Das Schicksal meint es gut mit tri-Ace und beschert uns ein außergewöhnliches, wenn auch nicht einfaches RPG.
Resonance of Fate
Die weitere Besonderheit bei "Resonance of Fate" erinnert ein wenig an "Tetris" oder besser gesagt "Hexic", denn nur freigelegte Sechsecke dürfen auch tatsächlich betreten werden. Um im Spiel weiter voran zu schreiten, benötigt man Puzzleteile, welche gedreht und geschoben werden, bis sie passend abgelegt werden können. Doch ohne Fleiß auch kein Preis, denn die verschiedenen Teile müsst ihr euch zunächst zum Beispiel in den Kämpfen verdienen. Die Feinde hinterlassen teilweise während der Auseinandersetzung, aber auch danach diverse alte Eisen-, Holz- oder Metallteile sowie Gegenstände und Energiestücke. In ihrem Aussehen manifestieren sich die Puzzlesteine in verschiedenen Formen und gar Farben. Letzteres dient dazu, auch schwierigere Barrieren zu durchbrechen oder Savepoints auf der Weltkarte einzurichten. Die sind nämlich recht selten! Zumeist muss man einen kompletten Dungeon überstehen, um überhaupt einen rettenden Unterschlupf zu entdecken. Auch wenn die Weltkarte nun nicht gerade das optische Highlight darstellt, so wagte Entwickler tri-Ace aus spielerischer Sicht eindeutig einen revolutionären Realisierung dessen und offeriert ein völlig ungewohntes Erlebnis. Schlussendlich ergibt sich aufgrund der Atmosphäre, der mechanisch-grauen Optik und dem eigenwilligen Kampfsystem ein ungewöhnliches Abenteuer, welches sich tatsächlich vom "langweiligem" Rest der J-RPGs abhebt!
