Ein astreiner Arcade-Racer speziell für die Wii der mit seiner bunten Optik und dem zugänglichen Gameplay punktet.
Die Qual der Wahl
Need for Speed Nitro
Mühe hat sich Electronic Arts Montreal bei der Steuerung gegeben, die in zahlreichen Varianten zur Verfügung steht. Wer mag, darf entweder das GameCube-Pad oder den Classic-Controller nutzen. Ansonsten stehen auch Wiimote und Nunchuk zur Verfügung. Während man den Analog-Stick zum Lenken nutzt, wird die Wiimote kräftig geschüttelt, um den Nitro zu aktivieren. Weiterhin ist es möglich, die Wiimote wie ein Lenkrad zu halten oder sie wie einen Zeiger über den Bildschirm zu bewegen. Am präzisesten lässt sich das Spiel jedoch mit dem Analog-Stick bedienen. Und wer vom einsamen Karriere-Modus genug hat, setzt sich mit bis zu drei Freunden vor den Bildschirm und trägt recht amüsante Multiplayer-Rennen aus.
Technisch wird eine recht bunte und wenig realistische Grafik geboten. Insgesamt befinden wir uns auf einem soliden Wii-Niveau, auch wenn die Optik alles andere als spektakulär ist und ein wenig mit fehlenden Details und recht simplen Wagenmodellen in Erscheinung tritt. Immerhin werden wir von störenden Pop-Ups verschont, während das Geschwindigkeitsgefühl aufgrund fehlender Ruckler sehr gut vermittelt wird. Und da die Häuserschluchten in einem derartigen Tempo an uns vorbei ziehen, können kleinere Mängel ohnehin verziehen werden. Beim Soundtrack bekommt man verschiedenste Lizenzsongs zu hören, die leider wenig einprägsam sind. Da hat EA in der Vergangenheit ein etwas besseres Händchen bewiesen.
