Spieletipps zu Minecraft: Grundlagen - Die erste Nacht überstehen

Tipp Jonas Küßner

Minecraft ist ein mächtiges Sandbox-Game, das mithilfe seiner Klötzchen unter anderem zum Bau von mächtigen Gebäuden und anderen Projekten einlädt. Doch aufgrund des fehlenden Tutorials fällt der Einstieg oft schwer. Mit diesen Tipps solltet ihr zumindest die erste Nacht gut überstehen, um die virtuelle Welt fortan sicher erkunden zu können.

Die Wahl des Schwierigkeitsgrads
Minecraft bietet im Einzelspielermodus vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, zwischen denen man zu jeder Zeit im Optionsmenü hin und her schalten kann. Möchte man in Ruhe gelassen werden, sollte man "Friedlich" wählen, da hier keine Gegner spawnen und der Spieler auch nicht essen muss. Das ist besonders zu Beginn der persönlichen Minecraft-Reise empfehlenswert, da man sich so in aller Ruhe mit den Mechaniken des Spieles vertraut machen kann. Auf "Einfach" trifft man zwar auf Gegner, jedoch sind diese um einiges harmloser, da sie weniger Schaden anrichten und einstecken können. Ebenfalls lassen sie mehr Gegenstände fallen, als dies etwa im "Normal"-Schwierigkeitsgrad der Fall ist. Erfahrene Spieler können gerne auf "Schwer" starten und müssen sich dann härteren Zombies und co. entgegenstellen. Zudem sind sie dort auch nicht in ihren eigenen vier Wänden sicher, da Zombies Holztüren eintreten können.

Das Crafting
Normalerweise startet der Spieler mit nichts in den Händen. Um aber Häuser zu bauen, sich mit Waffen wehren zu können oder etwa Landwirtschaft zu betreiben sind Ressourcen und Werkzeuge essenziell wichtig. Nahezu alle Blöcke in Minecraft lassen sich abbauen, wofür jedoch oft passende Werkzeuge benötigt werden. Können Bäume noch mit bloßen Händen in nutzbares Holz umgewandelt werden, kratzt man sich an Stein die Fingernägel aus. Abhilfe schafft man hier mit einer Holzspitzhacke, die aus dem von Bäumen gewonnenen Holz hergestellt werden kann.

Beim Drücken der Taste "E" wird das erste, simple Crafting-Menü geöffnet. Hier lassen sich Gegenstände in vier Feldern ablegen. Je nach Anordnung der Items werden daraus unterschiedliche, neue Gegenstände erzeugt. Das einfachste Beispiel wäre das Ablegen eines Holzblockes in ein beliebiges Feld, wodurch vier Bretter erzeugt werden können. Das ist vor allem zu Beginn praktisch, wenn man sich sein erstes, kleines Häuschen baut. Mit vier dieser Bretter (in jedes Feld eines) lässt sich zudem eine Werkbank erstellen, die man in der Welt per Mausklick platzieren kann und die weitere Crafting-Felder freischaltet.

Das erste Werkzeug
Für die Herstellung von Werkzeugen ist die Werkbank unumgänglich. Doch zunächst werden neben Brettern auch Stöcke benötigt. Diese könnt ihr produzieren, indem ihr mindestens zwei Holzblöcke übereinander in das Crafting-Feld platziert. Habt ihr ausreichend Stöcke hergestellt, könnt ihr mit dem Bau der ersten Tools starten. Für eine Holzspitzhacke, die für den ersten Abbau von Stein benötigt wird, müsst ihr in die obere Reihe des Crafting-Menüs alle drei Felder mit Holzbrettern füllen. In der Mitte darunter müssen nun in beide Felder jeweils ein Stock platziert werden, im Ausgabefeld auf der rechten Seite solltet ihr nun eure Holzspitzhacke sehen und herstellen können.

Für alle Fälle könnt ihr zudem ein einfaches Schwert herstellen, das aus zwei Holzbrettern und einem Stock, die man übereinander in das Crafting-Feld legt, besteht.

Es werde Licht!
Da ein Tag in Minecraft in der Regel lediglich 10 Minuten dauert, solltet ihr euch schleunigst eine kleine, provisorische Unterkunft bauen. Hierbei bieten sich kleinere Höhlen an, die ihr mit Holzbrettern "zumauern" könnt. Jetzt fehlen zunächst einmal nur noch Beleuchtungsquellen in Form von Fackeln. Davon abgesehen, dass man in der stockfinsteren Nacht nichts sehen kann, hat jede Leuchtquelle einen gewissen Radius, in welchem keine fiesen Kreaturen erscheinen können. So kann verhindert werden, dass plötzlich ein Zombie in der eigenen Hütte spawnt.

Für Fackeln werden die zuvor angesprochenen Stöcke benötigt, zusätzlich braucht der Spieler dafür Kohle oder Holzkohle. Erstere findet man oft schon in Steinschichten relativ nah an der Oberfläche, weshalb sich ein bisschen eingraben lohnen kann. Alternativ lässt sich in einem Ofen (Crafting: acht Steine, kreisförmig in der Werkbank angeordnet) aus Holzbrettern und Holz auch die Holzkohle erstellen. In das untere Feld des Ofens wird stets das Brennmaterial gelegt, was in diesem Fall die Bretter sind. Darüber wird das zu verbrennende Item gelegt. Nach einer bestimmten Zeit wird nun auf der rechten Seite automatisch neue Kohle produziert – bis die Eingangsressourcen ausgehen.

Nun habt ihr eure ersten Werkzeuge, eine Waffe und Lichtquellen, sodass ihr die erste Nacht sicherlich ohne große Angst überstehen könnt.

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