Der Titel kann mit seinem interessanten, umfangreichen und unterhaltsamen Spielprinzip begeistern.
Weitere Modi und Minispiele
Picross DS
Neben dem Hauptmodus mit über 300 Aufgaben bietet euch "Picross DS" darüber hinaus weitere Modi sowie einige Minispiele an. Im Modus "Mein Picross" habt ihr die Möglichkeit mit dem Touchpen auf dem Touchscreen eigene Picross-Puzzles zu entwerfen oder euch an den Rätseln zu versuchen, die ihr über die drahtlose DS-Datenübertragung oder Nintendo Wi-Fi Connection heruntergeladen habt. Sowohl online als auch drahtlos (sowohl Einzelkarten als auch Multi-Karten-Spiel) könnt ihr zudem Mehrspieler-Partien austragen. Außerdem wartet das Spiel mit einem "Tagestest" Modus auf, in welchem ihr - ähnlich wie in "Dr. Kawashimas Gehirn Jogging" - durch tägliches Absolvieren der verfügbaren Aufgaben weitere freischalten könnt. Los geht's zunächst nur mit einem Test - nämlich "Tempo", in welchem es gilt, fünf aufeinander folgenden Picross-Rätsel möglichst schnell zu lösen. Nacheinander könnt ihr dann weitere Aufgaben wie "Ohne X", "Fehlersuche" und "Merken" freispielen. Und zu guter Letzt gibt es noch die drei Minispiele "Fangen", "Kopieren" und "Treffen", die man im Hauptmodus unter Normal und Schwierig freischalten kann, wenn man eine Reihe, die aus fünf Rätseln besteht, in einem Level erfolgreich abschließt. Während "Fangen" und "Treffen" sich mit ihrem Prinzip innerhalb des Zeitlimits die Quadrate anzutippen bzw. zu treffen sehr ähneln, gestaltet sich "Kopieren" erfrischend anders und zudem gar nicht mal so einfach. Hier geht es nämlich darum, das am oberen Bildschirm angezeigte Bild innerhalb des Zeitlimits ins Raster auf dem Touchscreen zu kopieren.
Zweckmäßige Darstellung
Picross DS
Sowohl soundtechnisch wie optisch präsentiert sich "Picross DS" eher zweckmäßig als begeisternd. Die Musik ist, wie eigentlich nicht verwunderlich bei solchen Spielen, mit einfachen und eintönigen Melodien nicht gerade hitverdächtig ausgefallen und verleitet einen dazu, das auf die Dauer nervige Gedudel kurzerhand auszuschalten. Optisch ist das Spiel - ebenfalls nicht sehr überraschend - sehr simpel geraten. Etwas enttäuschend ist aber, dass die aufgedeckten Bilder, die man dann am Ende eines jeden erfolgreich innerhalb des Zeitlimits gelösten Rätsels in Farbe animiert präsentiert bekommt, extrem einfach und sehr pixelig geraten sind. Hier hätte man sich dann doch etwas mehr Mühe geben können. Was den Einsatz der DS-Features betrifft, so ist diese auch nicht gerade optimal ausgefallen. Die Steuerung mit dem Touchpen gestaltet sich vor allem bei großen Rätseln viel zu umständlich und unpraktisch. Der Doppelbildschirm des Handhelds kommt zwar mit der Anzeige des Rätsels auf dem Touchscreen und dem sich nach und nach zusammengesetzten Bild sowie der Zeitangabe am oberen Bildschirm zum Einsatz, aber wünschenswerter wäre es gewesen, wenn man bei der Abbildung der - vor allem großen - Puzzles auf beide Screens zurückgegriffen und somit dem Spieler eine größere und bessere Ansicht präsentiert hätte. Eine Zoomfunktion ist zwar vorhanden, lässt aber das Spielgeschehen einfach viel zu unübersichtlich erscheinen, so dass man ungern darauf zurückgreift.
