Ein durchaus gelungenes Rennspiel, welches im Vergleich mit den Konsolenversionen aber etwas halbgar wirkt.
Die Technik kann sich sehen lassen
Need for Speed ProStreet
Grafisch hat Need for Speed: ProStreet auf der PSP einiges zu bieten: So haben die Entwickler genau wie in den Konsolenversionen erstmals ein Schadensmodell integriert. Dieses sieht auch der Playstation Portable keineswegs schlecht aus und beeinflusst ebenfalls das Fahrverhalten - Ist beispielsweise das linke Vorderrad ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden, leidet der Wagen das restliche Rennen unter einem Linksdrall. Auch optisch lässt das Schadensmodell keine Wünsche offen und bei besonders intensiven Rennen sieht der Rennbolide realistisch entstellt aus. Auch mit den restlichen Effekten haben die Entwickler keineswegs gespart: So müsst ihr die gesamte Zeit mit einem sehr starken (vielleicht sogar zu übertrieben dargestellten) Wischeffekt leben, der je nach Geschmack aber auch einiges zur Atmosphäre beträgt. Die zu Beginn bereits angesprochene Darstellung der Fahrhilfen wurde hingegen maßlos übertrieben - wird die Fahrhilfe aktiviert, müsst ihr mit einem übermäßig großem und zudem sehr buntem Farbkorridor zu Recht kommen (hier wäre weniger definitiv mehr gewesen).
Need for Speed ProStreet
Die Präsentation der verschiedenen Rennboliden wurde optisch hingegen sehr schön dargestellt und gerade bei den individuellen Tunings wirken die Wagen sehr ansehnlich. Ähnlich sieht es bei den Rennstrecken aus: Zwar lässt die Streckenführung ein wenig zu wünschen übrig, optisch jedoch ist an den Strecken nichts zu bemängeln. Wie auch schon im Vorgänger dürft ihr in NfS: ProStreet eure eigenen MP3s mit ins Spiel integrieren, welche sich aber nur in den Menüs abspielen lassen und in den Rennen durch die EA-Lieder ersetzt werden. Ansonsten lassen Rennsounds wenig Raum für Kritik, lediglich die Motorengeräusche hätten ein wenig mehr Feinschliff vertragen können. Hinsichtlich der Steuerung ist ebenfalls eine solide Umsetzung gelungen: So könnt ihr entscheiden, ob ihr via Steuerkreuz oder Analog-Nub den Wagen steuern wollt. Die Steuerung ist dabei sehr direkt ausgefallen und so kann schon nach wenigen Übungsrunden die Lenkung relativ sicher ausgeführt werden.
