Ein bekannt kurzweiliges Prügelspiel, welches nun aber auf die Fatalities verzichten muss.
Optische Kampfspuren
Mortal Kombat vs. DC Universe
Für die Grafik ist die Unreal Engine 3 zuständig. Die Charaktere sind gut gelungen und warten mit vielen Details und ansehnlichen Texturen auf. Nach den Kämpfen kann man ihre zerrissenen Outfits und lädierten Körper bewundern. Bei der Mimik gibt es jedoch Grund zu meckern, ebenso wie bei einigen Animationen, die zu steif wirken. Die Sterbeanimation sieht aus, als ob man einen Baum fällen würde, der nach hinten umkippt. Ob gewollt oder nicht, es sieht einfach lächerlich aus. Die Arenen könnten unscheinbarer nicht sein und weisen kaum animierte Objekte auf. Sie wirken einfach langweilig und sind teils auch recht hässlich. Xbox 360 und PlayStation 3 ähneln sich übrigens sehr stark, weswegen der Kauf hauptsächlich von den Gamepad-Präferenzen abhängig gemacht werden sollte.
Mortal Kombat vs. DC Universe
Die Hintergrundmusik...gab es da überhaupt eine? Ich denke schon, doch irgendwie dudelt sie so vor sich hin, dass ich mich kaum daran erinnern kann. Man kann sie also vernachlässigen, doch so wichtig sollte die musikalische Untermalung bei einem Prügelspiel ohnehin nicht sein. Dafür hören sich Tritte, Schläge und Schreie so brachial an, dass man den Schmerz förmlich spürt. Auch die bekannte, tiefe und martialische Stimme aus dem Off ist wieder dabei, die atmosphärisch die nächste Runde oder einen Fatality ankündigt. Die deutsche Sprachausgabe ist in ihrer Qualität hingegen recht schwankend. Einige Stimmen passen zu den Helden, andere wirken völlig deplatziert und teilweise unfreiwillig komisch. Da die Story ohnehin der pure Trash ist, kann man die Leistung der Sprecher gerade noch so durchgehen lassen.
