Ab Oktober dürfen Pokémon-Fans endlich wieder in einem neuen Rollenspiel-Abenteuer loslegen, wenn Pokémon X und Pokémon Y für den Nintendo 3DS in den Handel kommen. Um uns die Wartezeit noch ein wenig zu versüßen, erschien nun mit Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit der erste Ableger der Mystery Dungeon-Reihe für den Handheld und wir haben uns den 3DS-Teil einmal näher angeschaut.
Jetzt werden die Attacken aufgelevelt
Bei den Attacken erwartet uns bei Pokémon Mystery Dungeon auch eine gewisse Besonderheit, denn hier können wir nicht nur die Level unserer Pokémon aufbessern, sondern auch die Angriffe selbst. Wenn wir eine Attacke einsetzen, füllt sich nämlich eine dazugehörige Leiste und sobald diese aufgefüllt ist, verbessert sich der Angriff. So wird aus dem Ruckzuckhieb beispielsweise durch einen Aufstieg Ruckzuckhieb II und durch einen erneuten Aufstieg der Ruckzuckhieb III. Ein sehr interessantes und motivierendes System, bei dem wir ganz gezielt Attacken aufwerten können, wovon übrigens alle Pokémon profitieren, die diesen jeweiligen Angriff beherrschen.
Quelle: © 2013 Nintendo of Europe
Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (2)
Auch wenn sich das Gameplay zweifelsohne von den Rollenspiel-Ablegern der Serie unterscheidet, stellt sich auch direkt das bekannte Pokémon-Spielgefühl ein. Angriffe ausführen, Erfahrungspunkte sammeln und sich mit Hilfe eines Levelaufstieges in den Attributen verbessern. Damit nicht genug dürfen wir auch immer wieder neue Pokémon in unserem Team begrüßen, die entweder aufgrund der Geschichte in unser Team gelangen oder uns nach einem Kampf fragen, ob sie unserem Team beitreten dürfen. Gerade die Suche nach neuen Pokémon für unsere Gruppe kann immer wieder mal zusätzlich motivieren. Leider fehlt dem Spiel hierbei aber eine richtige Art Pokédex, den man durch das Sammeln von Pokémon auffüllen kann. Schade, denn gerade der Sammel-Aspekt ist bei dem Pokémon-Spielen schließlich ein wichtiger Bestandteil und da wir hier ganze 144 verschiedene Pokémon als Freunde gewinnen können, hätte sich dies doch auch hier angeboten.
Aber auch ohne einen Pokédex, der vervollständigt werden möchte, gibt es bei diesem Ableger wieder mehr als genug zu tun. Neben der eigentlichen Geschichte des Spiels, können wir schließlich diverse Aufträge erfüllen und damit immer wieder die Dungeons unsicher machen. Sobald wir das Spiel durchgespielt haben, können sich übrigens unsere sogenannten Starter-Pokémon, also die beiden Pokémon, die wir zu Beginn des Spiels gewählt haben, entwickeln.
Die Magnaportale
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Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (6)
Zudem dürfen wir noch diverse Magnaportale erkunden. Hierzu müssen wir mit der Kamera des 3DS nach passenden runden Objekten suchen und sofern diese den Anforderungen des Spiels entsprechen, können wir auf Knopfdruck mit Hilfe des Magnaportals neue Dungeons erkunden, die von nun an aus dem Menü heraus direkt betreten werden können. Je nach Eigenschaft des verwendeten Gegenstandes können wir verschiedene Dungeons freischalten, was zu einer unterhaltsamen Suche nach geeigneten Objekten führen kann, bis wir letztlich Zugriff auf alle Dungeons besitzen.
Diese Dungeons sind aber auch abseits der erforderlichen Zugangskriterien besonders, denn in diesen befinden sich nicht nur spezielle Pokémon, sondern wir dürfen auch unser Team nicht frei wählen und bekommen stattdessen Starter-Pokémon zugewiesen, die wir zu Beginn des Spiels nicht gewählt haben. Eine interessante Herausforderung also, die gerade nach dem Durchspielen motivieren kann. Sofern uns die zahlreichen im Spiel vorhandenen Dungeons aber dennoch nicht genügen, können wir noch zusätzliche Dungeons als Download erwerben.