Das ursprünglichste aller Piratengames hat nun auch seinen Weg auf die Playstation Portable gefunden.
Die technische Seite der PSP-Version
Sid Meier's Pirates!
Dass die PSP-Version auf technischer Ebene natürlich nicht mit dem Vorbild auf PC und Xbox mithalten kann, war ja von vorneherein klar. Doch im Großen und Ganzen wurde das gesamte Spielkonzept fast 1:1 auf die kleine UMD gepresst. Allerdings wurde der Detailgrad erheblich gesenkt, sodass PSP-Besitzer auf viele Dinge wie zum Beispiel neben dem Schiff schwimmende Delphine oder von Bord springende Männer während eines Kampfes, die es noch auf PC und Xbox gab, verzichten müssen - Auch der Detailgrad der Inseln wurde herabgesetzt. Aber ansonsten erwarten euch wunderschöne Abschnitte der Karibik und auch die Zwischensequenzen stehen der Konsolenvorlage in fast nichts nach. Leider gibt es in der PSP-Version nicht die transparente Karte, wie sie noch in der Xbox-Variante zur Verfügung stand. So muss immer erst ins Pause-Menü geschaltet werden, um einen Blick auf die Karte zu werfen. In Sachen Sound enttäuscht das Piratenspiel noch etwas mehr als auf PC und Xbox. Denn auf der Playstation Portable gibt es wie auch in den anderen Versionen keinerlei Sprache aus den Lautsprechern zu hören, sondern lediglich Laute, wie man sie zum Beispiel aus den Sims-Spielen kennt. Darüber hinaus leistet sich die PSP-Version aber auch noch einige Schnitzer bei der Musikuntermalung. So setzt die Musik auf hoher See gerne mal abrupt aus und ihr müsst in völliger Stille durch die Karibik segeln - natürlich nur bis das nächste Musikstück einsetzt. Zwar sind diese Schnitzer keinesfalls dramatisch hinsichtlich des Spielverlaufs, allerdings wären diese auf jeden Fall zu verhindern gewesen. Erfreulicherweise müssen PSP-Besitzer aber nicht wie die Spieler der Xbox-Version mit dem "Beute teilen"-Bug leben. Denn sobald man in der Xbox-Variante in einer Stadt "Beute teilen" wählt, gibt es nur einen einzigen Auswahlpunkt, welcher sofort zurück ins Stadtmenü führt. Dies ist im PSP-Ableger zum Glück nicht der Fall.