Madden NFL 15: Viel Weiterentwicklung, aber auch viel Stillstand

Test Thomas Pfnür
Madden NFL 15 (1)
Quelle: Electronic Arts

Vor 12 Monaten feierte die Serie ihr 25jähriges Jubiläum, mit eher mäßigem Erfolg. Weder auf den alten, noch auf den Next-Gen-Plattformen konnte EA mit ihrer "besonderen" Madden-Ausgabe große Begeisterung auslösen. Nun kommt der Nachfolger, der alles besser machen soll, machen muss. Und tatsächlich, Madden NFL 15 ist besser...

Die spielerische Weiterentwicklung für die einen…

Bei der Entwicklung von Madden NFL 15 war wohl von Anfang an nur eines wichtig, nämlich den ziemlich dürftigen Next-Gen-Vorgänger vergessen zu machen. War ja auch kein wirkliches Ruhmesblatt, was uns der Publisher Electronic Arts da vor einem Jahr als den Footballeinstieg in eine neue Konsolengeneration vorsetzen wollte. Ganz sicher eins der Hauptprobleme dabei: Leadplattform war damals keine der Neuen. Logisch, dass als Ergebnis dann nur eine eher mittelmäßige Konvertierung auf PS4 und Xbox One herauskommen konnte. Jetzt, 12 Monate später, sind die Vorzeichen komplett andere. Ein Groh der Manpower des letzten Entwicklungszyklus wurde auf die Next-Gen-Versionen angesetzt. Dementsprechend gibt es auf den neuen Plattformen auch den größten Fortschritt, die enormste Weiterentwicklung und die meisten Neuerungen zu sehen – und zwar nicht nur technischer Natur, sondern eben auch im spielerischen Bereich, also beim Gameplay.

Madden NFL 15 (2) Quelle: Electronic Arts Madden NFL 15 (2) Schon die ersten Minuten auf dem Spielfeld zeigen eine der wichtigeren Änderungen: Das Playcalling bzw. die gesamte Teamführung während des Spiels. Nicht nur, dass das hinterlegte System nun deutlich zugänglicher und direkter zu bedienen ist, ihr z. B. ein No-Huddle, das Chew Clock oder einen Spike viel schneller ausführen könnt, nein, es werden euch auch deutlich mehr Vorschläge bei der Spielauswahl gemacht. Madden-Rookies bzw. Football-Neulinge wird es besonders freuen, dass sie nun nicht mehr nur Spielzüge nach Situation und / oder Gegner angeboten bekommen, sondern auch auf die Favoriten der Community zurückgreifen können. Wem diese Auswahl allerdings immer noch nicht genügt, der hat natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, in dem enormen Katalog der Offensiv- und Defensivspielzüge nach eigenen Vorlieben auszuwählen und sich gegebenenfalls sogar sein ganz persönliches Playbook zusammenzustellen. Und genau das bleibt für Kenner der Sportart sowieso weiterhin absolute Pflicht. Nach wie vor ist es nämlich in den hohen Schwierigkeitsgrad gegen die dann besonders aggressiv, vor allem aber auch extrem klug agierende Gegner-KI einfach sehr schwierig überhaupt Erfolge herauszuspielen und dazu braucht man häufig besondere Spielideen, die einem die Auswahl der CPU eher seltener bietet. Und hier ist es dann sehr angenehm, dass man im Next-Gen Madden NFL nie den Eindruck hat, sich in irgendwelchen Menüpunkten zu verlieren, sondern vielmehr alle entscheidenden Calls auch genau dort findet, wo man sie vermutet – gerade unter Zeitdruck ein nicht unwichtiger Aspekt, der Nerven sparen kann.

In diesem Zusammenhang fällt dann auch auf, dass Madden NFL 15 euch praktisch zu jeder Zeit alle wichtigen Teamdaten und Spielerwerte vermitteln will, automatisch und ohne euch in irgendwelche unübersichtliche Statistikbereiche zu zwingen. Etwa mit dem neuen Feature Coach Stick, das euch eine kleine Analyse zu allen sich auf dem Feld befindlichen Spielern anbietet, oder mit Coachglass, einer Aufstellung aller wichtigen gegnerischen Aktionen. Sämtliche Daten werden ständig in Echtzeit auf den aktuellsten Stand gebracht und bietet euch somit eine weitere gute Hilfestellung den gerade passendsten Spielzug auszuwählen.
Doch nicht nur das Playcalling wurde angepasst, auch an der grundsätzlichen Spielmechanik hat sich einiges geändert. Besonderes Augenmerk haben die Entwickler hierbei auf die Defense gelegt. Neben den Neuerungen beim Preplay – also vor dem Spiel –, in welchem ihr nun unter anderem das genau Deckungssysteme festlegen und den Spielern zuweisen könnt, wurde vor allem auch an den Defensivaktionen selbst intensiv gearbeitet. Tacklings können nun aggressiv oder konservativ ausgeführt werden. Passrusher können sich nun schneller lösen und deutlich direktere Moves ausführen. Und Blocks können von euch nun intuitiver, vor allem aber auch intensiver eingesetzt werden. Neu auch, der für die gerade sinnvollste Aktion entscheidende Button wird euch über dem Spieler angezeigt. Erinnert ein wenig an die immer wieder gerne genommenen Quicktime-Events, hat aber damit nichts zu tun. Vielmehr soll dieses neue Feature eine Hilfestellung für euch darstellen und den Zugang zum Spiel bzw. zur gesamten Materie Football erleichtern. Ein nettes, vor allem aber auch sinnvolles Feature, das sogar die Spielkenner unter euch gerne nehmen werden.

