Auch der zweite Teil dieses gewagten Serienablegers macht, wenn überhaupt, nur im Online-Modus Spaß.
Technik und Lokalisierung
Resident Evil: Outbreak File No. 2
Seit dem Erscheinen des Vorgängers hat sich einiges im Resi-Universum getan. Der preisgekrönte und weltweit unglaublich erfolgreiche vierte Teil der Serie wurde auf die Gamecube-Spieler losgelassen und setzte nicht nur grafisch völlig neue Maßstäbe im Genre. Im Vergleich zum fulminant inszenierten Blockbuster sieht Outbreak 2 dann doch wieder ziemlich mager aus. Zwar ist die Umgebung vollständig in 3D und auch die Charaktere werden mit viel Liebe zum Detail auf den Bildschirm gezaubert, doch an Teil 4 (welcher ja bald auch für die PS2 erscheint) kommt diese optische Standardkost leider nicht heran. Auch musikalisch wird eher Serientypisches ohne große Besonderheiten geboten - lediglich die grunzenden Zombies sorgen auch nach all den Jahren für so manchen Schmunzler. Nicht zuletzt im Online-Modus, wo ihr euch nach untoter Verwandlung nur noch auf diese Weise mit euren Mitspielern unterhalten könnt. Die Anpassung an die PAL-Norm ist wie immer sehr vorbildlich gelöst, indem man einen optionalen 60Hz Modus samt Bildschirmzentrierung und mehrsprachiger Untertitel integriert hat. Die deutsche Übersetzung ist besonders bei der Bezeichnung von Gegenständen leider etwas unvollständig ausgefallen, aber zumindest im Online-Modus freut man sich über einheitliche Namen wichtiger Hilfsmittel.
