Resident Evil 2 in der Vorschau: Erstmals mit Claire auf der gamescom gespielt - großartiger Horror
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Bislang durften wir nur mit Leon S. Kennedy durch das gruselige Polizeirevier in Raccoon City ziehen, doch im Rahmen der gamescom 2018 in Köln präsentierte Capcom eine neue spielbare Demo zum Remake von Resident Evil 2, in der wir mit Claire Redfield gegen die Untoten antreten. Was wir mit Claire erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Erst kürzlich durften wir mit dem jungen Polizisten Leon S. Kennedy eine Stunde durch das Polizeirevier im Remake des Survival-Horror-Klassikers Resident Evil 2 streifen und uns fiesen Zombies entgegenstellen. Genau wie im Original von 1998 ist jedoch auch die junge Claire Redfield ein spielbarer Charakter, den wir nun zur gamescom 2018 erstmals auch steuern durften. Claire ist zwar eigentlich auf der Suche nach ihrem Bruder Chris, doch statt ein paar Polizisten sowie der S.T.A.R.S.-Eliteeinheit warten eben ein paar bissige Zombies auf die Dame. Da trifft es sich gut, dass Claire ebenso gut austeilen kann wie Leon.
Menschen, Monster, Mutationen
In der kurzen Demo bewegen wir uns mit Claire durch das verworrene Kellergewölbe des Polizeireviers. Nachdem wir ein wenig Munition eingesammelt haben und mit ebenfalls gefundenen Hilfsmitteln Granaten für unseren mitgeführten Granatwerfer hergestellt haben, treffen wir auf ein kleines, verängstigtes Mädchen. Kenner des Originals wissen natürlich, dass es sich dabei um Sherry Birkin handelt und ahnen, was kommt. Dadurch wird die Szene allerdings nicht weniger gruselig, als uns Sherry vor dem widerlichen Mutanten (auf dessen Identität gehen wir aus Spoiler-Gründen für Neueinsteiger mal nicht ein) hinter uns warnt. Man erkennt, dass dieses Monstrum tatsächlich mal ein Mann war. Doch dieser ist mit seiner Klaue, dem von Schmerzensschreien verzerrten Gesicht und dem in der Schulter wuchernden Auge so entstellt, dass uns Mitleid mit diesem Wesen erstmal schwerfällt.
Quelle: Capcom
Auf der Gamescom 2018 durften wir im Remake von Resident Evil 2 das Kellergewölbe des Polizeireviers von Raccoon City mit Claire Redfield erkunden.
Schließlich greift uns dieser pulsierende Haufen Restmensch mit seiner Klaue an und wir irren auf der Flucht vor dem Ungetüm durch die dunklen Gänge. Zunächst folgt uns das Monster, sodass wir immer abwarten können, bis es um die Ecke marschiert, um ihm dann ein paar Schüsse aus dem Revolver entgegenzuschicken. Nach einer Weile wird das Vieh jedoch immer aggressiver, versucht sich durch die Lüftungsschächte über uns anzuschleichen oder verschwindet für ein paar Augenblicke, um dann plötzlich aus einer anderen Ecke anzugreifen. Wir müssen horchen, aus welcher Richtung das Stampfen und Stöhnen des Ungetüms kommen, um nicht von seinen wilden Angriffen überrascht zu werden. Schließlich ist die gute Claire kein Superheld und geht nach wenigen Treffern bereits zu Boden.
Wir schießen unseren Revolver leer, rammen dem Mistvieh unser Kampfmesser in den Schädel, als es uns packt, jagen ihm ein komplettes Magazin aus unserer Uzi unter die Haut und beschießen den Mutanten schließlich mit Brand- sowie Säure-Granaten. Als wir endlich siegreich aus dem Kampf hervorgehen, erzählt uns Sherry, dass sie auf der Suche nach ihrer Mutter ist. Da wollen wir natürlich helfen, doch bereits nach ein paar Minuten an ihrer Seite wird uns die Kleine in einer toll präsentierten und hervorragend (englisch) vertonten Zwischensequenz gewaltsam entrissen. Wie auch beim Hands-on mit der Leon-Kampagne lässt uns Resident Evil 2 hier erneut lechzend nach mehr zurück.