Madden NFL 15 (4) Quelle: Electronic Arts Madden NFL 15 (4) Mehr Realismus soll Madden NFL 15 durch die Einflüsse der Genauigkeitswerte bekommen. Zum Einsatz kommen diese Daten, samt der damit verbundenen spielerischen Auswirkung, unter anderem beim Kicken und Passen. Bei letzterem ist es daher absolute Pflicht, sich vor der Wahl des Spielsystems genau zu informieren, welche Würfe euer Quaterback bevorzugt bzw. bei welchen Aktionen er eben besonders präzise und somit erfolgreich ist.

Insgesamt fühlt sich die aktuelle Umsetzung auf PS4 und Xbox One sehr stimmig an und ist der erhoffte, große Fortschritt zum Vorgänger. Vom Ausführen der Playcalls, über das direktere Steuern der Spieler, bis hin zu den diversen Hilfen, die einen schnellen Zugang ermöglichen, wird praktisch alles geboten, was das Spielerherz erfreut. Trotzdem gibt es natürlich auch den einen oder anderen Kritikpunkt. Etwa die immer noch nicht wirklich perfekt funktionierende Physik-Engine, die diversen Aussetzer der Kollegen-KI und den auch heuer wieder extrem unausgewogenen Schwierigkeitsgrad. Also es bleibt Arbeit genug, für den hoffentlich dann perfekteren Next-Gen-Nachfolger.

und das Gameplay ohne Neuerung für die anderen

Und was ist mit PS3? Oder Xbox360? Auch wenn der Publisher für die Umsetzungen auf den "Alten" im Vorfeld Änderungen am Gameplay versprochen hat, merken werden diese wohl nur die wirklichen Kenner der Serie. Kaum verwunderlich also, dass das grundsätzlich Urteil der Current-Gen-Versionen nur lauten kann: Spielt sich wie vor einem Jahr. Klingt negativ, ist es aber nur bedingt. Das Lauf- und Passspiel ist weiterhin sehr intuitiv umgesetzt und die meisten offensiven Aktionen gehen nach ein wenig Übung relativ schnell erfolgreich von der Hand bzw. vom Controller. Ein ähnlich gewohntes Bild bei der Defense. Mit ein paar kleinen Ausnahmen, denn bei ganz genauem Hinsehen kann man doch tatsächlich die eine oder andere Änderung im Verteidigungsspiel bemerken, oder sagen wir besser erahnen. Etwa beim Tackling, welches euch nun, analog zu den Next-Gen-Umsetzungen, die Möglichkeit gibt, vorab zu bestimmen, ob ihr selbiges eher aggressiv oder doch lieber konservativ ausführen wollt. Oder bei der optimierten Deckungslogik, die euch nun noch passendere Möglichkeiten zur Verfügung stellt, auf bestimmte Aktionen der gegnerischen Offensive Line sinnvoller zu reagieren. Sicher, eine gewisse Auswirkung auf das Spielgefühl haben diese Gameplayanpassungen schon, trotzdem bleiben sie auch Marginalien, die die meisten kaum, viele sogar komplett übersehen werden. Deshalb ist es besonders schade, dass deutlich auffälligere Anpassungen, wie etwa die zugänglichere Spielzugauswahl und die Buttonanzeige als Aktionshilfe, den Weg in Madden NFL 15 für PS3 und Xbox 360 nicht gefunden haben und Next-Gen-exklusiv sind.

Zusammenfassend bleibt es also dabei, dass auf den beiden alten Plattformen ein Gameplay nahezu ohne Neuerungen geboten wird, dass sich aber trotzdem passabel spielt. Wie eh und je hat man sein Alter-Ego stets gut unter Kontrolle und nur sehr selten kämpft man mit dem einen oder anderen unlogischen bzw. ungenauen Bedienelement. Und auch die Gegner- und Mitspieler-KI bewegt sich auf den seit Jahren gewohntem Niveau, inklusive der spielerischen Forderung, aber auch den extrem nervigen Schwächen.

