Vorschau zu Resident Evil Re:Verse: Horror-Hatz im Multiplayer mit Serverschluckauf

Special Jonas Höger Lukas Schmid
Vorschau zu Resident Evil Re:Verse: Horror-Hatz im Multiplayer mit Serverschluckauf
Quelle: Capcom

In der Vergangenheit wurden die Multiplayer-Versuche Resident Evils eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Re:Verse lautet der Name des neuesten Versuches seitens Capcom. Wir haben uns schon einmal an der Beta versucht. Ob das Ergebnis was taugt, lest ihr in unserer Vorschau mit Video.

Nach der geschlossenen Beta Ende Januar öffnet Capcom für den Multiplayer-Ableger Resident Evil Re:Verse jetzt Tür und Tor für alle Interessierten in einer offenen Beta. Zwischen dem 8. und 11. April können Spieler in die Rolle von einem der beliebten Charaktere der Horrorspiel-Reihe schlüpfen und mit fünf anderen Konkurrenten um ihr Überleben kämpfen. Die Beta ist auf Steam, PlayStation 4 und Xbox One verfügbar, wer eine Current-Gen Konsole besitzt, darf die entsprechende Variante für die Vorgängerkonsole spielen.

Wenn euch die Multiplayer-Komponente nicht zusagt, könnt ihr stattdessen ja einen Blick auf die kostenlose Maiden-Demo zu Resident Evil Village werfen.

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Klassische Deathmatch-Partien

Jeder der Charaktere bringt eigene Fähigkeiten mit. Jill Valentine verfügt mit dem Hot Dogger zum Beispiel über einen tödlichen Nahkampfangriff. Quelle: PC Games Jeder der Charaktere bringt eigene Fähigkeiten mit. Jill Valentine verfügt mit dem Hot Dogger zum Beispiel über einen tödlichen Nahkampfangriff. Das Spielprinzip von Resident Evil Re:Verse ist, zumindest in der Beta, denkbar simpel. Mit Deathmatch ist nämlich nur ein Modus spielbar, als einzige Map gibt's das Raccoon City Police Department, kurz R.P.D, bekannt aus dem zweiten Teil der Hauptreihe. Fünf Spieler wählen dabei vorab einen der beliebten Charaktere des Franchises und müssen dann versuchen, in fünf Minuten so viele Kills zu holen wie möglich. Andauernde Kill-Serien bringen mehr Punkte, das Besiegen der drei bestplatziertesten Spieler auch. Gleiches gilt, wenn ihr den Spieler zur Strecke bringt, der zuvor euch besiegt hat. Bei einer Niederlage bekommt ihr Punkte abgezogen und wer nach Ablauf der Zeit die meisten gesammelt hat, gewinnt.

Neben bekannten Protagonisten wie Chris Redfield, Leon S. Kennedy, Claire Redfield und Jill Valentine stehen mit Ada Wong und Hunk auch beliebte Nebencharaktere zur Auswahl. Jede der Figuren hat dabei zwei aktive Fähigkeiten sowie eine passive Power, die sie im Überlebenskampf unterstützen sollen. Jill Valentine kann durch das Platzieren zweier Landminen beispielweise die Umgebung kontrollieren, während Hunk durch seine Möglichkeit zur Tarnung eher aus dem Schatten zuschlägt. Jeder der Charaktere hat neben einer Standardwaffe mit unendlich Munition auch noch eine individuelle Variante, deren Munitionsvorrat begrenzt ist. Rennen könnt ihr zwar nicht, dafür wird eure Mobilität durch eine Ausweichrolle erweitert.
Lecker Mittagessen: Die Biowaffen, in die ihr euch beim Ableben verwandelt, haben es ganz schön in sich. Dafür gibt's bei erfolgreichen Kills aber auch weniger Punkte. Quelle: PC Games Lecker Mittagessen: Die Biowaffen, in die ihr euch beim Ableben verwandelt, haben es ganz schön in sich. Dafür gibt's bei erfolgreichen Kills aber auch weniger Punkte. Aber es bleibt nicht lange menschlich. Segnet ihr im Spiel das Zeitliche, verwandelt ihr euch nämlich in eine der furchterregenden Biowaffen aus der Hauptreihe. Welche das ist, hängt davon ab, wie viele Viruscontainer ihr vor dem Ableben in eurer menschlichen Gestalt eingesammelt habt. Ohne Container reicht es gerade mal für einen dicken Molded, der eher lahm unterwegs ist, sich dafür aber mit ordentlich Durchschlagskraft selbst in die Luft sprengen kann.

