Ein ordentlicher Stealth-Titel, der sich erwartungsgemäß an die Fans des Genres richtet.
Wie gut war ich nun?
Shinobido 2: Revenge of Zen
Bei der Abrechnung nach einem absolvierten Level wird knallhart in verschiedenen Kategorien, wie beispielsweise der benötigten Zeit, eure Leistung bewertet und anschließend erfolgt eine Gesamtwertung für diese Mission. Leider ist es nicht möglich bereits erledigte Missionen einfach später nochmals zu versuchen, was die Jagd nach besseren Wertungen dann doch etwas sehr umständlich gestaltet. Irgendwie schade, dass gerade eine für Fans so motivierende Möglichkeit kaum genutzt wird.
Die Auswahl der verfügbaren Missionen erfolgt in einem übersichtlichen Hauptmenü, welches neben den Missionen und zusätzlichen Trainingseinheiten im Tutorial auch einige weitere Menüpunkte bietet. Neben den obligatorischen Optionen und der Speicherfunktion könnt ihr hier auch Briefe lesen, die euch Tipps oder gar nützliche Items bescheren. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also.
Shinobido 2: Revenge of Zen
Besonders interessant ist jedoch der Menüpunkt Werkzeugverwaltung, denn in diesem könnt ihr nicht nur eure Hilfsmittel für die Missionen verwalten, sondern auch neue Objekte kaufen bzw. verkaufen und mit Hilfe der Alchemie sogar ganz neue Dinge zusammenbrauen. Auch die near-Funktion der Vita wird hierbei genutzt und so könnt ihr beispielsweise die Anzahl vorhandener Objekte erhöhen lassen. Eine nette, wenn auch nicht umwerfende Verwendung der near-Möglichkeit.
Shinobido 2: Revenge of Zen
Nicht unbedingt genutzt wurden dagegen die technischen Möglichkeiten der Vita, denn grafisch wird bei Shinobido 2 dann doch eher durchschnittliche Kost geboten. Niemand erwartet bei jedem Spiel eine grafische Pracht, wie sie aktuell insbesondere bei Uncharted auf der Vita geboten wird, aber eine etwas bessere Optik darf es dann doch gerne sein. Zudem kommt das Spiel selten sogar ins Stocken, was angesichts der Grafik durchaus ärgerlich ist, egal wie selten das nun vorkommt. Immerhin sind die speziellen Fähigkeiten gut und stimmungsvoll in Szene gesetzt.
Beim Sound gibt es dagegen von der fehlenden japanischen Sprachausgabe abgesehen nicht viel zu kritisieren. Euch erwarten die üblichen Klänge, wie man sie eben von Spielen dieser Art kennt. Nichts wirklich weltbewegendes, aber am Ende zweckerfüllend und passend.
