Gaming-Notebooks: Kaufberatung, Vor- und Nachteile und große Marktübersicht
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Notebooks erfreuen sich großer Beliebtheit, zum Teil auch bei Gamern. Wir geben euch Tipps rund um den Kauf eines Gaming-Laptop und zeigen die Vor-, aber auch die Nachteile auf, die es, vor allem wenn der Laptop Gamingpower haben soll, gibt. Zudem bieten wir mehr als 60 spielefähige Notebooks in einer Marktübersicht.
Notebooks - mobile Begleiter
Auch in Zeiten von Tablets setzen viele auf ein Notebook. Zum einen mag es der ein oder andere deutlich lieber, auf einer richtigen Tastatur zu tippen (und Tablets mit einer Koppel-Tastatur sind wiederum oft relativ teuer), zum anderen lockt ein größerer Bildschirm, da bei Tablets in der Regel bei 11 Zoll Schluss ist.
Ebenso ist natürlich die Leistung in einigen Fällen wichtig, und manch eine Software benötigt ohnehin Windows beziehungsweise ist in einer Tablet-Variante nur eingeschränkt nutzbar.
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Quelle: ASUS
ASUS ROG Zephyrus S GX701-Serie
Erst recht auf einen Laptop anstelle eines Tablets müssen diejenigen setzen, die unbedingt auch mobil richtige PC-Games spielen und nicht darauf warten wollen, ob und wie gut Streaming-Dienste wie Google Stadia funktionieren, die man auch per Smartphone oder Tablet nutzen könnte. Doch eine andere Frage ist: Muss es denn ein Notebook sein, oder wäre nicht ein Desktop-PC besser? Dies ist vor allem dann ein Thema, wenn es ein Gaming-Notebook sein soll. Wir erläutern daher einige Themengebiete rund um Notebooks, vor allem Gaming-Notebooks, um euch bei eurer Entscheidung für oder gegen ein Spiele-Notebook zu unterstützen. Am Ende des Specials bieten wir noch über 60 aktuelle Notebooks in einer Marktübersicht, die für moderne Spiele gut geeignet sind. Wir beginnen zuerst mit einer Einschätzung der Grafikpower, die moderne Gaming-Laptops bieten.
Mobile Gaming-GPUs
Laptops mit einem 15,6-Zoll-Display gibt es ab etwa 300 Euro. Für Spiele, zumindest wenn es nicht um enorm alte oder sehr einfache Games geht, sind solche Notebooks aber nicht geeignet. Wichtig ist eine dedizierte GPU, also eine richtige Grafikkarte und nicht nur eine in der CPU integrierte Grafkeinheit.
Wir empfehlen als unterste Grenze für Gelegenheitsspieler einen Laptop, der eine Nvidia GeForce 150MX oder 250MX bietet, auf Seiten von AMD eine Radeon RX 560X. Solche Laptops findet ihr ab etwa 600 Euro im Handel, wobei diese Leistung bei modernen Games in der Regel nur niedrige Details flüssig darstellen kann, und das auch meist nur in geringeren Auflösungen als Full-HD (1920 mal 1080 Pixel). Notebooks mit einer Grafikleistung, die wir bei einem Desktop-PC als "Einsteiger-PC" bezeichnen würden, sind noch ein gutes Stück teurer: Notebooks mit mindestens einer Nvidia GeForce GTX 1650 oder GTX 1050 Ti kosten bis auf ein einziges Modell über 800 Euro. Dieses eine Modell ist das Asus TUF Gaming FX505DT-BQ051 mit einer Nvidia GeForce GTX 1650 für 749 Euro, wobei wir diese Grafikkarte selbst für einen Desktop-PC als grenzwertig bezeichnen würden und dazu raten, ein wenig mehr auszugeben, um für moderne Games gerüstet zu sein. Unser Tipp ist mindestens eine Nvidia GeForce GTX 1060 als Minimum - hier geht es ab 870 Euro los.
Quelle: Dell Alienware
Dell Alienware Area 51m
Ab etwa 1200 Euro locken dann die RTX-Grafikkarten von Nvidia ab der RTX 2060, die sich in der Regel im Kern kaum von den Desktop-Versionen unterscheiden. Denn da diese modernen Grafikkarten sehr effizient arbeiten und nicht mehr besonders heiß werden, muss man sie inzwischen nicht mehr nennenswert beschneiden, um eine ausreichende Kühlung zu ermöglichen. Wer AMD vermisst: AMD-Grafikkarten spielen bei Gaming-Laptops quasi keine Rolle. Die RX 560X nannten wir ja bereits, darüber kommt aktuell nur die RX 580, die es aber nur in wenigen Notebooks ab 1200 Euro gibt. Da schon eine GTX 1060 schneller ist, die es wie gesagt in Laptops ab 860 Euro gibt, lohnen sich die entsprechende AMD-Notebooks nicht. Um sich einen guten Überblick über die Leistungsfähigkeit von mobilen GPUs zu machen, möchten wir euch unter anderem die Website unserer Kollegen von Notebookcheck ans Herz legen, die zu allen gängigen Notebook-GPUs zahlreiche Benchmarks bieten. Auch einen Check, welche Games mit welcher GPU gut laufen, bietet die Website.
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