Die Rennspiel-Fans unter euch müssen nun ganz tapfer sein. Mit neuen Spielen der legendären Racing-Reihen Burnout und Need for Speed solltet ihr nämlich vorerst nicht rechnen.
Wenn es um die besten Rennspiele aller Zeiten geht, brettern den Genre-Fans sicherlich einige große Namen mit Vollgas durch den Kopf. Doch während sich vor allem die beliebte Forza-Reihe auch weiterhin bester Gesundheit erfreut, sieht es für andere Racing-Legenden deutlich düsterer aus. Vor allem die Liebhaber solch ikonischer Marken wie Burnout und Need for Speed müssen jetzt wohl verdammt tapfer sein. Die Zukunft sieht alles andere als rosig aus - und das liegt vor allem an Battlefield.
Das endgültige Aus für Need for Speed?
Need for Speed zählt definitiv zu den beliebtesten und erfolgreichsten Rennspiel-Reihen aller Zeiten. Zwar hatten einige der jüngeren Ableger etwas an Schwung verloren, dennoch hatte schon alleine der Name weiterhin viel Gewicht in der Racing-Community. Allerdings liegt der Release des bisher letzten Spiels Need for Speed Unbound bereits vier Jahre zurück. Zuletzt gab es sogar Gerüchte, dass Electronic Arts das Franchise angeblich komplett eingestellt hätte. Das scheint sich wohl leider zu bewahrheiten.
Kürzlich fand die Feierlichkeit anlässlich des großen Jubiläums von Entwickler Criterion Games statt, der mittlerweile tatsächlich schon 30 Jahre auf dem Buckel hat. Das Team war spätestens seit 2010 für die Spiele von Need for Speed verantwortlich, zuvor hatte es sich mit den ebenfalls gefeierten Burnout-Spielen einen Namen gemacht. In der jüngeren Vergangenheit hatte Electronic Arts den Fokus des Studios jedoch immer stärker auf die Shooter-Marke Battlefield geschoben. Daher auch der mittlerweile neue Name Criterion - A Battlefield Studio.
Zwar gab es bei einigen Fans immer noch die leise Hoffnung, dass sich das Team eines Tages wieder den Rennspielen zuwenden könnte. Doch spätestens nach den jüngsten Aussagen von Rebecka Coutaz (Battlefield Studios) zur Zukunft von Criterion dürfte der letzte Funke erloschen sein.
"Wir sind nicht hier, um über die Vergangenheit zu sprechen. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf Battlefield."
Damit lässt Coutaz nur wenig Freiraum für Interpretationen: Das Team von Criterion wird sich auch künftig uneingeschränkt auf Battlefield konzentrieren und dürfte somit weder Zeit noch Ressourcen für andere Projekte haben. Das riecht sehr nach dem endgültigen Aus für Need for Speed und auch Burnout. Oder gibt es noch eine Hintertür?
Gibt es trotzdem Hoffnung für Burnout und Need for Speed?
Die Aussagen von Rebecka Coutaz sind zumindest in einer Hinsicht glasklar: Von Criterion ist kein weiteres Spiel von Burnout oder Need for Speed zu erwarten. Doch immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass Electronic Arts die beiden ikonischen Rennspiel-Marken in die Hände eines anderen Studios gibt - oder sie sogar verkauft. Das wäre allerdings wirklich der allerletzte Strohhalm, an den sich die treuen Fans klammern könnten.
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Quelle: IGN Nordic
