Planet Zoo: Das wird tierisch gut - die neue Aufbausimulation in der Vorschau
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Frontier Developments gehören dank Jurassic World Evolution und Planet Coaster inzwischen zu den Koryphäen der Aufbauspiele. Auf der gamescom konnten wir eine ganze Stunde Planet Zoo spielen und sagen euch in unserer Vorschau, warum der Tierparksimulation eines der PC-Highlights des Jahres wird.
Dass 2019 seit Langem zu den besten Jahrgängen für Aufbausimulationen gehört, dürfte unbestritten sein. Mit Anno 1800 und Tropico 6 haben die Genrefans bereits zwei Hochkaräter kredenzt bekommen und in wenigen Monaten steht dann schon der nächste vielversprechende Kandidat in den Startlöchern. Wir konnten Planet Zoo (jetzt kaufen / 40,49 € ) auf der gamescom zum ersten Mal und obendrein eine ganze Stunde lang mit den Entwicklern spielen. Nach dem Termin sind wieder fest davon überzeugt, dass der Tierparksimulator bei seinem Release am 5. November die Herzen vieler Spieler erobern wird - schon alleine wegen der unglaublich putzigen Vierbeiner.
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In Köln ließ man uns mit Indien ein neues Setting ausprobieren, das neben einem passenden Aussehen uns dank unterschiedlicher Tiere ganz eigene Herausforderungen als etwa ein Zoo auf dem europäischen Kontinent bieten wird. So werden wir es zum Beispiel mit Pavianen, Tigern und Elefanten zu tun bekommen und für sie Gehege erstellen dürfen, in denen sie sich so richtig wohl fühlen können. Wir müssen zum Beispiel darauf achten, dass die Lebensräume der Tiere die richtige Größe haben, mehr oder weniger Grünflächen bieten und zudem auch zur Genüge Beschäftigungsmöglichkeiten parat haben. Paviane als Primaten wollen zum Beispiel auch mal klettern und so sollten wir für sie Bäume und Klettergerüste aufstellen. Dabei sollte man aber natürlich beachten, dass die Bäume nicht zu nah an den Zäunen sind, sonst könnten sie womöglich auf Tuchfühlung mit unseren Gästen gehen.
Tiger wiederum freuen sich über Spielzeuge - und da sie ja nun mal Katzen sind, sind Pappkartons stets eine gute Wahl für ihre Unterhaltung. Aber auch Antilopen kann es langweilig werden und so können wir für sie zum Beispiel Bälle hinstellen, mit denen sie spielen. Insgesamt gilt: Je glücklicher unsere Tiere sind, desto wahrscheinlich ist es dann auch, dass sie sich fortpflanzen. Wir können natürlich auch Tiere auch kaufen, müssen dann aber vor allem für beliebte Arten auch einiges an Geld ausgeben. Wir sollen jedoch aufpassen, wenn Geschwister in einem Gehege sind, denn nach auch sie können miteinander für Nachwuchs sorgen. Dann werden ihre Nachkommen recht wahrscheinlich mit Erbkrankheiten belastet sein und so kein so glückliches Tierleben ins unserem Park erleben. Wir können dem Entgegenwirken, indem wir die Tiere mit Verhütungsmitteln versorgen.
Quelle: PC Games
In Köln konnten wir uns mit einem Zoo in Indien beschäftigen. (1)
Planet Zoo in der Vorschau: Nashornjagd
Doch auch sonst sind wird in Planet Zoo ständig gut beschäftigt. So gehen etwa mal Zäune kaputt und Nashörner machen einfach mal eine kleine Wanderung durch den Park. Um sie einzufangen, brauchen wir Personal, das uns zwar monatlich etwas kostet, aber auch für das Wohlbefinden der Tiere unheimlich wichtig ist. Ebenso müssen wir uns um Kläranlagen, Stromgeneratoren und andere Infrastruktur kümmern, damit alles in unserem Tiergarten rundläuft.
Quelle: PC Games
In Planet Zoo sind wir nicht nur mit dem Errichten von Gehegen beschäftigt. Manchmal müssen wir auch entlaufene Tiere wie etwa Nashörner einfangen lassen.
Auch den Gästen soll es in einem Zoo gut gehen, damit wir stets Einnahmen haben, die wir dann etwa für das Auswildern unserer Tiere ausgeben oder eben für neue Arten und Gehege. Den Besuchern ist es zum Beispiel wichtig, dass sie glückliche sowie aktive Vierbeiner zu sehen bekommen und nicht zu sehr hinter die Kulissen unseres Zoos sehen. Maßgebend ist es zum Beispiel, dass wir den Tieren zwar zur Genüge Raum zum Ausruhen bieten, aber dass sie auch vor unseren Gästen sich bewegen und zeigen. Zudem müssen wir stets darauf achten, dass Generatoren oder andere für die Infrastruktur wichtigen Maschinen vor den Gästen versteckt bleiben. Dafür können wir etwa an den Stellen Mauern hochziehen oder die Gegenstände etwas weiter weg von den Laufwegen der Besucher abstellen.
Planet Zoo in der Vorschau: Das wird eine Punktlandung!
Wir bekamen beim Anspielen jedenfalls das Gefühl, dass es uns in Planet Zoo nicht so schnell langweilig wird. Jedes einzelne Tier ist grafisch so grandios umgesetzt, dass man ihnen gut und gerne einfach so bei ihren täglichen Angewohnheiten beobachtet. Dazu ist der Tiefgang der Simulation unheimlich groß. Alle Tiere verfügen neben ihren Vorlieben etwa über eine ganz eigene DNA, die sie etwa für bestimmte Krankheiten anfällig macht oder einfach über ihre Größe bestimmt. Obendrein haben wir es in Planet Zoo mit so vielen unterschiedlichen Arten zu tun, an deren Präferenzen wir erst einmal herantasten müssen, sodass eine lange und abwechslungsreiche Spielzeit fast schon garantiert ist. Wer noch vor dem Release im November selbst Hand anlegen möchte, hat dank der Beta-Phase die Chance dazu. Die Testversion soll laut den Entwicklern vom 24. September bis zum 8. Oktober laufen. Enthalten sind das erste Szenario des Karriere-Modus' und ein Biom aus dem Franchise-Modus. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: Teilnehmen dürfen lediglich Vorbesteller der Planet Zoo Deluxe Edition.