Seit Jahren fast unverändert: Der Umfang

Madden NFL 15 (4) Quelle: Electronic Arts Madden NFL 15 (4) Das Startmenü macht es schon deutlich: Der Umfang hat sich kaum geändert, egal auf welcher Plattform ihr Madden NFL 15 spielt. Vom simplen Einzelspiel über das fordernde Trainingsprogramm Skills Trainer bzw. dem spaßigen Ultimate Team bis hin zur Connected Franchise ist wieder alles auf die Datenträger gepresst, was man schon seit Jahren von der Serie her gewohnt ist. Manche Inhalte haben sich geändert, sicher, aber die grundsätzlichen Modiabläufe sind nahezu die gleichen.

Eine der etwas auffälligeren Erweiterungen ist der nun unter der Spielvariante Skills Trainer zu findende Bereich Gauntlet, eine unterhaltsame Sammlung von Arcarde-Übungen. Spaßiges Highlight dieses wenig ernst gemeinten Herausforderungsmodus ist, dass jede Aufgabe in einer Art "Boss-Kampf" endet, der von euch besonders viel Geschick, teilweise auch Glück verlangt und vor allem überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Ein sehr netter Versuch die trockene Simulation mal etwas lockerer zu machen.

Schon weniger nett ist da die angestrebte Ausrichtung von Madden Ultimate Team. Deutlicher als die Jahre zuvor, wird nun auf die vom Hersteller geliebten, vom Spieler häufig verfluchten Mikrotransaktionen gesetzt. Wer beim auch in den Bereichen Benutzeroberfläche und Teammanagement etwas überarbeiteten Kartenmodus überhaupt eine Chance haben will, muss entweder viel Zeit oder aber eben viel Geld mitbringen. Eine Entwicklung, die wir so kaum begrüßen können.

Schon mehr begrüßen wir da die Anpassungen im Off- und Online-Karrieremodus. Auch wenn es sich hierbei nur um kleinere Detailverbesserungen handelt, denn der grundsätzlich Ablauf und die Präsentation, wie etwa die nervige Menüstruktur, wurden leider nicht geändert und sind identisch zum Vorgänger. So muss man auch im aktuellen Madden NFL 15 unter anderem wieder mit dem verschachtelten Aufbau, der wichtige Informationen, wie etwa die simple Ligatabelle, tief in seinen Menüpunkten versteckt, leben. Dafür bekommt ihr aber ein neues Feature namens Game Prep geboten, welches die Vorbereitungsphase auf das nächste Spiel beschreibt und euch die Möglichkeit gibt, über bestimmte Aktivitäten gezielt Bereiche eurer Franchise, im Speziellen aber die Fähigkeiten eurer Spieler, zu verbessern. Zusätzlich angepasst, oder sagen wir vereinfacht wurde der innerhalb der amerikanischer Profiligen übliche Umzug eines Teams, die Verpflichtung von Free-Agents und das Personalmanagement von Nichtspielern. Alles ganz schön, alles ganz passend, aber alles auch kaum mehr als Kleinigkeiten, die das Spielerlebnis Connected Franchise, wenn überhaupt, nur einen Hauch stimmiger, vielleicht auch realistischer machen.

Für kaum ein neues Spielerlebnis wird wohl auch der neue Madden Messenger auf PS4 und Xbox One sorgen. Ganz dem Social-Media-Wahn in der gesamten Spielebranche geschuldet könnt ihr nun in bester Outlook-Manier, während allen Aktionen innerhalb von Madden NFL Nachrichten empfangen und / oder senden. Die Facebook-, Twitter- und Instagram-Jünger werden aufgrund dieser Neuerung jubeln, wir hingegen fragen uns, ob man dafür nicht etwas Sinnvolleres entwickeln hätte können.
Die erhoffte Next-Gen-Optik und der erwartete Current-Gen-Stillstand

Während auf PS3 und Xbox360 kompletter technischer Stillstand herrscht, ihr also in punkto Optik, Sound und Performance eine Kopie des letzten Jahres vorgesetzt bekommt, merkt man den Next-Gen-Umsetzungen schon deutlich die letzten 12 Monate intensivster Arbeit an. Die Enttäuschung der Fans über die schwachen PS4- / Xbox One-Versionen hat wohl auch im kanadische EA Headquarter ein kleines Beben erzeugt. Anders kann man sich den gewaltigen Grafiksprung auf der neuen Konsolengeneration kaum erklären. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Entwickler die Ignite-Engine und vor allem auch die neue Hardwarestruktur immer besser in den Griff bekommen.

