In der interaktiven Detektivgeschichte von Nobody Wants To Die erleben wir ein verkommenes New York der 2300er Jahre. In der fesselnden Handlung gehen wir nicht nur auf Spurensuche, sondern konfrontieren auch schwere Traumata und Dilemmata.
Welchen Sinn hat die Sterblichkeit von uns Menschen? Diese tiefgründige Frage wird in Nobody Wants To Die thematisiert, dem ersten Spiel des polnischen Studios Critical Hit Games. Das Detektiv-Adventure entführt uns in eine dystopische Science-Fiction-Welt, in der ein Bewusstseinstransfer von einem Körper in den anderen möglich ist.
Welchen düsteren Haken diese Wirtschaftsidee der Unsterblichkeit jedoch hat, können wir seit dem 18. Juli auf PC, PS5 und Xbox Series X/S am eigenen Leib erfahren.
Empire State of Mind-Transfer
Das Setting ist ein dystopisches New York im Jahr 2329. So betrachten wir beim Blick auf die Cyberpunk-Spielwelt gewaltige Wolkenkratzer, fliegende Autokolonnen und die riesige Projektion einer Frau im Rotlichtviertel. Blade Runner lässt grüßen.
Gleichzeitig können wir weder Himmel noch Erdboden richtig erkennen. Die lebendige und gleichzeitig verrottete Sci-Fi-Welt wurde großartig von den Entwicklern in der Unreal Engine 5 inszeniert.
Quelle: Plaion
Durch eine moderne Technik namens Ichorit ist im Spiel inzwischen der Transfer eines Bewusstseins in einen anderen Körper möglich. Natürlich sind junge Körper dadurch ein teures Gut geworden, das sich nur die Reichen leisten können, während ärmere Leute ihren jungen Körper eher gegen einen alten eintauschen, um finanziell zu überleben. Wer sich gar keinen Körper leisten kann, wird in der Bewusstseinsdatenbank auf unbestimmte Zeit zwischengelagert. Ein derartig verkommener Kapitalismus trägt auf fantastische Weise zum düsteren Worldbuilding bei.
