Rockstar Games: Discord-Nachrichten sollen zu Entlassungen von 34 Mitarbeitern geführt haben

News Jonas Herrmann
Rockstar Games: Discord-Nachrichten sollen zu Entlassungen von 34 Mitarbeitern geführt haben
Quelle: Rockstar Games

Rockstar Games sorgte kürzlich für Schlagzeilen, weil 34 Mitarbeiter unter mysteriösen Umständen gefeuert wurden. Jetzt gibt es wohl Infos über die Hintergründe.

Zum ersten Mal seit Jahren dreht sich bei Rockstar nicht alles um GTA 6. Schon seit Oktober sieht sich das Unternehmen schweren Vorwürfen, teils von den eigenen Mitarbeitern, ausgesetzt. 34 Leute sollen wegen "grobem Fehlverhalten" entlassen worden sein. Um welches Fehlverhalten es sich dabei gehandelt hat, hat jetzt wohl ein YouTube-Kanal herausgefunden.

Gefeuert wegen Discord-Nachrichten

Die Infos stammen vom YouTube-Kanal People Make Games, deren Betreiber nach eigener Aussage mit mehreren Insidern und Rockstar-Mitarbeitern gesprochen haben. Die entlassenen Mitarbeiter sollen allerdings nicht direkt Informationen weitergegeben haben. Laut diesen Recherchen waren es eine Reihe von Discord-Nachrichten, die zu den Entlassungen geführt haben.

Die Geschichte soll sich folgendermaßen zugetragen haben: Wie viele Unternehmen nutzt Rockstar Games intern offenbar die Plattform Slack, auf der Nachrichten ausgetauscht werden können. In diesem Rockstar-Slack gab es wohl auch ein paar Chats, die nicht unbedingt auf die Arbeit bezogen waren. In vielen Unternehmen gibt es so etwa die Möglichkeit, sich informell auszutauschen, Team-Events zu planen oder einfach über Sport zu quatschen.

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Eines Tages soll Rockstar dann eine ganze Reihe dieser Chats auf einen Schlag gelöscht und die Firmen-Politik in dieser Hinsicht geändert haben, um Ablenkungen zu eliminieren und die Produktivität zu steigern. Dieser Schritt ist erst abends erfolgt. Da die Rockstar-Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen ihre Emails nur vor Ort lesen können, haben es nicht alle direkt mitbekommen.

Einige Rockstar-Mitarbeiter, die auch eine Gewerkschaft gründen wollten, betreiben zudem privat einen Discord-Server, auf dem sie sich über ihren Arbeitgeber austauschen. Einige Mitarbeiter, die abends noch im Büro waren, sollen dort die neuen Vorschriften geteilt und besprochen haben. Davon soll Rockstar wiederum erfahren haben. Diese Infos waren demnach geheim und mit dem Teilen haben die Mitarbeiter gegen die Vorschriften verstoßen.

Bestätigt ist das alles nicht, weshalb man auch vorsichtig sein sollte, was ein allzu schnelles Urteil angeht. Die ganze Situation klingt aber alarmierend und nicht so, wie Fans von GTA 6 sich das so kurz vor dem geplanten Release erhoffen würden. Klar ist zudem, dass die ganze Posse kein besonders gutes Licht auf Rockstar als Arbeitgeber wirft und sicher nicht zur guten Stimmung in den Teams beitragen wird.

Quelle: People Make Games auf YouTube

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