Okami im Gamezone-Test

Test polidolly

Ein episches Adventure aus dem Land der aufgehenden Sonne, welches uns auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Das Glück sei dir hold

Okami Okami Erweckt man die Natur mit Hilfe des göttlichen Pinsels zu neuem Leben, dann ist das nicht nur befriedigend und dank schöner Animation ein optischer Leckerbissen, sondern auch mit einer Belohnung bzw. Dankbarkeit in Form von Glück verbunden. Jede Pflanze, die man im Spiel zum blühen bringt, ist nämlich über ihre Genesung so erfreut, dass sie einem Glückspunkte einbringt. Hat man genug solcher Punkte eingesammelt, dann kann man damit Amaterasus göttliche Attribute wie die Anzeige ihre Lebensenergie oder ihres Tintenfasses verbessern. Glückspunkte erhält man auch von Spielfiguren, wenn man ihnen hilft, wie beispielweise einer Frau beim Waschen ihrer Wäsche zur Hand geht, indem man eine Wäschestange für sie zeichnet oder die Sonne ein wenig näher bringt, damit die nassen Klamotten schneller trocknen. Eine weitere Möglichkeit an Glückspunkte zu kommen besteht darin, Tiere zu füttern. Hierfür stehen dem Spieler Futtersäcke mit verschiedenen Nahrungsmitteln wie Fleisch und Samen zur Verfügung, die man bei Händlern kaufen oder durch Zerstören von bestimmten Objekten wie Holzpferde oder Vasen erhalten kann.

Objekte en masse

Okami Okami Es gibt im Spiel Unmengen an solchen Objekte, die man kaufen oder finden kann. Manche, wie zum Beispiel Heilige Knochen zum Wiederherstellen der Gesundheit oder Reiseglücksbringer und Göttliches Amulett zum Erhöhen der Göttlichkeit, erweisen sich vor allem im Kampf als sehr nützlich. Andere dagegen, wie zum Beispiel Räuchergefäß oder Korallenfragment, sind Schätze, die man bei Händlern zu Geld machen kann. Und zum dritten gibt es noch die Schriftrollen, die nützliche Tipps für einen parat haben. Will man sich einen Überblick verschaffen, welche Gegenstände man im Besitz hat oder ein bestimmtes Utensil einsetzen, dann braucht man lediglich durch Drücken der Start-Taste das Fächermenü aufrufen. Hier findet man alle Gegenstände, die man aufgesammelt oder gekauft hat. Auch das Eintauschen der Glückspunkte zum Erweitern der Lebensanzeige kann man hier erledigen. Das Fächermenü hat darüber hinaus noch viele weitere Funktionen wie zum Beispiel Hintergrundinformationen zu den verschiedenen besiegten Gegnern und Tieren, die man gefüttert hat.

Gegner mit dem Pinsel verkloppen

Okami Okami Auf der Reise durch das alte Nipponreich und der Suche nach den 13 Pinselgöttern und den Wächtersprösslingen begegnet man nicht nur vielen Bewohnern, denen man helfen kann oder muss, sondern natürlich auch zahlreichen Gegnern, die es zu besiegen gilt. Antreten darf man dabei gegen unterschiedliche kleine wie große dämonische Wesen sowie gegen menschliche und tierische Kontrahenten. Das Kämpfen gestaltet sich dabei dank den verschiedenen Pinseltechniken, die natürlich auch hier zum Einsatz kommen, erfrischend anders als bei anderen Spielen. Natürlich kann die weiße Wölfin die Gegner auch in klassischer Form vermöbeln, d.h. durch Drücken einer Taste - in diesem Fall, wenn man den Viereckknopf betätigt. Unterhaltsamer und bei einigen Gegnern auch ein Muss ist das Besiegen dieser mit Hilfe der Pinseltechniken. Gegner mit Blindheit schlagen, neben ihnen eine Bombe platzieren oder sie in zwei Hälften zerlegen; das alles lässt sich ganz einfach mit einem Pinselschwung erledigen. Bei einigen Widersachern gilt es erst mit Hilfe der Pinseltechnik diese verwundbar zu machen, um bei ihnen überhaupt effektive Treffer landen zu können. So muss man Knospenoger durch Zeichnen eines Kreises erst öffnen, um die verletzbare innere Frucht freizulegen, oder das Hinterteil einer riesengroßen Spinnenkönigin an schwebenden Blüten fixieren, damit man ihren wunden Punkt, nämlich ihre Augen, offen legt. Egal wie zahlreich oder groß die Ungetüme auch sind, gegen die man antreten muss, gestalten sich die Kämpfe nie sehr schwer oder frustrierend - nur etwas Geduld muss man bei einigen Gegner beweisen, denn es kann schon mal eine Weile dauern, bis man herausgefunden, wo ihr schwacher Punkt ist. Dank der einfach auszuführenden Pinseltechniken und vor allem Dank vielen hilfreichen Objekten, die die Gesundheit wiederherstellen oder den Angriff verstärken, werden aber sogar Spiellaien selten viele Niederlage einstecken müssen. Spielprofis hingegen dürften sich das eine oder andere Mal unterfordert fühlen.

Freiwillige Kloppereien

Okami Okami Genau wie bei anderen Aufgaben offeriert Okami dem Spieler auch bei den Kämpfen eine Unterteilung in Hauptmissionen, die man erledigen muss, um im Spiel voranzukommen, und Nebenquests, die man je nach Lust und Laune in Angriff nehmen kann, um die eigene Kampftechnik zu verbessern oder Geld zu verdienen oder einfach just for fun. Erkennbar sind die freiwilligen Kloppereimissionen an schwebenden und mit grünem Licht umgebenen Dämonenrollen, auf die man überall im Spiel antrifft. Etwas ärgerlich ist in diesem Zusammenhang, dass diese Rollen meist versuchen einen in den Kampf zu drängen, indem sie sich schnell auf einen zu bewegen, wenn man in der Nähe ist. Weicht man hier zu spät aus, dann findet man sich in einem dämonischen Reich wieder und darf sich gegen einige Monster zur Wehr setzen. Will man so etwas vermeiden, dann sollte man versuchen an den Dämonenrollen zügig und mit großem Abstand vorbeizukommen. Es gibt auch zahlreiche Dämonenhäuser, die mit Kampfaufgaben aufwarten, die man nicht unbedingt erledigen muss.

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