E3-Vorschau zu Luigi's Mansion 3: Gruseln mit Herz und Humor
Special
Luigi geht wieder auf Geisterjagd. Nach einer Villa im ersten Spiel und gleich mehreren Exemplaren in der Fortsetzung verschlägt es ihn in Luigi's Mansion 3 in ein unheimliches Hotel. Seine Mission: Seine verschwundenen Freunde finden die eigenen Ängste überwinden und Star zu sein in einem Abenteuer, dass vor Charme und Humor wieder mal nur so sprühen dürfte. Wir konnten auf der E3 hineinspielen.
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Sie mögen ja gute Prinzessinnenretter und akzeptable Klempner sein. Die hellsten Leuchten sind Mario und Luigi aber auch nicht, zumindest der rote Geselle. Lässt sich Mario in Luigi's Mansion 3 (jetzt kaufen 59,99 € ) doch schon zum dritten Mal von König Buu Huu entführen und Luigi sich wieder in ein gruseliges Gebäude locken, um seinen verschollenen Bruder zurückzuholen. Immerhin, alleine tappt Mario diesmal nicht in die ihm gestellte Falle, sondern auch Prinzession Peach und Toad fallen dem geistreichen Royal zum Opfer. Also noch mehr Arbeit für Luigi!
Schreckwegsekunde
Multiplayer-Modus, allerlei andere lustige Ideen - gibt es alles, in der von uns gespielten E3-Demo aber steht das Wesentliche im Mittelpunkt: Wir, unser grunderneuerter Schreckweg zum Geister-Einsaugen und ebenjene astralen Unholde. Nach wie vor ist es unsere Aufgabe, verschiedene und sehr abwechslungsreiche Räume abzuklappern, dort Geister mit Lichtstrahlen zu betäuben und dann in unseren Geister-Staubsaugerbeutel zu befördern, Schätze zu sammeln und allerlei Rätsel zu lösen. Wie in Luigi's Mansion 2 für den 3DS und dem Remake des ersten Abenteuers ebendort können wir Feinde nicht direkt anstrahlen, sondern müssen sie mit einem gebündelten Lichtflash benommen machen. Anschließend werfen wir den Sauger an, bewegen den Kontrollstick in die der Fluchtrichtung unseres Opfers entgegengesetzte Richtung und hoffen, dass es uns nicht entkommt. Neu: nach einer gewissen Saugzeit erhalten wir die Option, den hilflosen Geist wie einen nassen Sack wieder und wieder auf den Boden zu schleudern. Dadurch werden die Gefechte zum einen rasanter, da diese Attacke jede Menge Lebenspunkte abzieht, zum anderen können wir den Angriff auch strategisch einsetzen und mit ihm in der Nähe befindlichen Feinden ebenfalls Schaden zufügen.
Hilfe aus der Sanitärabteilung
Außerdem kann Luigi mit seinem Schreckweg Klopömpel abschießen, die auf glatten Oberflächen kleben bleiben und dann genutzt werden können, um etwa brüchige Strukturen zu zerstören, indem man Plömpel und Saugkraft des Schreckweg kombiniert. Aber auch im Kampf sind die unhygienischen Dinger von großem Nutzen. Manche Feinde lassen sich etwa erst besiegen, wenn wir ihnen auf ähnliche Art und Weise einen Schild aus den Händen gerissen haben.
Aus dem Remake des ersten Teils für 3DS wieder mit dabei: Fluigi. Die glibberige Luigi-Kopie war dort lediglich Mittel zum Zweck, um den Koop-Modus zu ermöglichen. Im dritten Teil kommt dem Behelfsbruder eine deutlich größere Rolle zu. Jederzeit können wir ihn via Druck auf den rechten Analogstick herbeirufen und durch einen weiteren Druck zu ihm wechseln. In seiner Gestalt sind wir feuerresistent, können zwischen Metallstangen einfach hindurchgehen und mehr. Bloß vor Wasser muss sich der schleimige Kumpan hüten! In vielen Momenten im Spiel ist Fluigi unabdingbar und somit nicht mehr nur ein Anhängsel. Alternativ darf übrigens erneut ein zweiter Spieler in seine glitschigen Koop-Schuhe treten.
Quelle: PC Games
E3-Vorschau zu Luigi's Mansion 3: Gruseln mit Herz und Humor (2)
Nächster Stock: Bosskampf
Am Ende der Demo durften wir gegen einen Boss antreten, der den Einsatz all unserer in der kurzen Spielzeit erlernten und wieder erlernten Fähigkeiten erforderte und der wohl auch das Ende eines Areals im Spiel markieren dürfte. Anders als Teil zwei scheint Luigi's Mansion 3 nicht mehr auf Missionen zu setzen, die uns alle paar Minuten aus dem Gebäude werfen. Stattdessen fungiert jede Etage des Hotels, in dem wir unterwegs sind, als großer, für sich stehender Level - zumindest scheint es unseren bisherigen Informationen nach so. Eine finale Bestätigung für das Ende der Missionen steht noch aus. Wir fänden eine Abkehr davon auf jeden Fall positiv, denn die offene Struktur des ersten Teils brachte die humoristisch-gruselige Stimmung des Spiel deutlich besser rüber. Große Level ohne ständige Trips zurück in unsere Hub wären da zumindest ein guter Kompromiss.
Ein Bild von einem Geist
Keine Kompromisse gibt es an anderer Stelle: Wir wollen die charmanten und mit wirklich interessanten Hintergrundgeschichten ausgestatteten Portraitgeister aus dem ersten Teil zurück! Diese fungierten als eine Art Zwischenbosse und erforderten jeweils, dass wir herausfanden, wie sie zu besiegen waren. Dafür mussten wir sie und ihr Verhalten erst ganz genau studieren und uns anschließend einer besonders anspruchsvolle Einsaug-Sequenz stellen. Bisher wirkt das gezeigte Material so, als würden die Portraitgeister nicht in Luigis Hotel einkehren. Wir hoffen aber darauf, dass Nintendo uns hier einfach noch zappeln lässt und diese zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden. Aber so oder so dürfte Luigi's Mansion 3 wie die bisherigen Spiele ein Heidenspaß werden - ohne Portraitgeister halt einen Hauch weniger gut, als es sein könnte.
