Tragisch: Mein meist erwartetes Survival-Game wurde aufs nächste Jahr verschoben
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Eins der interessantesten Survival-Games wurde vor Kurzem leider aufs nächste Jahr verschoben.
Einige von euch werden bestimmt Outward kennen. Ein ziemlich polarisierendes Koop-Survival-Rollenspiel aus dem Jahre 2019. Das Spiel hat mich durch das ziemlich einzigartige Konzept direkt am ersten Tag völlig gefesselt, und die recht klobige Ausführung der einzelnen Mechaniken hat es für mich nur charmanter gemacht.
In Outward hasst einen nicht nur die Welt, sondern auch das Spiel selbst. Jeglicher Fortschritt muss hart erkämpft werden und auch der kleinste Fehler kann dafür sorgen, dass man um Stunden zurückgeworfen wird. Es gibt nur sehr wenige Spiele, die so sind wie Outward, doch schon im Juli hätte diese Liste um zumindest ein zusätzliches Spiel erweitert werden sollen.
Beta-Feedback zu hart: Neues Koop-Survival-Game kommt wesentlich später
Am 7. Juli hätte der Nachfolger Outward 2 nämlich in den Early Access starten sollen. Derzeit läuft jedoch eine Beta zum Spiel, die bei Usern leider nicht allzu gut ankam. Das Studio hat sich daher dazu entschieden, den Release auf das Jahr 2027 zu verlegen:
"Die Wahrheit ist: Wenn wir stur am Plan festhalten, liefern wir ein Spiel, das möglicherweise nicht den Erwartungen der Fans entspricht. Das Letzte, was wir wollen, ist, die Fans von Outward zu enttäuschen, und es gab zahlreiche Kommentare, dass das Spiel vor Veröffentlichung noch länger in Entwicklung bleiben sollte. Der Sinn einer Beta besteht darin, auf Feedback zu hören, und genau das werden wir tun."
Ich habe den Playtest zu Outward 2 bisher noch nicht gespielt, da ich extrem beschäftigt bin, mich mit Thresh in 2XKO verprügeln zu lassen, ich kann mir jedoch gut vorstellen, wie schwierig es sein muss, ein Sequel zu Outward zu kreieren.
Es ist immerhin ziemlich einfach, ein frustrierendes Spiel zu entwickeln. Die Kunst besteht darin, dass es immer noch genügend Spaß macht, sodass man immer weiterspielen möchte. Genau wie im Vorgänger geht es in Outward 2 darum, eine Fantasy-Welt zu erkunden und sein Möglichstes zu geben, diese auch zu überleben.
Outward ist mit seinen Mechaniken dabei recht realistisch. So kann man es normalerweise nicht mit richtigen Gegnerhorden aufnehmen, das Spiel hält einen nicht an der Hand und es gibt ein unglaubliches Gefühl der Freiheit, da man im Endeffekt alles machen kann, was man möchte.
Das alles in ein kohärentes Erlebnis zu verwandeln, das Spieler nicht direkt abschreckt, kann durchaus schwierig sein. Ich bin zwar ein wenig enttäuscht, dass ich nun wesentlich länger auf Outward 2 warten muss, im Großen und Ganzen ist eine Verschiebung wohl jedoch die richtige Entscheidung.
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