Avengers: Endgame - Tony Stark hätte niemals sterben sollen, wenn es nach Jon Favreau gegangen wäre
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Der wohl wichtigste Avenger in der Geschichte des MCU hätte eigentlich weiterleben sollen, wenn es nach einem bei Disney sehr einflussreichen Filmemacher gegangen wäre.
Iron Man ist wohl der unbestreitbar wichtigste Avenger im Marvel Cinematic Universe. Seine Technologien retteten seinen Superhelden-Kollegen ein ums andere Mal den Allerwertesten. Von ihm bekam Spider-Man den ein oder anderen netten Anzug verpasst. Und schließlich opferte sich Tony Stark im Kampf gegen Thanos mit einem einzigen Fingerschnipp für die ganze Menschheit.
Wieso kehrt Robert Downey Jr. in das MCU zurück?
Ein Moment, der immer noch nachhallt. Zwar kehrt Robert Downey Jr. in Avengers: Doomsday zurück, doch spielt er hier den Bösewicht Doctor Doom und nicht Iron Man. So bleibt das Ableben von Tony Stark bestehen und wird im Nachhinein in Sachen Dramatik nicht abgeschwächt und entwertet. Doch wenn es nach Jon Favreau gegangen wäre, hätte es dazu erst gar nicht kommen dürfen.
Gegen den Tod von Tony Stark in Avengers: Endgame hatte Jon Favreau große Bedenken. Wäre es nach dem Regisseur der ersten beiden Teile von Iron Man gegangen, dann wäre der wohl wichtigste Marvel-Held niemals gestorben. In einem aktuellen Interview gab der 60-Jährige offen zu, dass er gegen den geplanten Leinwandtod aktiv vorging.
Filmemacher Jon Favreau: Iron Man hätte nicht sterben sollen
Als Avengers: Endgame damals gedreht wurde, griff er zum Telefon und rief die Russo-Brüder an. "Ich sagte: 'Ich bin mir nicht sicher, ob es den Leuten gefallen wird. Ich habe meine Zweifel. Es wird die Leute nicht kaltlassen, da sie die Charaktere schon seit ihrer Kindheit kennen und damit aufgewachsen sind'". Hätte Jon Favreau damals das Sagen gehabt, wäre Tony Stark wohl niemals gestorben.
Im Nachhinein musste sich der renommierte Filmemacher (Marvel, Star Wars, Disney's Meisterwerk) jedoch folgendes eingestehen: "Ich muss zugeben, dass sie es sehr gut umgesetzt haben. Gwyneth [Paltrow] und Robert haben so einen wunderbaren Job gemacht, und ich denke, das hat es letztendlich auch ausgemacht. Ich muss zugeben, sie haben einen wunderbaren Job gemacht. Ich habe mich geirrt."
Jon Favreau gab abschließend zu Protokoll, wie er die damalige Szene, die das MCU in ihren Grundfesten erschütterte, im Kino erlebte: "Ich hatte einen dicken Kloß im Hals". Seine emotionale Reaktion begründete er mit demselben Grund, weswegen er nicht wollte, dass Iron Man stirbt: "Auch wenn es nur ein Film ist, sind diese Leute und diese Charaktere schon so lange ein Teil meines Lebens".
Quelle: Comic Book Movie
