Perfect Dark Reboot: Meilensteine waren sehr zufriedenstellend

News Michael Miskulin
Perfect Dark Reboot: Meilensteine waren sehr zufriedenstellend
Quelle: The Initiative / Microsoft

Das eingestellte Perfect-Dark-Reboot soll in der Entwicklung weiter gewesen sein als bisher bekannt. Laut Joanna-Dark-Sprecherin erreichte das Projekt mehrere Meilensteine zur Zufriedenheit des Auftraggebers.

Das Reboot von Perfect Dark, entwickelt von The Initiative, wurde bereits vor Monaten eingestellt - doch offenbar nicht wegen mangelnder Fortschritte. Laut Aussagen der Synchronsprecherin Alix Wilton-Regan befand sich das Projekt zum Zeitpunkt der Einstellung in einem deutlich fortgeschrittenen Entwicklungsstadium und hatte mehrere Meilensteine erreicht, mit denen der Auftraggeber zufrieden gewesen sein soll.

In einem Interview mit The Gamer schildert Wilton-Regan, die Joanna Dark im Reboot sprach, ihre Überraschung über das abrupte Ende des Projekts. Die Einstellung habe sie ebenso unvorbereitet getroffen wie viele andere Beteiligte. Die Entscheidung sei gefallen, nachdem die Finanzierung zurückgezogen und das Studio geschlossen wurde. Anzeichen für diesen Schritt habe es aus ihrer Sicht zuvor nicht gegeben.

Perfect-Dark-Reboot: Sprachaufnahmen und Performance-Capture weit fortgeschritten

Laut Wilton-Regan fanden Sprachaufnahmen für Perfect Dark bereits über das gesamte Jahr 2023 hinweg statt. Performance-Capture-Arbeiten folgten 2024 und setzten sich bis ins Jahr 2025 fort. Dabei seien nicht nur einzelne Szenen, sondern ganze Kapitel des Spiels aufgenommen worden. Wie weit die technische und spielerische Umsetzung insgesamt war, könne sie zwar nicht abschließend beurteilen, der Umfang der Arbeiten deute jedoch auf einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand hin.

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Interessant ist, dass The Initiative mehrere Meilensteine erreicht haben soll, "mit denen der Kunde wirklich zufrieden war." Offenbar hing die Einstellung des Projekts weniger mit der Qualität oder dem Fortschritt des Spiels zusammen, sondern vielmehr mit strategischen oder finanziellen Entscheidungen auf höherer Ebene. Der Projektstopp hatte jedenfalls weitreichende Folgen. Mit der Schließung von The Initiative verloren zahlreiche Entwickler ihre Arbeitsplätze. Wilton-Regan beschrieb den Verlust eines gewachsenen kreativen Ökosystems, das über Nacht verschwunden sei. Der Einschnitt habe alle Beteiligten stark getroffen.

Zeitweise bestand noch Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Reboots. Im Raum stand ein Deal, bei dem Microsoft die Perfekt-Dark-IP an die Embracer Group abgeben sollte, die das Projekt anschließend an Take-Two Interactive weiterverkaufen würde. Take-Two hätte die Entwicklung dann finanzieren können. Diese Verhandlungen scheiterten jedoch, was letztlich auch zu Entlassungen bei Crystal Dynamics führte, das am Reboot beteiligt war.

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Quelle: Alix Wilton-Regan auf The Gamer

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