Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma hat sich offensichtlich an die Mitarbeiter der Gaming-Sparte gewandt und den Xbox Game Pass als zu teuer bezeichnet.
Der Xbox Game Pass nimmt bei den Gaming-Plänen von Microsoft seit Jahren eine zentrale Rolle ein und ist stand jetzt das beliebteste Gaming-Abo. 2025 hat man es mit einer weiteren Preiserhöhung aber zu weit getrieben und so viele langjährige Nutzer zur Kündigung gebracht. Die neue Xbox-Chefin soll jetzt über Änderungen nachdenken.
Wird der Game Pass wieder günstiger?
Seit Mitte Februar weht bei Microsoft ein frischer Wind. Phil Spencer und Sarah Bond haben Xbox verlassen und Asha Sharma wurde als neue Chefin eingesetzt. Die neue Frau an der Spitze stampfte direkt die "This is an Xbox"-Kampagne ein und will das angestaubte Image der Konsole auch darüber hinaus aufpolieren.
Nun scheint ein internes Memo von Sharma an die Xbox-Belegschaft durchgesickert zu sein. Darin schreibt sie, dass der Game Pass für die Spieler zu teuer geworden sei und man unbedingt das Preis-Leistungs-Verhältnis verbessern müsse. Zudem möchte sie den Game Pass zu einem flexibleren System umbauen. Was das bedeutet, ist allerdings unklar.
Klar ist hingegen, dass der Game Pass schon länger kein so fantastisches Angebot mehr ist wie noch vor ein paar Jahren. Das Ultimate-Abo kostet derzeit etwa 26,99 Euro im Monat. Die günstigeren Stufen Essential (8,99 Euro/mtl.) und Premium (12,99 Euro/mtl.) kommen mit starken Einschränkungen, etwa dem Fehlen von Releases direkt im Abo.
Berichten zufolge soll die letzte Preisanpassung unter anderem deswegen nötig gewesen sein, weil Microsoft unbedingt Call of Duty in den Service integrieren wollte. In Zukunft könnte die Shooterserie wieder aus dem Abo fliegen. Im Gegenzug könnten allerdings auch die Preise wieder fallen oder durch neue Modelle ersetzt oder ergänzt werden.
Wie findet ihr die aktuellen Preise des Xbox Game Pass? Nutzt gerne unsere Kommentarfunktion. Beachtet aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr euch hier registrieren. Unsere Video-Inhalte findet ihr übrigens bei YouTube, Instagram und Tiktok.
Quelle: The Verge
