Wem RaceRoom zu teuer ist, der kann sich auch in anderen Simulationen oder Simcades austoben. Die passende Hardware bleibt aber wichtig!
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Nicht günstig, aber faire Angebote
RaceRoom bietet neben der DTM außerdem insgesamt eine breite Palette an Rennserien und lässt die Fans dafür auch ordentlich in den Geldbeutel greifen. Strecken sind beispielsweise nicht in den Packs enthalten und müssen bis auf wenige Ausnahmen einzeln dazu gekauft werden.
Dafür sind viele Pakete regelmäßig deutlich reduziert. Wer sich also für die DTM-Fahrzeuge interessiert, kann je nach Saison auf ein Schnäppchen warten und dann zuschlagen. Die Preise fallen bei weitem nicht so hoch wie in iRacing aus, es braucht eben gutes Timing im RaceRoom-Shop.
Bei den offiziellen Kursen sieht das ein wenig anders aus: Um den kompletten Kalender der 2024er-Saison zusammenzustellen, muss ich für die acht Strecken schon tiefer in die Tasche greifen. Möchte ich zusätzlich noch die Kurse der 90er-Jahre haben, kostet das Ganze insgesamt über 50 Euro.
Quelle: PC Games
Die Preise in RaceRoom können auf den ersten Blick abschrecken, aber häufig gibt's tolle Angebote auf die verschiedenen Pakete.
Es lohnt sich zwar, schließlich gibt's die DTM in vollem Umfang derzeit nur in RaceRoom, aber trotzdem beweist das wieder, dass Sim-Racing zum teuren Vergnügen werden kann. Aber manchmal muss man für sein geliebtes Hobby eben investieren!
Andere Chancen auf DTM-Luft
Es gibt aber auch in anderen Simulationen oder Rennspielen die Gelegenheit, zumindest in DTM-Boliden zu schlüpfen. In Automobilista 2 steht mir beispielsweise die Klasse German Group A zur Verfügung. In der kann ich mit dem Mercedes 190E, dem Audi V8 Quattro und dem BMW M3 E30 an den Start gehen. Die Fahrzeuge sind in der Saison 1991 in der DTM gegeneinander angetreten.
Die dazugehörigen Strecken fehlen aber größtenteils. Zwar gibt's in Automobilista 2 den Hockenheimring, den Nürburgring und Spielberg, die restlichen Kurse fehlen aber.
Ich möchte mit euch aber auch kurz ein wenig über den Tellerrand hinausschauen, denn in der Simcade Gran Turismo 7 kann ich mich ans Steuer des Audi RS5 der DTM-Saison aus dem Jahr 2019 klemmen. Das ist sogar die Karre des damaligen Meisters Rene Rast.
Quelle: PC Games
Der Audi RS5 aus Gran Turismo 7 ist ein ziemliches Geschoss. Ein paar Fahrzeuge aus der DTM haben es auch in die Simcade von Sony geschafft.
Und auch der Alfa Romeo 155 aus der DTM-Saison 1993 lässt sich in GT7 kaufen und anschließend in den Rennen einsetzen. Brettere ich damit über die Nordschleife, bekomme ich ein gutes Gefühl, wie sich die Tourenwagenmeisterschaft damals für die echten Fahrer angefühlt haben muss - teilweise wirklich angsteinflößend.
Ihr seht schon, die DTM hat eine lange Historie und durch RaceRoom bleibt sie auch in der virtuellen Racing-Welt komplett enthalten. Das bringt mir allerdings wenig, wenn ich nicht auch die passende Hardware für das ganze Vergnügen besitze. Deswegen gibt's nun noch einen kurzen Abstecher in die Welt der dazugehörigen Peripherie. PCGH-Kollege Frank Stöwer verrät euch, mit welcher Hardware ich in den letzten Tagen unterwegs war.
Aktuelle Logitech-Lenkräder
Frank Stöwer: Heute habe ich die neue Logitech G RS50 Base und die dazu passenden RS Pedals aus meinem Sim-Racing-Peripherieschrank mitgebracht. Wie die bereits getestete Logitech G Pro DD11 Wheel Base mit 11 Nm Drehmoment ist auch der kleine Bruder RS50 mit 8 Nm zum Logitech G RS Wheel Hub mit Schnellspannverschluss kompatibel.
Quelle: PC Games Hardware
Rund oder eckig: Die Lenkräder von Logitech gibt es in zweierlei Form. Für Rallye- und Oldtimer-Action ist das runde Volant authentischer.
Das heißt, solltet Ihr Logitechs Sim-Racing-Peripherie nicht im Paket für 800 Euro kaufen, habt Ihr die Wahl zwischen zwei für je 80 Euro angebotenen Volants. Die werden mit sechs Schrauben auf den RS Wheel Hub geschraubt. Letzterer verfügt neben den typischen Xbox- oder Playstation-Tasten noch über zwei funktionale Drehregler mit Knopf. Die könnt ihr für Telemetrieeinstellungen wie ABS-Reglung oder Bremsverteilung nutzen. Mit dem RS Round Wheel pilotiert ihr etwa klassische Rennfahrzeuge oder im kommenden Assetto Corsa Rally die Rallye-Fahrzeuge. Das RS Track Wheel dagegen ist das optimale Lenkrad zum Steuern moderner GT3-Rennwagen oder LMP1/2-Boliden.
