denn die 80er haben sehr viel Buntes, Schrilles und Außergewöhnliches zu bieten. Lady Gaga wäre damals gar nicht aufgefallen. Eigentlich reicht ein einziges Spiel kaum aus, um all das zu repräsentieren, was die 80er damals ausgemacht hat. Dennoch hat meine eine ganz gute Auswahl getroffen. Es gibt sowohl Schrilles wie beispielsweise "Do You Really Want To Hurt Me?" von Culture Club, "Video Killed The Radio Star" von The Buggles oder "Mickey" von Toni Basil, als auch totale Partylieder wie beispielsweise "Walking On Sunshine" von Katarina And The Waves oder "Celebration" von Kool & The Gang. Natürlich gab es damals aber auch jede Menge Schmachtfetzen und so sind auch Chicago mit ihrem gefühlvollen "You're The Inspiration" oder Huey Lewis And The News mit "The Power Of Love" vertreten. Es gibt so viele nennenswerte Künstler aus dieser Zeit und einige davon haben ihren Weg auf die Disc gefunden. Ich persönlich bin mittlerweile sogar fast schon ein wenig genervt von dieser ständigen 80er-Euphorie (auch wenn ich ein Kind dieser Zeit bin) und freute mich zunächst gar nicht so sehr auf diese Lips-Variante. Beim Singen kam dann aber doch Laune auf und mittlerweile ist dies sogar einer meiner Lips-Favoriten geworden. Die Lieder reißen einfach mit und machen unheimlich viel Spaß. Auch hier wieder der Hinweis, dass das natürlich Geschmacksache ist.
Freestyle-Modus
Lips: I Love The 80s
Sollte man tatsächlich einige wichtige Songs vermissen und bietet auch der Online-Shop diese nicht an, so muss man sich eben seine eigene Musik auf Lips ziehen. Dazu steckt man einfach einen USB-Stick mit den gewünschten Titeln in die Xbox360 oder schließt eine externe Festplatte, das Handy oder andere Geräte an. Schon kann man zu jedem denkbaren Song munter mitträllern. Dabei wird allerdings weder der Text noch die Balken angezeigt und das Originalvideo, sowie die Möglichkeit Medaillen zu gewinnen, gibt es ebenfalls nicht.
Lips: I Love The 80s
Dieses nette Feature ist nicht neu, denn auch in den "Vorgängern" war das bereits möglich. Im ersten Teil war es aber noch so, dass diese "MP3-Titel" zu den ganzen normalen Tracks hinzugefügt wurden, aber leider nicht mit dem Album-Cover dargestellt werden konnten. Wenn man mehrere hundert Songs hinzugefügt hat, dann litt die Übersicht und man musste eine Weile suchen, bis man fündig wurde. Deshalb wurde der Freestyle-Modus eingeführt. In diesem kann man nach Herzenslust seine eigenen Songs auswählen und singen. Und nur diese. Dafür bleibt die normale Songauswahl davon unberührt und es werden nur die 40 Titel (plus die heruntergeladenen) der gerade eingelegten Lips-Variante angezeigt.
Vielleicht dieses Mal etwas Neues?
Lips: I Love The 80s
Und schon wieder lautet die Antwort: Nein! Wirklich neu ist auch bei "Lips I Love the 80s" eigentlich nichts, mal abgesehen von den Songs. Allerdings gibt es noch immer die lustigen Avatare. Zum einen werden diese als Bild angezeigt, damit die Zuweisung der Mikros einfacher läuft und zum anderen tauchen sie hier und da mitten im Spiel auf. Wenn man das Mikro wie eine Luftgitarre schwingen soll, dann macht euer Avatar diesen Move erst einmal genau vor. Am Ende eines Songs sehr ihr euer Abbild dann auch unter der Bewertung eurer Leistung stehen. Wer besonders herausragende Leistungen abliefert, der darf sich darüber freuen, dass der Avatar am Ende einen Pokal in die Hände gedrückt bekommt und jubelt. Je nach Punkten gibt es natürlich auch wieder die verschiedene Pokale (z.B. Bronze, Silber...). Doch nicht nur das. Man kann sogar Accessoires für sein Alter Ego abstauben. Das motiviert ungemein und bringt ein bisschen mehr Pepp ins Spiel. Normalerweise muss man diese nämlich teuer für Microsoft Points kaufen.
Lips: I Love The 80s
Auch die 80er können Lips-Fans keine 1000 Gamerscores bescheren, sondern lediglich 250. Eine Besonderheit gibt es aber bei den Achievments zum neusten Lips-Ableger. Man bekommt nun Erfolge freigeschaltet, wenn man bei bestimmten Songs eine bestimmte Leistung erzielt. Beispielsweise gibt es 20 Gamerscores, wenn man bei dem Song "Relax" die Wertung Urknall erreicht, bei "Our House" eine Rhythmus-Medaille abstaubt oder die Medaille für die richtige Tonlage in "A Little Respect" ergattert. Das spornt an und man singt vielleicht auch mal Titel, die man sonst nicht unbedingt wagen würde. Zusätzlich gibt es für bestimmte Leistungen auch wieder ein paar neue Avatar-Outfits abzusahnen.