Monstermäßiger Spaß

Mit einem Viruscontainer erhaltet ihr die Kontrolle über Hunter γ mit seinem gewaltigen Maul, oder über das Oberhaupt der Baker-Familie, Jack. Genau wie bei den grausigen Kreaturen Nemesis und Super Tyrant, für die ihr jeweils zwei Viruscontainer eingesammelt haben müsst, entscheidet dabei der Zufall, in welches der beiden Monster ihr euch verwandelt. Die Biowaffen sind zwar deutlich stärker als ihre menschlichen Gegenspieler. Dafür gibt es in der Monstergestalt aber auch weniger Punkte, wenn ihr einen Kill erzielt. Capcom hat also durchaus an ein ausbalanciertes Spielerlebnis gedacht.

Die Viruscontainer sind neben den speziellen Waffen die wichtigsten Gegenstände von Re:Verse. Die Anzahl der gesammelten Container beeinflusst eure Monster-Transformation. Quelle: PC Games Die Viruscontainer sind neben den speziellen Waffen die wichtigsten Gegenstände von Re:Verse. Die Anzahl der gesammelten Container beeinflusst eure Monster-Transformation. Abseits der Viruscontainer gibt es auch noch andere Gegenstände, nach denen ihr Ausschau halten solltet. Grünes Kraut stellt beispielsweise etwas Leben wieder her und mit Munition füllt ihr eure individuelle Schusswaffe wieder auf. Nachdem eine Minute in der Runde vergangen ist, sind außerdem spezielle Waffen zu finden. Die haben zwar nur einen Schuss, sind dafür aber besonders effektiv. Egal ob ihr mit dem Raketenwerfer Flächenschaden verursacht oder die Gegner mit einem Elektroschocker paralysiert: Die speziellen Waffen sind wichtige Werkzeuge auf dem Weg zum Sieg.

Server-Stottern trübt die Spielerfahrung

T Das ewige Leid: Auch heutzutage hat wohl jede Multiplayer-Beta noch mit Serverproblemen zu kämpfen. Quelle: PC Games Das ewige Leid: Auch heutzutage hat wohl jede Multiplayer-Beta noch mit Serverproblemen zu kämpfen. echnisch ist Resident Evil Re:Verse zumindest in der Beta ein durchwachsenes Erlebnis. Wenn man erfolgreich eine Runde mit vier anderen Spielern gefunden hat, läuft der Multiplayer im Großen und Ganzen ziemlich rund. Keine Drops in der Bildrate, keine Verbindungsabbrüche, keine Bugs. Leider liegt die Betonung auf "wenn". Denn pro gefundenem Match gibt es ungefähr zehn Spielersuchen, die durch Verbindungsfehler im Sand verlaufen. Laut Info im Spiel liegt das an einer fehlerhaften Internetverbindung. Da die aber sonst reibungslos lief, darf man die Abbrüche wohl eher den spieleigenen Servern anlasten.

Diese Befürchtung bestätigte Capcom schon am ersten Tag der Beta auf Twitter, da kam es zu massiven Ausfällen inklusive einer spontan eingeleiteten Downtime für Serverarbeiten. Hoffen wir, dass sich diese Situation beim Launch des Spiels nicht wiederholt. Denn zehn Minuten warten zu müssen, um eine Runde spielen zu können, ist auf Dauer ganz schön nervig.

Resident Evil Re:Verse soll, genau wie Resident Evil Village, am 7. Mai veröffentlicht werden. Wer sich den achten Teil der Hauptserie kauft, bekommt den Multiplayer sogar gratis dazu.

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