Aber sei es, wie es sei. Besonders schön gelungen ist dem Team von Electronic Arts das Spielerdesign. Viel fehlt nicht mehr und man denkt, hier würden reale Spieler in einer realen Footballübertragung auf den Bildschirm dargestellt werden. Klasse.

Auch die Animationen der Protagonisten haben einen deutlichen Schritt Richtung Realität gemacht. Meist flüssig, meist absolut authentisch und meist zur Situation passend bewegen die Sportler ihre Körperteile über das Spielfeld. Meistens, aber eben nicht immer. Nach wie vor gibt es einige skurrile Verrenkungen und leider auch manch ziemlich hölzern ablaufende Animation. Zwar selten, aber doch so häufig, dass es einem auffällt.

Madden NFL 15 (1) Quelle: Electronic Arts Madden NFL 15 (1) Ebenfalls auffallen wird euch, dass sich die Zuschauerränge geändert haben. Im Speziellen die Fans auf selbigen, die nun über weite Strecken in besten 3D dargestellt werden. Leider kämpft der Titel aber auch weiterhin mit viel zu schnell verschwimmenden Hintergründen. Vor allem die etwas weiter entfernten, oberen Bereiche / Blöcke der Arenen sehen alles andere als Next-Gen aus. Ein ähnlich schwaches Bild, wenn man mal die Möglichkeit hat einen Blick über den Stadionrand hinauszuwerfen und die Sicht auf eine total verschwommene Skyline oder eine im Pixelmatsch kaum wiederzuerkennenden Gebirgskette freigegeben wird. Sorry EA, aber unter Weitsicht verstehen wir dann doch etwas anderes.

Sehr gut sieht dafür der gesamte Präsentationsstil aus. Mit Vorberichten, einer Halftimeshow, unzähligen, meist auch sehr gut umgesetzten Zwischensequenzen und diversen Wiederholungen in den besten Kameraperspektiven wird euch praktisch alles geboten, was man aus dem realen Fernsehen auch gewohnt ist. Übrigens Werbung inklusive. Von diesen Einblendungen gibt es unseres Erachtens schon fast zu viel. Ob da jemand Geld kassiert?

Es hat sich wirklich viel getan und mit dem ziemlich schwachen Madden NFL 25 hat der aktuelle Footballableger optisch nichts mehr gemein. Es kann schon begeistern, was der neue Serienteil da so alles auf den Bildschirm zeichnet. Manch einen, der bereits geschilderten Kritikpunkt sind wir da dann auch durchaus bereit einfach zu übergehen bzw. zu vergessen. Nicht übergehen bzw. vergessen können wir aber, dass es die Entwickler immer noch nicht in den Griff bekommen haben, die ständig auftretenden Clippingfehler deutlich zu dezimieren oder die Ladezeiten endlich mal auf ein angenehmes Maß zu verkürzen. Hier hätten wir uns von einer Umsetzung auf PS4 und Xbox One dann doch mehr versprochen.

Dafür ist der Sound absolut über alle Kritik erhaben. Das englisch sprachige Reporter- / Moderatorenteam analysiert und dokumentiert das Spielgeschehen akkurat und absolut passend. Die Fans unterstützen enthusiastisch und extrem stimmungsvoll ihr Team, lassen aber auch bei fehlenden Leistungen lautstark ihren Missmut hören. Und der Soundtrack bietet von orchestraler Musik bis zur Rockmucke praktisch jede Stilrichtung.

Meinung

Wertung zu Madden NFL 15 (PS4)

Wertung:

8.6 /10

Wertung zu Madden NFL 15 (PS3)

Wertung:

7.9 /10

Wertung zu Madden NFL 15 (X360)

Wertung:

7.9 /10

Wertung zu Madden NFL 15 (XBO)

Wertung:

8.6 /10
Pro & Contra
PS4- und Xbox One-Version glänzen mit einigen Gameplayänderungenauf Next-Gen bringt das neue Playcalling mehr Übersicht,……die neue Spielmechanik mehr Realismus……und der bessere Zugang mehr Spielspaßweiterhin enormer Off- und OnlineumfangGauntlet-Erweiterung bringt etwas Arcardespaß samt Bosskämpfenpassende Präsentationrealistische Animationenschöne EffekteUmsetzungen für PS4 und Xbox One bieten schon viel Next-Gen-Optik,……vor allem aber ein sehr ansprechendes Spielerdesignstimmige Soundkulisse, samt passendem Kommentar
auf Current-Gen gibt’s spielerisch kaum NeuesPhysik-Engine und KI haben AussetzerUmfang praktisch unverändert zum Vorgängerzunehmende Mikrotransaktionen bei Madden Ultimate Teamschnell verschwimmende Hintergründenach wie vor technische Mängel, wie lange Ladezeiten und Clippingfehlerkeine Lokalisierung (englische Sprachkenntnisse sind Pflicht)
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