Resonance: A Plague Tale Legacy gespielt: Viel Abenteuer trotz gestiegenem Actionanteil
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Mehr Action durch ein aktives Kampfsystem verspricht Resonance: A Plague Tale Story. Wir konnten uns beim Anspielen versichern, dass Abenteuer und Rätsel dabei nicht zu kurz kommen.
Seit über 20 Jahren gibt es Asobo Studio, die lange Zeit an eher kleinen Projekten gearbeitet oder Hilfsarbeiten geleistet haben. Ihren großen Durchbruch hatten die Franzosen schließlich mit A Plague Tale: Innocence, dem dann noch der Nachfolger Requiem folgte.
Im vergangenen Jahr kündigte das Studio mit Resonance: A Plague Tale Story ein neues Spiel an, das zwar in ihrer Erfolgsreihe verhaftet ist, aber auch auf gewisse Weise neue und eigene Wege geht. Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, bei Publisher Focus Entertainment in Paris erstmals selbst ein Stück des neuen Abenteuers zu spielen.
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Sophia statt Amicia
Im Mittelpunkt des Spiels steht Sophia. Die haben wir in Requiem bereits als erfahrene Piratenkapitänin kennengelernt, als sie Amicia und ihrem Bruder Hugo zur Seite stand. Doch Resonance spielt 15 Jahre vor den Ereignissen der beiden Vorgänger. Das Spiel eignet sich also auch wunderbar für Neueinsteiger, da kein Story-Vorwissen nötig ist. Kenner des Vorgängers werden dagegen mit einem neuen Blick auf die Figur von Sophia belohnt, der rückblickend ein neues Licht auf ihre Handlungen in Requiem werfen soll.
Sophia ist während der Ereignisse von Resonance erst 22 Jahre alt und noch mitten in ihre eigenen Abenteuer verstrickt. Trotz ihres jungen Alters hat sie sich aber bereits einen Namen als Plünderin und Schmugglerin gemacht und sich dabei den Spitznamen "The Scorpion of the Seas" verdient. Nun ist sie jedoch auf der Flucht und zugleich darauf bedacht, die Geheimnisse ihrer eigenen Vergangenheit aufzudecken.
Quelle: Focus Entertainment
Sophia und ihre Freundin Leni treffen auf der Insel des Minotaurus ein, um alten Mysterien und der Vergangenheit der Protagonistin auf den Grund zu gehen.
Unsere Anspielversion versetzt uns in das vierte Kapitel des Spiels. Getrieben von Visionen, denen Sophia nachgehen will, landet sie mit ihrer Freundin Leni auf der Insel des Minotaurus. Hier erwartet uns eine große Ruinenanlage mit zahlreichen Mysterien und Herausforderungen. Doch damit nicht genug, die beiden Freundinnen sind nicht allein. Eine Armee ist uns dicht auf den Fersen, weil Sophia offenbar zu Beginn des Spiels ein mysteriöses Objekt von wichtigen Leuten gestohlen hat.
Aktives Kampfsystem
Aber zum Glück ist Sophia eine geübte Kriegerin. Und hier liegt auch der größte Unterschied zu den beiden Vorgängern. Amicia und Hugo waren unerfahrene Kinder aus noblem Hause, die vornehmlich an Gegnern vorbeigeschlichen sind und sich im Notfall mit Armbrust und Steinschleuder verteidigt haben. Sophia hat dagegen von klein auf gelernt, zu kämpfen, um zu überleben. Der Survival-Stealth-Ansatz der Vorgänger weicht also einem aktiven, actionreichen Kampfsystem.
Quelle: Focus Entertainment
Ihr Leben als Plünderin und Piratin hat Sophia für Momente wie diese gestählt. Mit Schwert und Dolch in der Hand nimmt sie es auch locker mit mehreren Gegnern auf.
Sophia setzt dabei hauptsächlich auf Nahkampf mit ihrem Schwert. Wir folgen dabei einem typischen System aus Angriffen, Paraden und Ausweichbewegungen - wobei zeitgenaues Parieren ein zentrales Element ist. Landen wir nämlich eine perfekte Parade, füllen wir auf einen Schlag die Betäubungsleiste eines Gegners und öffnen diesen dadurch für kritische Treffer, die Sophie mit einem Dolch in ihrer Nebenhand ausführt.
Dazu hat die junge Plünderin noch ein paar zusätzliche Tricks auf Lager. Mit einem Greifhaken, können wir Gegner an uns heranziehen. Mit einem gezielten Tritt, lässt sich die Defensivhaltung von Feinden durchbrechen. Das ging alles bereits ausgezeichnet von der Hand. Besonders einige cool animierte Moves mit werfbaren Waffen, die wir während des Kampfes von gefallenen Gegnern aufheben, haben uns gut gefallen.
Vermisst haben wir jedoch eine Target-Lock-Funktion, was häufiger mal zu unübersichtlichen Situationen führte. Neue Fähigkeiten schalten wir dagegen durch die Investition sogenannter Resonanzpunkte in verschiedenen Skillbäumen frei. Diese Punkte verdienen wir uns durch Erfahrung, aber auch durch aufmerksames Erkunden der Spielwelt.
