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Die Rennsimulation des Jahres? Project Motor Racing kommt mit ganz viel Potenzial im Gepäck

Schon Ende des Jahres erscheint Project Motor Racing auf PC und Konsolen und ist bereits auf dem besten Weg, sich direkt in die Herzen der Fans zu fahren.
Michael Grünwald
Quelle: Giants Software

Freiheit kennt keine Grenzen

Ein tolles Feature für die Community kommt noch zusätzlich in Form von Mod-Support auf PC und Konsolen. Schon beim Landwirtschafts-Simulator konnten sich Spieler austoben und das wird bei Project Motor Racing ähnlich aussehen. Strecken, Fahrzeuge, Lackierungen und vieles mehr dürften im Bereich des Möglichen liegen.

Das letzte Wort bleibt aber bei Entwickler und Publisher. Erst, wenn die Mods abgesegnet wurden, geht's damit an die Öffentlichkeit. Wir sind bereits gespannt, was die Community alles auf die Beine stellen kann.

Auch in den neuen Ford Mustang GT3 können wir einsteigen und ein paar flotte Zeiten in den Asphalt brennen. Quelle: Giants Software Auch in den neuen Ford Mustang GT3 können wir einsteigen und ein paar flotte Zeiten in den Asphalt brennen. Weniger Freiheiten gibt's in Sachen Schadensmodell. Doch auch hier haben die Entwickler bestätigt, dass alle Mittel ausgereizt wurden. Die Restriktionen mancher Automobilhersteller sind unumgänglich und Fahrzeugzerstörung daher heutzutage schwer umzusetzen. Autos dürfen unter anderem nicht brennen und auch die Fahrgastzelle sowie Scheiben müssen intakt bleiben.

Einen eigenen Eindruck konnten wir uns auf der Gamescom davon noch nicht machen, da müssen wir ebenfalls auf einen weiteren Anspieltermin oder den Release warten. Ein paar schicke Karosserieverformungen lassen sich allerdings bereits im letzten Trailer bestaunen.

Die beliebte Hypercar-Kategorie besitzt mit dem Porsche 963, dem Aston Martin Valkyrie und noch einigen Fahrzeugen mehr einen breit aufgestellten Fuhrpark. Quelle: Giants Software Die beliebte Hypercar-Kategorie besitzt mit dem Porsche 963, dem Aston Martin Valkyrie und noch einigen Fahrzeugen mehr einen breit aufgestellten Fuhrpark.

Ein teures Pflaster

Über die verschiedenen Spielmodi wissen wir dagegen schon bestens Bescheid. Es wird zum Release Online- und Offline-Wettbewerbe geben. Im Multiplayer sind eSports-Veranstaltungen geplant, aber auch Einzel-Events und komplette Rennwochenenden stehen zur Verfügung.

Die Rennen können vom Host individuell angepasst werden und auch Multiclass-Wettbewerbe sind möglich. Online gibt's viel Auswahl, um sich auszutoben und im Gegensatz zu vielen anderen Simulationen wird auch der Einzelspieler etliche Modi erhalten.

Neben Einzelrennen und Wochenenden schafft es auch ein Karrieremodus zu Project Motor Racing. In dem erleben wir die schönen, aber auch die harten Seiten der Welt des Motorsports. Wir kümmern uns um das Management unseres Teams, kaufen Fahrzeuge und planen die Saison.

Uns steht wie im echten Leben allerdings nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Durch gute Ergebnisse steigen unsere finanziellen Mittel, doch auch Unfälle gehören zum Rennsport dazu. Wir müssen zusätzlich also Reparaturkosten einkalkulieren.

Deutlich weniger Knöpfe als auf dem Lenkrad eines Formel-1-Boliden bedeuten nicht direkt, dass unsere Karre auch leichter zu fahren ist. Quelle: Giants Software Deutlich weniger Knöpfe als auf dem Lenkrad eines Formel-1-Boliden bedeuten nicht direkt, dass unsere Karre auch leichter zu fahren ist. Außerdem gibt es noch eine Art Survival-Modus, bei dem wir gegen die höchste Stufe der KI antreten und jeder Crash die Saison sofort beenden kann. Für Sim-Fans, die normalerweise nur im Multiplayer ihre Runden drehen, kann das ein interessantes Hardcore-Feature werden.

Bislang gibt's alle Fahrzeuge und Strecken zum Release - einzig ein Paket mit der GTE-Klasse steht als DLC zur Verfügung. Diese Herangehensweise ist auch ein großer Unterschied zu anderen Racing-Sims, die häufig auf kaufbare Extra-Inhalte setzen.

Meinung
  • Avatar Michael Grünwald Redakteur Wenn der Start gelingt, gibt’s mit Project Motor Racing einen neuen Anwärter auf die Spitzenplätze im Genre! Als Konsolero freue ich mich wahnsinnig auf den Release von Project Motor Racing. Bisher gibt’s für Sony und Microsoft schließlich kaum Auswahl in Sachen Sim-Racing, doch das ändert sich ab November. Der Karrieremodus verspricht für Motorsport-Fans, extrem spannend zu werden und sobald ich an GTR2 und Project Cars 1 und 2 zurückdenke, erinnere ich mich beinahe nur an Positives. Das Team von Straight 4 weiß, worauf es ankommt. Meine größten Bedenken waren vor meiner Session auf der Gamescom, ob es die Entwickler hinbekommen, auch eine gelungene Gamepad-Steuerung zu integrieren. Vor allem Konsolen-Spieler besitzen häufig schließlich keine passende Peripherie. Doch nach dem Termin bin ich auch in diesem Punkt beruhigt. Der Release kann kommen.

Optisch und akustisch kann sich der Racer absolut sehen und hören lassen. Vor allem der brachiale Sound der PS-Monster hat uns direkt überzeugt. Die Giants-Engine sorgt außerdem für schöne Landschaften um die Strecke. Der Landwirtschafts-Simulator lässt grüßen.

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Nachdem Konsolenspieler in Sachen Rennsimulationen bisher nur auf Assetto Corsa Competizione und das zumindest größtenteils simulationslastige Gran Turismo 7 zurückgreifen können, bietet Project Motor Racing eine grandiose Abwechslung. Am 25. November erscheint der Titel auf PC, PS5 und Xbox Series X/S.

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