Nach der Umsetzung für die Heimkonsolen versucht EA nun auch im Handheldbereich das Tunen beliebt zu machen.
Die technische Seite des Spiels
Need for Speed Underground 2
Rein technisch hat EA natürlich für den NDS alles ein wenig zurückschrauben müssen, doch zeigt Need for Speed Underground 2 durchaus seine grafischen Muskeln. Die Sterecken sind äußerst vielfältig und grafisch durchaus opulent ausgefallen. Vor allem die Raserei durch die Innenstadt gehört hier mitunter zu den grafischen Highlights. Wie aus den anderen Versionen schon bekannt, überzeugen diese Strecken vor allem durch die hellen Leuchtreklamen und stark beleuchteten Hochhäuser. Die Straßenlaternen, Scheinwerfer und die Neonröhren unter dem Fahrzeug tun ihr übriges, um den Stil voll und ganz auch auf dem Nintendo DS herüber zu bringen. Bei all der grafischen Brillanz geht die Engine aber leider auch deutlich in die Knie. Zwar laufen die Rennen stets flüssig und zum Teil durchaus opulent schnell ab, ein Grafikaufbau im Hintergrund ist aber deutlich zu erkennen. Wände, Häuser und andere Objekte tauchen einfach aus dem Nichts heraus auf. Schade, ansonsten wäre NfSU 2 mit Sicherheit das grafisch schönste Rennspiel für Nintendos Handheld geworden. Musikalisch bekommt man während der Rennen einige nette Independent Sounds zu hören, welche gut zur wilden Raserei auf dem Bildschirm passen. Die Motorensounds könnten aber etwas satter klingen, was man aber durchaus verschmerzen kann.
Ein paar letzte Worte zum Mehrspielermodus: Need for Speed Underground 2 bietet neben dem normalen Underground-Modus und einem Quickstart auch für insgesamt vier Spieler gleichzeitig einen Mehrspielermodus. Leider kann dieser nur dann gespielt werden, wenn jeder Mitspieler auch eine eigene Kopie des Spieles im Modulschacht des Nintendo DS stecken hat. Dieses zwingende Vorhandensein mehrerer Spiele lässt oftmals den Versuch einer Mehrspielerpartie scheitern. Hier hätte sich EA durchaus mehr Mühe geben sollen, um ein Einzelkartenspiel möglich zu machen. Finden sich dennoch einige Spieler mit jeweils einem NfSU 2 Modul ein, so kann man sich eine gepflegte Runde im Underground geben, was durchaus Spaß macht. Etwas Besonderes stellt der Mehrspielermodus aber nicht unbedingt dar - wer Wert darauf legt, sollte sich doch eher mal bei der Konkurrenz umschauen, welche wenigstens das Einzelkartenspiel möglich macht.
