Xbox Game Pass Shitstorm eskaliert: Microsoft versucht, sich zu rechtfertigen
News
Dustin Blackwell von Microsoft hat im Gespräch mit The Verge nochmal darauf hingewiesen, was alles neuer, schneller, besser beim Game Pass ist. Beruhigt das die erhitzten Gemüter oder streut es Salz in die Wunden?
Microsoft gießt Wasser ins Feuer der erhitzten und wohl oftmals bald ehemaligen Game Pass-Fans. Dustin Blackwell, seines Zeichens Director of Gaming and Platform Communications im Hause Microsoft, hat im Interview mit The Verge begründet, warum der Konzern das alles für sehr sinnvoll hält.
Microsoft sagt: Game Pass Nutzer bekommen in Zukunft sehr viel mehr geboten
Wer sich nochmal informieren möchte, was jetzt alles neu beim Game Pass ist, empfehlen wir einen Blick in diese News. Wir warten hier so lange, versprochen. Wieder da? Gut! Blackwell geht zunächst auf den Game Pass Ultimate ein und preist die jetzt mehr als 400 dort integrierten Spiele an. So seien allein an einem Tag 45 neue Titel hinzugefügt worden (die meisten wegen Ubisoft Plus Classics).
Dazu kämen doppelt so viele Tag-1-Releases pro Jahr wie bisher sowie Ubisoft Plus Classics und Fortnite Crew mit seinen V-Bucks und dem Battle Pass, die allein 28 US-Dollar mehr Wert in den Game Pass bringen würden (bei uns 7,99 Euro für Ubisoft Plus Classics und 11,99 Euro für Fortnite Crew, also 19,98 Euro). Übrigens: Ob sich der EA-Play-Spar-Trick noch lohnt, verraten wir hier.
Und auch Cloud-Gaming sei wesentlich optimiert worden. Es verlässt die Betaphase, bietet jetzt eine Auflösung bis 1440p und eine stabilere Bitrate (allerdings nur für Ultimate, die anderen Abos müssen hier wohl Abstriche machen, integrieren dafür jedoch erstmals Cloud-Gaming). Rewards-Points setzt Blackwell mit Geld gleich, da die möglichen 100.000 Punkte einen Gegenwert von 100 US-Dollar hätten.
Beim Game Pass Premium (das einzige Abo, das bei uns nicht im Preis erhöht wurde), weiß Blackwell dann nur noch Gutes zu berichten: mehr Spiele (jetzt 200+), erstmals Cloud-Gaming-Fähigkeit, auch auf PC spielbare Titel und Neuveröffentlichungen innerhalb eines Jahres (außer Call of Duty). Die Essential-Version würde ebenfalls bei nur geringer Preiserhöhung mehr bieten: doppelt so viele Spiele und Cloud-Gaming. In den USA wird dieses Abo übrigens nicht im Preis erhöht.
Beim PC Game Pass wird er dann schon ruhiger, schließlich gibt es hier prinzipiell nur eine 40-prozentige Preiserhöhung, jedoch keine offensichtlichen Mehrwerte, da eigentlich inhaltlich alles beim Alten bleibt. Ebenso wie The Verge-Redakteur Tom Warren könnte man jetzt denken, dass der PC Game Pass in naher Zukunft vom Markt verschwindet, da jetzt alle Game Pass Abo-Stufen PC-Spiele beinhalten.
Ein weiterer Grund für die Preiserhöhung seien lauf Blackwell zudem die starken Investitionen in den Game Pass. Man hätte mit mehr als 150 Partnern Verträge ausgehandelt, die den Spiele-Katalog erweitern werden. Blackwell's Fazit (maschinell übersetzt):
Wir verstehen, dass Preiserhöhungen niemandem Spaß machen, aber wir versuchen, dies zu untermauern, indem wir die Abos aufwerten. Kritik nehmen wir nicht auf die leichte Schulter und hören auf das Feedback der Spieler und der Community, um ihnen mehr von dem zu bieten, was sie sich wünschen.
Quelle: via The Verge
