In diesem Jahr soll alles besser werden: Rennsport geht mit neuen Content-Plänen an den Start
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Nach jeder Menge Kritik zum Release hat sich Rennsport mittlerweile ordentlich verbessert. Noch dieses Jahr soll es mit der Rennsimulation weiter vorangehen.
Am 10. November 2025 kam die Simulation Rennsport für PC und Konsolen auf den Markt und erntete von allen Seiten Kritik ab. Zu wenig Content, eine schwache KI und ein katastrophales Preismodell brachten Sim-Racer auf die Palme. Die Spielerzahlen gingen innerhalb von wenigen Tagen in den Keller. Doch die Entwickler geben ihren Titel noch nicht auf und arbeiten derzeit fleißig an Verbesserungen sowie weiteren Inhalten, und sogar der Preis soll gesenkt werden.
Auf dem sogenannten Rennsport (jetzt kaufen 12,70 € ) Summit, einer Veranstaltung mit Pressevertretern, Content Creator und den Entwicklern hinter der Sim, durften wir einen ersten Blick auf die Roadmap des Jahres 2026 erhaschen. Außerdem beantwortete das komplette Team alle möglichen Fragen bezüglich der zukünftigen Pläne und wir konnten zusätzlich etliche Runden in neuen Boliden drehen. Und siehe da, mit den Anpassungen könnte sich Rennsport aus der Misere ziehen.
Quelle: Competition Company
Auch das Hypercar von Peugeot schafft den Sprung zu Rennsport. Die moderne Technik in der LMDh-Klasse lässt beinahe so schnelle Rundenzeiten wie in der Formel 1 zu.
Rennsport legt den Fehlstart hin
Im Augenblick rangiert Rennsport auf Steam und im PSN auf recht durchschnittlichen Bewertungen. Obwohl sich die Simulation in den letzten Wochen durch gelungene Updates langsam rehabilitiert, sind die schwachen Rezensionen größtenteils auf den Release-Zeitraum zurückzuführen.
Vor allem die Umstellung auf Vollpreis und kaufbaren Content zur Veröffentlichung sowie die miserable Einzelspielererfahrung stießen Sim-Racern übel auf. Für 50 bis 60 Euro waren die Inhalte zu wenig und zu unausgereift, um Leute langfristig abzuholen.
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Der Release kam insgesamt gesehen schlichtweg zu früh, um die Community zu begeistern. Zwar verbesserte sich unter anderem das Handling-Modell vieler Fahrzeuge über die letzten Wochen und weitere Strecken und Autos fanden ihren Weg ins Spiel, doch der Schaden war bereits angerichtet.
Die Haupt-Features sollten außerdem ganz klar im Multiplayer-Bereich liegen, und dennoch boten die deutschen Entwickler von Competition Company einen Einzelspielermodus an. Die künstliche Intelligenz hatte ihren Namen allerdings nicht verdient und konnte in keiner Weise überzeugen. Diese Probleme ziehen sich bis zum heutigen Tag, doch die Zukunft lässt auf Besserung hoffen.
Quelle: Competition Company
Auf dem Rennsport Summit konnten wir erste Proberunden mit den neuen Fahrzeugen auf der Strecke in Le Mans drehen.
Präsentation der Neuerungen
Vor kurzem fand der Rennsport Summit in der Motorworld München statt und wir waren dabei. Die perfekte Eventlocation für ein Aufeinandertreffen der Rennsport-Entwickler, Sim-Racer und Medienvertreter. Neben ausgestellten Rennwagen gab es auch Frage-Antwort-Runden und etliche Rigs, an denen der anstehende Content ausprobiert werden konnte.
Den spannendsten Part setzte das Team direkt als ersten Programmpunkt an - nämlich eine Präsentation der kommenden Inhalte und der Veränderungen für das Jahr 2026. Dass der Release von Rennsport nicht gut ankam und viele Features nicht gerade gut funktioniert haben, nehmen die Entwickler ernst und geloben Besserung.
Das Preismodell wird beispielsweise angepasst und heruntergesetzt. 45 Prozent niedrigere Kosten sollen für Käufer der Deluxe-Edition anfallen und alle zukünftigen DLCs darin integriert sein. Wer die Version bereits besitzt, erhält In-Game-Items wie Fahrzeuge und Lackierungen.
Für Einzelspieler passt das Team außerdem den Championships-Modus an. Mit überarbeiteten Bestenlisten und neuem Karriereweg soll die Sim in dem Bereich deutlich interessanter gestaltet werden. Stört nur noch die schwache KI, doch auch daran arbeiten die Entwickler hart, um für Solo-Spieler eine bessere Erfahrung auf die Beine zu stellen.
Quelle: Competition Company
Ein weiterer Porsche ist ebenfalls im Endurance Classic Pack Part 1 enthalten. Der 956 gehört zur Gruppe C und gewann in den 80er-Jahren etliche wichtige Wettbewerbe.
Den Machern von Rennsport ist bewusst, dass sie in der Release-Phase etliche Fehler begangen haben, und deswegen kommt die stärkere KI jedoch erst in die Simulation, sobald alle Kinderkrankheiten aus dem Weg geschafft sind.
Beim Event in München wurden uns haargenau die bisherigen Schwierigkeiten erklärt und Arbeitswege erläutert, was danach klingt, dass die Entwickler die Probleme verstanden haben und Rennsport in den nächsten Monaten bezüglich KI einen großen Schritt nach vorn macht.
Auch Modding findet Einzug in die Racing-Sim. Durch die Unreal Engine 5 dürfen sich Fans demnächst austoben und sich an Eigenkreationen rund um Strecken, Autos und Gameplay-Elemente versuchen. Das Rennsport-Team überprüft im Anschluss die Mods, und sollten diese so ausgearbeitet sein, um auf die breite Masse losgelassen zu werden, teilen die Entwickler die Entwürfe mit der Community.
